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Stiftung Niedersächsische Mühlenstraße
Tradition trifft Aufbruch: Stiftung nimmt Arbeit wieder auf

Hans-Hinnrich Moss (von links), Andreas Freymuth, Philipp Oppermann, Oliver Kliebisch, Emily Weede und Andreas Engel an der Wassermühle Karoxbostel | Foto: Carsten Weede
  • Hans-Hinnrich Moss (von links), Andreas Freymuth, Philipp Oppermann, Oliver Kliebisch, Emily Weede und Andreas Engel an der Wassermühle Karoxbostel
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Die Stiftung Niedersächsische Mühlenstraße ist seit dem 1. November nach mehrjähriger Ruhephase wieder handlungsfähig. Vorstand und Stiftungsrat wurden neu besetzt und von der Stiftungsaufsichtsbehörde bestätigt. Den Vorsitz des Vorstandes übernimmt Philipp Oppermann, Stellvertreterin ist Emily Weede. Den Stiftungsrat leitet Andreas Engel, sein Stellvertreter ist Oliver Kliebisch. Alle Gremienmitglieder arbeiten ehrenamtlich.

Am 14. Dezember trafen sich Vorstand und Stiftungsrat zu einer konstituierenden Sitzung in der Wassermühle Karoxbostel. Dabei wurden einstimmig Satzungsänderungen beschlossen, die die Stiftung zukunftsfähig machen sollen. Die Gremien diskutierten außerdem strategische Ziele, neue Ideen und erste Maßnahmen für die kommenden Jahre.

Zukünftige Strategie und digitale Präsenz

Unter dem neuen Leitmotiv „Mühlen sind Kulturgut – lebendig, lehrreich, landschaftsprägend“ versteht sich die Stiftung als Bewahrerin und Gestalterin des Mühlenkulturerbes Niedersachsens. Ziel ist es, historische Mühlen funktionstüchtig zu erhalten, Wissen und Traditionen weiterzugeben und die Mühlen als Lern- und Begegnungsorte erlebbar zu machen. Gleichzeitig sollen die Mühlenlandschaften als prägende Kulturlandschaften sichtbar bleiben.

Für die künftige Arbeit plant die Stiftung unter anderem die Erarbeitung eines Leitbildes „Niedersächsische Mühlenstraße 2040“ sowie eines landesweiten Vermittlungs- und Erlebniskonzepts. Die Präsenz in der Öffentlichkeit soll über den Newsletter und den Instagram-Account @muehlenstrasse_niedersachsen verstärkt werden. Auch die Webseite soll mittelfristig erneuert werden.

Ausbau der Mühlenstraße und Kooperationen

Darüber hinaus wird die Stiftung prüfen, wie die Mühlenstraße in den südniedersächsischen Landkreisen Göttingen, Goslar und Northeim ausgebaut werden kann. Ziel ist es, die Niedersächsische Mühlenstraße als die größte Mühlenstraße Deutschlands flächendeckend und touristisch erlebbar zu machen. Kooperationen mit der Europäischen Mühlen-Kulturstraße VIA MOLINA werden ebenfalls erwogen, ohne die Eigenständigkeit der Mühlenstraße zu beeinträchtigen.

Mit diesen Schritten will die Stiftung die Mühlenstraße langfristig sichern, ihr kulturelles Erbe bewahren und die Bedeutung der Mühlen in Niedersachsen nachhaltig stärken.

Redakteur:

Sven Rathert aus Seevetal

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