Stellwerkshäuschen in Himmelpforten hat ausgedient

Der Bahnübergang in Himmelpforten wird modernisiert. Ein Computer steuert künftig die Schrankenschließung. Das alte Stellwerkshaus ist dann überflüssig und wird abgerissen
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  • Der Bahnübergang in Himmelpforten wird modernisiert. Ein Computer steuert künftig die Schrankenschließung. Das alte Stellwerkshaus ist dann überflüssig und wird abgerissen
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Deutsche Bahn sattelt auf neue Schrankentechnik um / Auch der heruntergekommene Wartepavillon verschwindet vom Bahnhofsgelände

tp. Himmelpforten. Das backsteinerne Stellwerkshäuschen mitsamt seiner rund 100 Jahre alten Technik am Bahnhof in Himmelpforten hat ausgedient. Nur noch bis zum Jahr 2014 bleibt die manuelle, von einem Schrankenwärter bediente Gleissperrung in Betrieb. Dann stellt die Deutsche Bahn auf automatische Computersteuerung der Schranken um. Das Stellwerkshäuschen wird voraussichtlich abgerissen.
Der Übergang an der Landesstraße L113 am Bahnhof wird statt der bisherigen vier Schrankenbäume neue halbseitige Schranken sowie an beiden Seiten Gehwegschranken und Ampeln bekommen. An den Gleisen werden Fahrbahn und Fußweg durch Schotterstreifen voneinander getrennt. Die Einmündung in den "Hüperskamp" wird verbreitert.
Die neue Schrankensteuerung bekommt ihren Platz auf dem Bahngrundstück nördlich der Schienen. Die Gemeinde Himmelpforten will das alte Gebäude von der zuständigen DB-Immobilien Gesellschaft kaufen und abreißen.
Zur Verkehrsregelung trägt eine neue Ampel auf Höhe des Gasthofs Hellwege bei. Die Lichtzeichenanlage wird bei Schrankenschließung den Verkehr vor der Einfahrt in die Straße „Am Bahnhof“ stoppen. So wird verhindert, dass Autos, die zum Bahnhof abbiegen, nicht auf den Gleisen stehen bleiben.
Auch an dem Bahnübergang an der Straße "Forth" (K62) werden halbseitige Schrankenanlagen für den Kraftverkehr sowie separate Schranken für Fußgänger und Radfahrer errichtet. Das dortige Stellwerkshäuschen wird ebenfalls nicht mehr benötigt.
Der Bahnübergang am Weg "Ramels", der bisher nur von landwirtschaftlichen Fahrzeugen genutzt wird, soll künftig auch für Autos aus dem Neubaugebiet „An der Porta-Coeli-Schule“ freigegeben werden. Dazu muss die Gleisquerung auf 5,50 Meter verbreitert werden, um Begegnungsverkehr zu ermöglichen. Zudem müsste die Gemeinde den Wirtschaftsweg "Ramels" ausbauen.
Mit der Modernisierung der Signalanlagen ermöglicht die Deutsche Bahn, dass stündlich ein Zug zusätzlich die Strecke Hamburg-Cuxhaven passieren kann. Autofahrer können mit deutlich kürzeren Schließzeiten rechnen.
• Auch der marode Warte-Pavillon auf dem Bahnhofsgelände wird abgerissen. An der Stelle entsteht unter der Regie der Samtgemeinde Himmelpforten eine moderne Fahrradgarage für Pendler. Unterdessen hat auch der Bau von 30 weiteren Pkw-Stellplätzen am Bahnhof begonnen.

Der Bahnübergang in Himmelpforten wird modernisiert. Ein Computer steuert künftig die Schrankenschließung. Das alte Stellwerkshaus ist dann überflüssig und wird abgerissen
Der Wartepavillon weicht einer modernen Fahrradgarage für Pendler
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Thorsten Penz aus Stade

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