Wanderaustellung eröffnet
0,0 % Alkohol: Für einen gesunden Start ins Leben
- Für einen gesunden Start ins Leben – über die Ausstellung der neuen Wanderausstellung freuen sich (von links): Stephan Schrader (Präsident Lions Club Buchholz, Henning Schmachtel (Lions Club Rosengarten) Kreisrätin Ana Cristina Bröcking, Dietmar Kruse (Präsident Lions Club Winsen), Juliane Thoms und Maik Thum (Lions Club Jesteburg).
- Foto: Landkreis Harburg
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Kein Alkohol in der Schwangerschaft
Landkreis Harburg. „Ein Glas wird schon nicht schaden“ – rund um Alkohol in der Schwangerschaft halten sich noch immer viele Mythen. Dabei ist die Botschaft eindeutig: Es gibt keine sichere Alkoholmenge für das ungeborene Kind.
Darüber informiert die neue Wanderausstellung „0 % Alkohol in der Schwangerschaft – für einen gesunden Start ins Leben“ des Landkreises Harburg. Sie wurde am 9. September, dem internationalen Tag der Fetalen Alkoholspektrumstörungen (FASD), in der Kreisvolkshochschule in Maschen eröffnet.
Alkohol gelangt über die Plazenta direkt zum ungeborenen Kind und kann insbesondere Gehirn, Nervensystem und Organe dauerhaft schädigen. Die möglichen Folgen von FASD können Betroffene ein Leben lang begleiten – sind durch Alkoholverzicht während der Schwangerschaft aber vollständig vermeidbar.
Ermöglicht wurde die Ausstellung auch durch die Unterstützung der Lions Clubs Buchholz-Nordheide, Hamburg-Rosengarten, Jesteburg und Winsen/Luhe. Gemeinsam stellten die vier Clubs 5.000 Euro zur Verfügung.
„Erstmals engagieren sich vier Lions-Clubs im Landkreis gemeinsam für ein solches Projekt“, sagt Stephan Schrader, Präsident des Lions Club Buchholz-Norheide. „Damit investieren wir in Prävention und helfen, Kindern einen gesunden Start ins Leben zu ermöglichen.“
Nach dem Auftakt in Maschen ist die Ausstellung ab dem 27. Oktober im Oberstufengebäude der IGS Buchholz zu sehen. Dort sollen gezielt Schülerinnen und Schüler angesprochen werden. Anschließend soll die Ausstellung durch den gesamten Landkreis wandern. Als Standorte kommen beispielsweise Schulen, Rathäuser, Krankenhäuser und andere öffentlich zugängliche Einrichtungen infrage. Einrichtungen und Institutionen, die die Wanderausstellung bei sich zeigen möchten, können sich an Juliane Thoms, Präventionsbeauftragte in der Abteilung Gesundheit des Landkreises Harburg, wenden: 04171/693-9285; J.Thoms@lkharburg.de.
Redakteur:Christoph Ehlermann aus Salzhausen |
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