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Nachbarschaftshilfe
In Maschen bleiben Hilfsbedürftige nicht allein

Der ehrenamtliche Helfer Ingo Huß unternimmt mit einer Nachbarin eine Einkaufsfahrt im Auto | Foto: Ingo Huß
  • Der ehrenamtliche Helfer Ingo Huß unternimmt mit einer Nachbarin eine Einkaufsfahrt im Auto
  • Foto: Ingo Huß
  • hochgeladen von Thomas Sulzyc

ts. Maschen. Spontan gegründete Nachbarschaftshilfen waren im März mit Beginn der Einschränkungen im öffentlichen Leben eine überzeugende Antwort engagierter Menschen auf die Bedrohung durch COVID-19. Die damals entstandene ehrenamtliche Nachbarschaftshilfe in den Seevetaler Ortsteilen Maschen, Horst und Hörsten hat bis heute Bestand - und könnte bei derzeit steigenden Infektionszahlen wichtiger denn je werden.
"Eine steigende Nachfrage haben wir noch nicht bemerkt. Wir bereiten uns aber darauf vor, indem wir die Helfer fragen, ob sie noch verfügbar sind", sagt Koordinator Ingo Huß. Der 73-Jährige aus Horst zählt zu den Gründungsmitgliedern. Der frühere Ortsbeauftragte des Technischen Hilfswerks (THW) in Stelle und frühere Zolldeklarant bringt sein Organsiationstalent ein und übernimmt auch Einkaufsfahrten für Menschen, die Hilfe brauchen.
Maschens Ortsbürgermeisterin Angelika Tumuschat-Bruhn (SPD) hatte die Nachbarschaftshilfe Maschen, Horst und Hörsten bereits am 16. März ins Leben gerufen. Sie nahm zunächst mit fünf Engagierten die Arbeit auf - darunter Ingo Huß oder auch Daniela Kotzur, die für Eltern in Terminnot eine Kinderbetreuung möglich macht. Einmal sei das seit Gründung der Nachbarschaftshilfe der Fall gewesen. Schnell wuchs die Gruppe auf 36 ehrenamtliche Helfer an. Heute bieten 26 Engagierte in ihrer Freizeit ihre Hilfe an. Sie kommunizieren in einer Facebook-Gruppe mit mehr als 250 Mitgliedern.
"Inzwischen betreuen unsere Helfer 14 Personen direkt. Das bedeutet regelmäßiges Einkaufen und Begleitung bei Besorgungen", sagt Ingo Huß.
In Maschen, Horst und Hörsten müssen Hilfsbedürftige wegen der Corona-Pandemie nicht allein bleiben, wenn sie sich am Telefon an die Nachbarschaftshilfe wenden. "Wir schicken dann eine E-Mail an alle Helfer und fragen, wer sich um den Hilferuf kümmern kann", erklärt Ingo Huß das schnelle Vorgehen. Der Helfer bespricht dann die Details mit mit dem Hilfesuchenden.
Kontakt:
<Aufz>Daniela Kotzur (insb. Kindebetreuung), Mobil: 0171-9374776
Angelika Tumuschat-Bruhn (alles), Mobil: 0175-2425000
Stefan Weseloh (alles),Mobil: 0171-5468888</Aufz>

Redakteur:

Thomas Sulzyc aus Seevetal

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