Mikroplastik erkennen

Mikroplastik, das sind Kunststoffpartikel, die kleiner als fünf Millimeter sind. Mikroplastik entsteht zum einen, wenn Plastikprodukte wie Tüten oder Flaschen zerfallen, zum anderen wird Mikroplastik von der Kosmetikindustrie verwendet. Deutlich zu erkennen ist Mikroplastik z.B. in Peelings. Aber auch in Shampoos und Cremes wird winziges Mikroplastik eingesetzt. Hier lässt es sich nur anhand der aufgeführten Inhaltsstoffe erkennen. Das sind laut BUND die am häufigsten in Kosmetikprodukten verwendeten Kunststoffe:

  • Polyethylen (PE);
  • Polypropylen (PP);
  •  Nylon-12; Nylon-6;
  • Polyurethan (PUR);
  • Polyethylenterephthalat (PET);
  • Acrylates Copolymer (AC);
  • Acrylates Crosspolymer (ACS);
  • Polymethylmethacrylat (PMMA);
  • Polyacrylate (PA);
  • Polystyrene (PS).

Bei der Suche nach Plastik hilft auch die "CodeCheck"-App: Mit der App kann man Kosmetikprodukte ganz leicht auf Mikroplastik und andere bedenkliche Inhaltsstoffe überprüfen. Einfach mit dem Smartphone den Barcode des Produktes einscannen, schon werden einem die Inhaltsstoffe angezeigt und von "unbedenklich" bis "sehr bedenklich" eingestuft. Zusätzlich gibt es weitere Informationen zu den Inhaltsstoffen. Die App gibt es kostenlos im App Store und bei Google Play.

Autor:

Anke Settekorn aus Jesteburg

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