140 Rallye-Teilnehmer der Niederelbe Classics rollten mit ihren Oldtimern über die Straßen
Auf großer Ausfahrt durch den Landkreis

Thomas und Maika Philippi mit ihrem Schmuckstück, einem Beauford Baujahr 1976 Foto: jab
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  • Thomas und Maika Philippi mit ihrem Schmuckstück, einem Beauford Baujahr 1976 Foto: jab
  • hochgeladen von Jaana Bollmann

jab. Bei den Niederelbe Classics kamen Freunde von alten Autos ins Schwärmen: tiefbrummende Motoren, Abgase in der Luft, blinkendes Chrom von aufpolierten Oldtimern, die im Minutentakt an den Zuschauerpunkten durch die Tore fuhren. Los ging es um 9 Uhr bei der Discothek Metropol in Stade, um schließlich um ca. 18 Uhr beim Baustoffhändler Hasselbring den Abend inklusive Siegerehrung ausklingen zu lassen. Unterwegs galt es die vielen Anlaufpunkte abzufahren, um möglichst alle Stempel einzusammeln.

An verschiedenen Zuschauerpunkten sammelte sich die Schaulustigen und Oldtimerfans, um die 140 Schmuckstücke zu bestaunen. Hier gab es die ein oder andere Anekdote zu den Fahrzeugen, aber auch zu den Fahrteams zu hören. Das älteste Fahrzeug, ein Bentley, stammt bespielsweise aus dem Jahr 1931. Die Fahrer genossen sichtlich die Aufmerksamkeit, die sich in Blitzlichtgewitter und Applaus des zahlreich vorhandenen Publikums zeigte.

Unter den Fahrzeugen fanden sich auch einige Raritäten. Vom 76er Beauford von Thomas (67) und Maika (69) Philippi aus Hammah beispielsweise wurden zwar insgesamt 2.000 Stück hergestellt, aber nur zwei mit dem Lenkrad auf der linken Seite - und eins davon ist das sogenannte Wedding Car der Philippis. Sie wollten unbedingt bei der Rallye dabei sein, aber es sei doch sehr anstrengend gewesen, so viele Stunden im Fahrzeug zu sitzen."Das macht man nicht mal eben", so die Meinung des Paares. Dennoch würden sie jederzeit wieder mitmachen.

Gleiches sagten auch die beiden Berufskollegen und Rallye-Teilnehmer Thomas Kruse (53) und Ulf Staunau (58) aus Lüneburg. Mit Staunaus Kit Car von 1969 starteten sie in Stade, verloren aber kurz vor der Mittagspause den Anschluss. Grund dafür war ein starker Gewitterschauer, weswegen sie kurz pausieren. Schließlich hat ihr Fahrzeug keinerlei Verdeck und nur ein Regenschirm bot ihnen Schutz. Glücklicherweise fanden sie aber schnell die übrigen Teilnehmer wieder und konnten so die Rallye fortsetzen.

Mit auf der gesamten Strecke unterwegs waren auch die Speedway-Legende Egon Müller und die Altländer Blütenkönigin Marina Tajger. Beide waren absolut begeistert von der Oldtimerrallye.

Auch wenn es einige wenige Zwischenfälle gab, zum Beispiel einen kleinen Auffahrunfall sowie einen starken Gewitterschauer, war die Veranstaltung dennoch ein voller Erfolg. Alle Beteiligten lobten die Veranstalter für die tolle Organisation und den reibungslosen Ablauf. Die meisten werden daher nicht das letzte Mal dabei gewesen sein.

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