Ernährungstipp von Karin Maring
Wertvolle Inhaltsstoffe: Tomaten

Diplom-Oecotrophologin Karin Maring
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(nw/tw). Karin Maring, Ernährungsexpertin im Freilichtmuseum am Kiekeberg (Ehestorf/ Landkreis Harburg), gibt in lockerer Reihenfolge für WOCHENBLATT-Leser einen Ernährungstipp. Die Diplom-Oecotrophologin (FH) aus Hamburg berät ehrenamtlich im Freilichtmuseum die Besucher und Mitarbeiter rund um gesundes und leckeres Essen.

Ihr Ernährungstipp - Tomaten:
Im Ursprungsgebiet Mittelamerika wurden die roten Früchte „xitomatl“ (dickes Wasser) genannt. Das war vor über 2000 Jahren. Die erste europäische Beschreibung von „pomi d’oro“ (goldene Äpfel) im 16. Jahrhundert stammt aus Italien. Hier wurden Tomaten bereits gegessen, während sie im übrigen Europa als Zierpflanze galten. Auf der Weltausstellung 1873 in Wien präsentierte man „Paradeiser“, die dann Jahre später auf den Märkten verkauft wurden. Der Durchbruch gelang allerdings erst nach dem Zweiten Weltkrieg. Der größte Produzent in Europa ist derzeit Italien. Es ist sicher auch heute noch die beliebteste italienische Gemüsesorte. Um auch außerhalb der Erntezeit ausreichend "pomodori" zur Verfügung zu haben, wurden dort bereits im 19. Jahrhundert diverse maschinelle Konservierungsverfahren erfunden. Tomaten bilden ihre geschmacksgebenden Stoffe bei Temperaturen über zwölf Grad aus, deswegen ist die Aufbewahrung im Kühlschrank ungünstig. Sie schmecken am besten frisch gepflückt. Also sollten wir das erfrischende Sommergemüse jetzt auskosten. Der Genuss ist kalorienarm, weil sie 95 Prozent Wasser enthalten. Trotzdem weisen Tomaten, vor allem in der Haut, zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe auf.

Rezept-Tipp - schneller Tomaten-Imbiss: Feta-Käse in eine Auflaufform bröckeln, gewaschene, halbierte Kirschtomaten und zerkleinerten Knoblauch darüberstreuen, mit Pfeffer und Thymian würzen, mit Olivenöl beträufeln und etwa 15 Minuten bei 200 Grad im Backofen erhitzen. Guten Appetit!

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