Kein schnelles Internet

Nicht alle Orte werden mit Glasfaseranschlüssen versorgt
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Service

Zeitnahe Benachrichtigung nicht mehr möglich
Corona: Gesundheitsamt im Kreis Stade kommt nicht mehr hinterher

jd. Stade.  Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Stade steigen weiter – und das Gesundheitsamt kommt nicht mehr hinterher. Eine zeitnahe Kontaktnachverfolgung bzw. Benachrichtigung von Personen, die positiv getestet wurden, ist seit dieser Woche nicht mehr möglich. „Wir schieben derzeit rund 1.000 Betroffene vor uns her, die wir nicht mehr – wie bisher üblich – binnen 24 Stunden angerufen haben“, sagt Landrat Kai Seefried. Die Masse der Infizierten sei einfach zu groß, um alle Fälle innerhalb...

Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Politik
So sieht das Grobkonzept für das Eingangsgebäude für Gastronomie undden Eingangs-/Kassenbereich aus   Foto: Polyplan GmbH und Planungsbüro Kreikenbaum + Heinemann, Bremen

Baubeginn im August
Im August beginnt der Bau des Naturbades in Winsen

thl. Winsen. Im Mai 2024 soll das Naturbad im Eckermannpark fertig sein und kurz danach eröffnet werden. Diesen Fahrplan gab jetzt Angelina Gastvogel von der Stadtverwaltung in der Sitzung des des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften vor, die am Dienstagabend im Marstall stattfand. Gastvogel stellte dabei die Entwurfsplanung für das Bad vor, die nahezu komplett abgeschlossen ist. "Der Förderantrag beim Bund ist fristgerecht eingereicht worden, jetzt sind wir im...

Panorama
Auch während der Rastzeit vollführen die Kraniche ihre imposanten Tänze mit lauten trompetenartigen Rufen
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Vogelbestand im Aufwind
70 Kranich-Paare im Landkreis Stade gezählt

sv/nw. Landkreis Stade. In den 1990er Jahren war der Kranich nur ein sehr seltener Gast im Landkreis Stade. 1996 konnte lediglich ein Brutpaar nachgewiesen werden – inzwischen haben 70 Kranichpaare ihr Revier im Landkreis. Dr. Uwe Andreas, Leiter des Naturschutzamtes: „Dieser große Erfolg ist der Renaturierung und Wiedervernässung in den Naturschutzgebieten Feerner Moor und Hohes Moor sowie in den Kehdinger Mooren zu verdanken.“ Die Zahl der Kraniche nimmt zuWährend der Zugzeit der Kraniche...

Panorama
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Corona-Warnapp
Was tun bei einer Begegnung mit erhöhtem Risiko?

(sv). Die Corona-Zahlen befinden sich seit Anfang des Jahres in einer steilen Aufwärtskurve. Durch die sich schnell verbreitende Corona-Variante Omikron schlägt vieler Orts nun die Corona-Warnapp häufiger aus und meldet Begegnungen mit niedrigem oder hohem Risiko. Aber was bedeuten die Risikowarnungen und was ist in einem solchen Fall zu tun? Das RKI erklärt die Meldungen folgendermaßen: Begegnung mit niedrigem Risiko"Zeigt die Corona-Warnapp ein 'niedri­ges Risiko' an und listet gleich­zeitig...

Panorama
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Corona-Zahlen am 26. Januar im Landkreis Harburg
Inzidenzwert sinkt den dritten Tag in Folge

(lm). Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Harburg ist am heutigen Mittwoch, 26. Januar, erneut leicht gesunken. Am Vortag lag der Wert bei 1.274,5, heute bei 1.263,6. Am Mittwoch der Vorwoche zuvor belief sich der Inzidenzwert auf 976,9.  374 neue Corona-Fälle wurden heute vermeldet, 3.235 waren es in den vergangenen sieben Tagen. Die landesweiten Werte der Hospitalisierungsinzidenz (6,9 auf 7,3) und der Intensivbettenbelegung (4,9 auf 5,2 Prozent) sind dagegen angestiegen.  Seit Ausbruch der...

Wirtschaft
Die Beluga XL soll die Beluga ST ersetzen
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Die Beluga-Reihe
Airbus gründet kommerzielle Airline für XXL-Fracht

(sv). Sie ist zu einem gewohnten Anblick am Himmel über Stade geworden: Die Beluga im Anflug auf Finkenwerder. Vor fast 30 Jahren absolvierte die Airbus-Beluga-Reihe ihren Erstflug mit XXL-Frachten, nun sollen die bisher eingesetzten Beluga ST bis 2023 durch sechs größere Beluga XL ersetzt werden, die statt einem gleich zwei A350-Flügel transportieren können. Am Boden sollen die ausgemusterten ST-Flugzeuge jedoch nicht bleiben: Angesichts des wachsenden Nischenmarkts hat Airbus jetzt einen...

Panorama
Viele Pflegekräfte arbeiten am Rande ihrer Kräfte. Ab Mitte März gilt eine Impfpflicht - zunächst in Gesundheits- und Pflegeberufen

Dramatischeren Pflegenotstand suggerieren
Fake-Annoncen gegen die Impfpflicht

(bim). Bundesweit werden aktuell Anzeigenblätter mit Stellengesuchen von Pflegekräften überschüttet, die ungeimpft sind und ab Mitte März - dann soll die Impfpflicht für Gesundheits- und Pflegepersonal gelten - angeblich nach neuen "Wirkungskreisen" und "Herausforderungen" suchen. So auch das WOCHENBLATT. Allerdings handelt es sich dabei offenbar um eine Kampagne von Impfgegnern. "Keine seriöse Krankenschwester würde eine solche Stellenanzeige schalten", erklärte eine medizinische Fachkraft dem...

Weil bereits Vodafone-Kabel vorhanden sein sollen, werden Teile Ehestorfs nicht angebunden

as. Ehestorf/Alvesen. "Warte, ich google das schnell mal" ist ein Satz, den man in Alvesen nicht allzu häufig hört. Denn "mal schnell" geht in Alvesen, einem der "weißen Flecken" im Landkreis Harburg, nichts im Internet. Während andernorts per High-Speed-Verbindung die neuesten Serien geschaut werden, kann man sich hier noch eine Tasse Tee machen, während die Website lädt. Zwischen 1 und 3 Mbit/s ruckeln hier per Kupferkabel aus dem Netz. "Das reicht einfach nicht", sagt Ortsbürgermeister Axel Krones. Auch Teile Ehestorfs sind unterversorgt. Rund 300 Haushalte, schätzt Krones, sind in Alvesen und den Ehestorfer Bereichen Schwarze Berge und Kiekeberg davon betroffen.
Wie berichtet, investiert der Landkreis Harburg gemeinsam mit den Kommunen rund 36 Millionen Euro in den Breitbandausbau, Bund und Länder fördern das Projekt mit insgesamt 23,5 Millionen Euro. Auch wenn die Internet-anbindung in einigen Ehestorfer Randbereichen teilweise ebenso schlecht ist, wie in Alvesen, fallen sie nach derzeitigem Stand aus der Förderung und werden nicht ausgebaut. "Ehestorf ist als ein 'schwarzer Fleck' vom Netzplaner identifiziert worden – das heißt, Breitband-Geschwindigkeiten von mindestens 30 Mbit/s sind möglich", sagt Kreissprecherin Andrea Deutschmann. Der Grund: Kabel-Deutschland/Vodafone soll dort bereits Leitungen in der Straße verlegt haben. "Dort, wo ein Kabel-Deutschland/Vodafone-Kabel in der Straße am Grundstück liegt, besteht für den Grundstückseigentümer grundsätzlich die Möglichkeit eines Anschlusses um diese mindestens 30 Mbit/s zu erhalten - dort darf kein geförderter Breitbandausbau vorgenommen werden", erklärt Deutschmann. Die Kosten, die für den Anschluss an das Kabel in der Straße fällig werden, müssten die Hausbesitzer dann selbst an die Telekommunikationsunternehmen bezahlen.
Auf einer Infoveranstaltung des Landkreises machten die Ehestorfer und Alvesener jüngst ihrem Unmut Luft. Seit Jahren hoffen sie auf eine Anbindung an schnelles Internet. Immerhin: Laut Kreissprecherin Andrea Deutschmann wird der Ortsteil Ehestorf im Rahmen der laufenden Bauplanung vom Netzplaner noch einmal geprüft. Sofern zukünftige Breitband-Geschwindigkeiten die geforderten Geschwindigkeiten von 30 Mbit/s mit den bisherigen Leitungen/Kabeln nicht mehr sicherstellen können, muss unter den dann gegebenen Förderrahmenbedingungen der Bereich neu beplant werden.
Wann mit 30 Mbit/s gesurft werden kann, steht noch nicht fest. Zur Zeit läuft die Bauplanung, dann muss der Bau noch europaweit ausgeschrieben werden. Verzögert wurde der Beginn bereits durch die europaweiten Vergabeverfahren für Netzplanung, -betrieb und -bau. "Das ist auch für uns als Gemeinden frustrierend. Wir zahlen einen Zuschuss, können aber keine konkreten Aussagen gegenüber der Bevölkerung machen, wann der schnelle Internetanschluss kommt, weil sich der Ablauf verzögert", sagt Bürgermeister Seidler. Seine Kritik: "Das Verfahren ist aufgebläht, ein unnötiger bürokratischer Aufwand".

Nicht alle Orte werden mit Glasfaseranschlüssen versorgt
Über sogenannte Kabelverteiler sollen die Haushalte im Landkreis Harburg zukünftig mit schnellem Internet versorgt werden
Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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