Bienengarten in Maschen
Zwillingsbrüder aus Maschen engagieren sich
- Barbara Schoories (v.li.) mit Lucas und Arik Nied vor der Brachfläche in der Maschener Schulstraße
- Foto: sra
- hochgeladen von Sven Rathert
Seit Jahren liegt sie brach, die unscheinbare Fläche an der Schulstraße in Maschen, die bislang kaum mehr als ein trauriger Anblick war und in den letzten Jahren durch mehrere Hände ging - Baubeginn, Fehlanzeige. Doch das soll sich ändern. Unter der engagierten Leitung von Barbara Schoories, der 72-jährigen Initiatorin des Bienengartenprojekts, wurde im Frühjahr ein erster Versuch unternommen, aus dem tristen Stück Land eine blühende Wiese für Insekten und Menschen zu machen.
Besonders erfreulich ist für Schoories das Engagement zweier junger Männer aus dem Ort: Lucas und Arik Nied, 26 Jahre alt, Zwillingsbrüder und gebürtige Maschener, wurden durch einen Artikel auf seevetal-aktuell.de auf das Projekt aufmerksam. Sie zögerten nicht lange und machten mit. Ihr Ziel ist klar: In Maschen aufwachsen, dort alt werden und aktiv zur Dorfgemeinschaft beitragen.
- Das verwilderte Baugrundstück in Maschen
- Foto: sra
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Handarbeit für die Natur
Schon Anfang März begannen die Vorbereitungen. Unkraut wurde entfernt, der Boden mühsam per Hand bearbeitet. Der Untergrund besteht aus Bauschutt, große Maschinen kamen deshalb nicht infrage. Doch das kleine Team ließ sich nicht entmutigen. Aussaat erfolgte dann im Mai.
Die Wassermühle Karoxbostel und das Gartenfachzentrum Matthies hatten großzügig Saatgut gespendet. Zu dritt, Schoories sowie Lucas und Arik Nied, wurde alles von Hand ausgestreut.
Trotz aller Mühen blieb der erhoffte Erfolg aus. Offenbar haben viele Vögel die Samen gefressen, sodass sich bis Ende Mai kaum etwas entwickelte. Barbara Schoories erklärt: Wenn alles reibungslos funktioniert hätte, hätte die Wiese für sich gesprochen. Doch sichtbar blieb das Ergebnis aus.
Aufgeben kommt für das Team aber nicht infrage. Im kommenden Jahr soll ein neuer Anlauf genommen werden, diesmal mit mehr Beteiligung und hoffentlich weiteren freiwilligen Helferinnen und Helfern. "Das Potential der Fläche ist groß, und die Motivation bleibt stark" sagt Schoories und ergänzt zuversichtlich: "Es ist viel Arbeit, aber es könnte so viel schöner sein. Rom wurde schließlich auch nicht an einem Tag erbaut."
Mitmachen erwünscht
Wer sich für das Projekt interessiert und mithelfen möchte, kann sich direkt bei Barbara Schoories unter 0151-50711518 (auch WhatsApp) melden. Die Fläche an der Schulstraße soll künftig nicht nur Bienen und Insekten ein Zuhause bieten, sondern auch als Zeichen für das Engagement der Maschenerinnen und Maschener stehen.
Redakteur:Sven Rathert aus Seevetal |
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