Empfang im Stader Katastrophenschutzzentrum
Ehrennadeln für Fluthelfer aus dem Landkreis Stade
- Amtsleiterin Hilke Lange mit den geehrten Einsatzkräften
- Foto: Landkreis Stade / Andrea Egge
- hochgeladen von Jörg Dammann
Wenn der Serengeti-Park unter Wasser steht und ganze Dörfer gegen die Fluten kämpfen, braucht es mehr als Sandsäcke – nämlich Menschen, die anpacken. Genau solche Helden hat der Landkreis Stade jetzt ausgezeichnet: Rund 20 engagierte Mitglieder der technischen Einsatzleitung und der Kreisfeuerwehr erhielten kürzlich die Ehrennadel des Landes Niedersachsen - bei einem Empfang im Stader Katastrophenschutzzentrum.
Einsatz über den Jahreswechsel
Während viele zu Silvester Raketen zündeten, packten sie Gummistiefel und Funkgeräte ein. Der Einsatz führte die Freiwilligen über die Kreisgrenzen hinaus in den Heidekreis, wo zum Jahreswechsel 2023/24 der Katastrophenfall ausgerufen worden war. Besonders im Raum Hodenhagen war Land unter – und das nicht nur sprichwörtlich. Teile des beliebten Serengeti-Parks standen genauso unter Wasser wie mehrere umliegende Dörfer.
Die Einsatzkräfte – darunter auch Spezialisten vom Fernmeldezug – leisteten vor Ort Amtshilfe. Ihre Aufgabe: die Hochwasserlage bestmöglich in den Griff bekommen. Mit Know-how, Teamgeist und unermüdlichem Engagement trugen sie dazu bei, Schäden zu begrenzen und Menschen zu helfen.
Kleine Geste für großes Engagement
Hilke Lange, Leiterin des Amtes für Sicherheit, Ordnung und Migration, überreichte die Ehrennadeln im Rahmen des Empfangs. Dabei stand nicht nur die Auszeichnung im Mittelpunkt, sondern auch der persönliche Dank für die geleistete Arbeit. „Ihr Einsatz ist nicht selbstverständlich – und verdient unsere höchste Anerkennung“, betonte sie.
Doch das war erst der Anfang: Insgesamt sollen rund 800 Helferinnen und Helfer aus dem Landkreis Stade die Ehrennadel erhalten. Damit jede Auszeichnung einen würdigen Rahmen bekommt, hat das Land Niedersachsen einen kleinen finanziellen Beitrag bereitgestellt. Die übrigen Ehrennadeln werden in den kommenden Wochen von den jeweiligen Feuerwehren vor Ort vergeben.
Redakteur:Jörg Dammann aus Stade |
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