Zugbegleiter im Metronom attackiert
Bundespolizei nimmt 31-Jährigen in Harburg in Empfang
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Ein 31-jähriger Mann soll am Sonntag, 12. Juli, gegen 19.15 Uhr im Hamburger Hauptbahnhof einen Zugbegleiter verletzt haben, nachdem ihm der Zutritt zu einem bereits zur Abfahrt abgefertigten Metronom-Zug verweigert worden war. Die Bundespolizei ermittelt wegen des Verdachts der Körperverletzung.
Nach Angaben der Bundespolizei wollte der 31-Jährige trotz ausdrücklichen Zutrittsverbots in den Metronom 82035 am Gleis 12 einsteigen. Der Zugbegleiter (59) hatte ihm den Einstieg verweigert, da die Zugabfertigung bereits abgeschlossen war und die Abfahrt in Richtung Bahnhof Harburg unmittelbar bevorstand.
Den Ermittlungen zufolge verschaffte sich der ivorische Staatsangehörige (Elfenbeinküste) dennoch gewaltsam Zutritt zum Zug und stieß den Zugbegleiter so heftig, dass dieser vom Eingangsbereich ins Wageninnere stürzte. Dabei erlitt der 59-Jährige Schürfwunden am Arm und klagte anschließend über Schmerzen.
Nach Angaben der Bundespolizei soll der Beschuldigte den Zugbegleiter im weiteren Verlauf bei der Fahrkartenkontrolle im Zug erneut heftig geschubst haben.
Alarmierte Bundespolizisten nahmen den Metronom bei der Einfahrt auf Gleis 3 im Bahnhof Harburg in Empfang. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde er entlassen. Die weiteren Ermittlungen führt der Ermittlungsdienst der Bundespolizeiinspektion Hamburg.
Redakteur:Julia Paepcke aus Buchholz |
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