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Reiter und Kutschen besser trennen

Dort unterwegs, wo sonst Kutschen fahren (v. li.): Horst Völker, Horst-Elert Stödter, Matthias Pantelmann, Kristina Detjen-Putensen, Arne Holst und Armin Hirt (Foto: Naturpark Lüneburger Heide)

Arbeitsgruppe nimmt Strecken unter die Lupe

mum. Hanstedt/Asendorf. In Asendorf und Hanstedt machten sich jetzt Grundeigentümer, Kutscher, Naturschützer, Vertreter aus Kommunen, Landkreis und dem Naturpark auf den Weg, um sich die im Rahmen des von der EU geförderten Projektes "Dialog Kutsche" identifizierten Kutschwege anzuschauen.
Bei strahlendem Sonnenschein ging es von Drumbergen in Richtung Töps und weiter nach Undeloh. "Dieser Fahrweg besteht erst seit wenigen Jahren. Die Reiter werden auf einem parallelen Weg durch den Wald geführt", so Hanstedts Fachbereichsleiter Horst-Elert Stödter. "Das klappt gut." Alle Teilnehmer waren sich einig, dass außer attraktiven Wegen, die optimale Lenkung der jeweiligen Nutzer das Wichtigste für eine langfristige und gute Wegequalität ist.
"Wir werden uns sehr genau darüber unterhalten müssen, wie man die Pflege der Wege und die Lenkung der Nutzer organisieren kann, so dass einerseits die Strecken lange attraktiv bleiben und andererseits der Aufwand und die Kosten für die Pflege auch finanzierbar sind", so Naturpark-Geschäftsführerin Hilke Feddersen.
Im weiteren Verlauf der Trassenschau schaute sich die Gruppe die Wege von Undeloh kommend Richtung Ollsen, den Weseler Weg gen Töps und den Weg vom Töps nach Schierhorn an. Alle diese Strecken sind im Projekt "Dialog Kutsche" als Kutschwege identifiziert worden.
Die Ergebnisse werden dokumentiert und bilden die Grundlage für die Beratungen im Naturpark mit den betroffenen Gemeinden, den Grundeigentümern und den verantwortlichen Behörden. "Eine Förderung für die Qualifizierung von Kutschwegen über die EU im Zuge des Leader-Programms besteht", so Feddersen.