Der neue Kreiskalender ist da
Freilichtmuseum am Kiekeberg stellt Jahrbuch um die Nordheide-Region vor

Kreiskalender-Redaktionsteam seit 1985: Giesela und Rolf Wiese
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lm. Rosengarten. Der neue Kreiskalender für das Jahr 2021 ist da. Seit 86 Jahren wird das Jahrbuch vom Landkreis Harburg herausgegeben, mit Ausnahme einiger Kriegsjahre.

Der Kalender ist angereichert mit einer bunten Mischung aus Beiträgen zur Geschichte und Kultur der Region, die das Redaktionsteam zusammengetragen hat. Es besteht aus Giesela und Dr. Rolf Wiese, die den redaktionellen Inhalt des Kalenders seit 1985 verantworten. Seit der Ausgabe im Jahr 2015 organisieren sie sogar den Vertrieb unter dem Dach des Fördervereins des Freilichtmuseums am Kiekeberg.

"Wir freuen uns und sind auch ein wenig stolz, dass es uns über so einen langen Zeitraum gelungen ist, jedes Jahr einen Kreiskalender mit bunt gemischten Beiträgen zu präsentieren", freut sich das Ehepaar Wiese. Außerdem bedanken sich die beiden bei allen Autoren, die den Kalender mit ihren Texten mitgestaltet haben.
Bereits das Titelfoto gibt einen Einblick, worauf der Schwerpunkt in der diesjährigen Ausgabe liegt. Zu sehen ist hier eine kolorierte Postkarte der Stadt Winsen. Viele Beiträge befassen sich mit der Kreisstadt in der Nordheide-Region. Jürgen Klahn schildert in seiner „kurzgefassten Stadtgeschichte“ die spannende Winsener Stadtgeschichte von den Ursprüngen um 1190 bis in die Gegenwart. In einem weiteren Beitrag beleuchtet er die Entstehung des Winsener Wappens.

Ilona Johannsen und Angelika Malchert vom Winsener Museum im Marstall beschreiben anhand von Modellbauten und historischen Aufnahmen stadtbildprägende Gebäude der Stadt. Kurt Schwerdtfeger berichtet über das entstehende Vereinswesen im 19. Jahrhundert und auch zwei berühmte Söhne der Stadt werden gewürdigt: Helmuth Hinkfoth beschreibt eindrucksvoll das Verhältnis von Johann Peter Eckermann zu seiner Heimatstadt Winsen, während Darijana Hahn die Leserschaft in eine ganz andere Welt mitnimmt – in die Welt des Karussellkönigs Hugo Haase unter dem Motto: „Von Winsen in die Welt“. Einen ganz anderen Aspekt – den des Obst- und Gemüsebaus in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts – beleuchtet Hartmut Blecken am Beispiel des Obstbauvereins des Kreises Winsen.

Die Palette der Beiträge zur Regionalgeschichte zeigen die bunte Mischung und die Bandbreite der Themen. Geht es bei Arndt-Hinrich Ernst um das Kriegsende vor 75 Jahren mit vielen erstveröffentlichten Quellen, so befasst sich Klaus Richter mit der Erforschung von zwei Adelshöfen in Lindhorst.

In der Rubrik Kultur im Landkreis Harburg stellt Sandra Zimmermann den seit siebzig Jahren aktiven Volkstanzkreis Winsen (Luhe) vor. Marie-Nathalie Schrötke informiert über den Kulturlandkreis Harburg und Victoria Preuß beschreibt das neue Projekt einer Kulturtafel für den Landkreis Harburg. Die Informationen des Landkreises Harburg werden geprägt von den Auswirkungen der Corona-Pandemie und beziehen sich außerdem auf weitere aktuelle Ereignisse und öffentliche Aufgabenstellungen des ablaufenden Jahres.

Buchbesprechungen, Gratulationen zum Kulturpreis und zu hohen Geburtstagen und persönlichen Anlässen, wesentliche Daten zu den Gemeinden und den Abgeordneten sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landkreises Harburg runden den Informationsteil des Kreiskalenders ab.

Das Jahrbuch erscheint in einer Auflage von 3.500 Stück und kostet wie bereits in den Vorjahren 13 Euro. Erhältlich ist er im Buchhandel und im Museumsladen des Freilichtmuseums am Kiekeberg sowie im Museumsladen des Museums im Marstall in Winsen.

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