Maschen
Architekt soll Entwurf für Wohn- und Geschäftshaus nachbessern

Der Entwurf des Büros Artrium Architekten aus Winsen zeigt das 
in Maschen geplante Wohn- und Geschäftshaus
  • Der Entwurf des Büros Artrium Architekten aus Winsen zeigt das
    in Maschen geplante Wohn- und Geschäftshaus
  • Foto: Gemeinde Seevetal
  • hochgeladen von Thomas Sulzyc

ts. Maschen. Der erste Entwurf eines Wohn- und Geschäftsgebäudes auf dem Grundstück Eichenallee/Am Gerätehaus hat die Mitglieder des Ortsrates Maschen nicht vollends überzeugt. Als zu "klotzig" und hoch empfinden Ortspolitiker das geplante Gebäude an exponierter Stelle in Maschen-Dorf. Architekt Ulrich Salvers muss deshalb nacharbeiten.
Nach einigen Korrekturen an der Planung dürfte das Bauvorhaben der Wasilewski & Kretzschmar GbR aus Brackel eine breite politische Mehrheit finden. Das machten Sprecher in der jüngsten Sitzung des Ortsrates Maschen deutlich. "Grundsätzlich freuen wir uns, wenn private Investoren unseren Ort verschönern möchten", sagte Stephanie Gildemeister-Fuchs (CDU). Ortsbürgermeisterin Angelika Tumuschat-Bruhn (SPD) geht davon aus, dass am Ende ein Einvernehmen erzielt werde.
Vorgesehen ist ein Wohn- und Geschäftshaus mit drei Geschossen. Darin finden zehn Mietwohnungen in den Obergeschossen und zwei Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss Platz. Einen Höhenunterschied bis zu zwei Metern auf dem Grundstück nutzt der Architekt zur Errichtung einer Tiefgarage. Die beiden Bauherren wollen auch größere Mietwohnungen mit drei Zimmern schaffen - ein Segment, von dem sie sich eine Nachfrage in Maschen versprechen.
Der Ortsrat begrüße eine Bebauung des Grundstücks am Ortseingang, das zurzeit "nicht schön" sei, wie die Ortsbürgermeisterin es ausdrückte. Obwohl ein sogenanntes Gelenk in der Mitte das Gebäude architektonisch weniger massiv erschienen lassen soll, wünschen die Ortspolitiker Nachbesserungen. "Der Riegel wirkt kolossal", sagte Andreas Rakowski (SPD).
Ein weiterer Konflikt: Die Planung überschreitet die zulässige Geschossflächenzahl um zehn Prozent. Baurechtlich sei das nicht zwingend ein Hindernis. "Wir würden die Gestaltung unterstützen", sagte Seevetals Bauamtsleiter Gerd Rexrodt. "Das Gebäude könnte per se größer werden." Vorausgesetzt, Architekt Ulrich Salvers gelingt ein Entwurf, der die Bedenken zerstreut. Er kündigt an: "Wir werden es etwas unklotziger machen."

Autor:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

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