Hittfeld
Sanierung des katholischen Gemeindehauses dauert mindestens bis März 2020

Wolfgang Ohrt, Pressebeauftragter der Katholischen Gemeinde Guter Hirt, steht neben Behältern voller Bauschutt im Gemeindehaus in Hittfeld Foto: ts
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ts. Hittfeld. Die Sanierung des nach einem Brand beschädigten katholischen Gemeindehauses in Hittfeld wird mindestens sieben Wochen länger dauern als ursprünglich geplant. Frühestens im März, möglicherweise erst im April 2020 werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Das sagte der sagte der Pressebeauftragte der Katholischen Pfarrgemeinde Guter Hirt, Wolfgang Ohrt, dem WOCHENBLATT.
Ehrenamtliche Helfer beteiligen sich an den Sanierungsarbeiten. Deren Organisation bedeutet einen Kraftakt. Eine effiziente Zusammenarbeit müsse erst erlernt werden, sagt Wolfgang Ohrt.
Andere Baustellen liefen erfolgreich. Während ein Team die neue Innendekoration vorbereite, plane ein anderes unterschiedliche Modernisierungsmaßnahmen. Eine dritte Gruppe bereite die energetische Sanierung vor. Das Ziel sei, alle bereits geplanten Vorhaben in die Sanierungsarbeiten zu integrieren, um nicht nach Fertigstellung der Räume damit neu beginnen zu müssen. "Es geht im Schulterschluss voran und es ist zu spüren, wie dabei die Gemeinde enger zusammenrückt", sagt Wolfgang Ohrt.
Bereits vor Abschluss der Modernisierungsarbeiten kehrt Leben in das katholische Gemeindehaus zurück: Entgegen früherer Befürchtungen können die Aufführungen des Krippenspiels an Heiligabend, 24. Dezember, doch stattfinden. Zwei Ensembles proben zurzeit intensiv die Inszenierungen ein. Zwei Aufführungen sind an Heiligabend in der St. Ansgarkirche in Hittfeld (Bahnhofstraße 18) vorgesehen: um 15 Uhr für Familien mit kleinen Kindern, um 17 Uhr für Familien mit älteren Kindern.
Möglich wird das Krippenspiel, weil jetzt die Spuren des Brandes beseitigt worden sind. Mehr als 120 Kubikmeter Brandschutt und belastetes Baumaterial wurden ausgebaut und abtransportiert. Der Ausbau der leergeräumten Gebäudehülle hat begonnen.
Jugendgruppen, Senioren, Familienkreise und der Chor sind in improvisierten Ausweichquartieren untergekommen. Besonders betroffen sind die Pfadfinder, die in einen feuchten Kellerraum in Meckelfeld umziehen mussten. Der Stamm umfasst zehn Leiter und 35 Kinder und Jugendliche.
"Gut tut uns die Solidarität der Evangelisch-lutherischen und der freien evangelischen Nachbargemeinde. Beide stellen Räume und Einrichtungsgegenstände zur Verfügung", spricht Wolfgang Ohrt den Dank der katholischen Kirchengemeinde aus. Erfreut sei die Gemeinde auch über die Spenden für den Wiederaufbau.

Wolfgang Ohrt, Pressebeauftragter der Katholischen Gemeinde Guter Hirt, steht neben Behältern voller Bauschutt im Gemeindehaus in Hittfeld Foto: ts
Pfadfinder Tim Mylius muss sich im Ausweichquartier mit feuchten Wänden arrangieren Foto: Wolfgang Ohrt
Autor:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

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