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Austauschschüler bei der Bürgermeisterin
"Patataaa" am Gymnasium Hittfeld

Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Austauschprogramm des Gymnasiums Hittfeld mit Martina Just (li.), Emily Weede (2. v. re.) und Frank Patyna (re.) | Foto: Gemeinde Seevetal
  • Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Austauschprogramm des Gymnasiums Hittfeld mit Martina Just (li.), Emily Weede (2. v. re.) und Frank Patyna (re.)
  • Foto: Gemeinde Seevetal
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„Patataaaa!“, riefen 36 Jugendliche im Chor und lächelten dabei in die Kamera. „Patata“ bedeutet „Kartoffel“ auf Spanisch und entspricht in etwa dem deutschen „Cheeeeese!“, wenn auf Fotos gelächelt werden soll. Achtzehn spanische Austauschschüler aus Mataró waren eine Woche lang zu Gast bei Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Hittfeld.

„Ich freue mich sehr über den Austausch mit Spanien“, sagte Emily Weede, die selbst am Gymnasium Hittfeld zur Schule gegangen ist und die Jugendlichen herzlich begrüßte. „Ich hoffe, dass durch den Austausch dauerhafte Freundschaften entstehen. Denn wenn man es möchte, kann man sich trotz Sprachbarrieren gut verständigen und viel Spaß haben.“

Zwei Schulen aus Katalonien

Die Jugendlichen kommunizierten eine Woche lang auf Englisch, Spanisch und hörten auch Katalanisch. Premiere in diesem Jahr: Aus dem katalanischen Mataró waren sogar zwei Schulen dabei. Auch für Laura Chacóm, die pädagogische Leitung aus Spanien, war dies eine neue Erfahrung. „Ein solcher Austausch erweitert den Horizont für alle enorm“, lautete ihr Fazit.

Europäischer Zusammenhalt erwünscht

„Ja, dieses Mal war es wirklich besonders“, bestätigte Schulleiter Frank Patyna. Spanischlehrerin Martina Just aus Hittfeld ergänzte: „Wir waren sehr beeindruckt, wie viel die Schülerinnen und Schüler selbstständig gemeinsam unternommen haben - zusätzlich zum organisierten Programm.“ Beide Lehrkräfte aus Hittfeld sind verantwortlich für den Austausch und engagieren sich dabei sehr. „Unser Wunsch ist ein Europa, das zusammenwächst, und dass die Jugendlichen sich kennenlernen und erkennen: Das sind Jugendliche wie wir. Das ist uns dieses Mal sehr gut gelungen.“

Im nächsten Jahr will das Gymnasium die Zahl der Teilnehmer auf 34 erhöhen - jeweils 34 pro Land. Denjenigen, die nun wieder abreisen mussten, gab Bürgermeisterin Emily Weede neben einem Seevetal-Becher als Souvenir auch die Versicherung mit auf den Weg, jederzeit willkommen zu sein: „Ich bin mir sicher, dass ihr nicht nur schöne Fotos, sondern auch viele wertvolle Erfahrungen mit nach Hause nehmt. Wenn der eine oder die andere wiederkommen möchte, seid ihr in Seevetal jederzeit herzlich willkommen.“

Redakteur:

Sven Rathert aus Seevetal

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