jd. Stade. An diesem "Kennzeichen-Quiz" hatten sich viele Leser beteiligt: Das WOCHENBLATT stellte die Frage, was die Buchstabenkombination "HS" auf den Kennzeichen der städtischen Fahrzeuge bedeutet. Es gab auch augenzwinkernde Deutungen wie "hohe Schulden", doch meisten entschieden sich ganz profan für "Hansestadt Stade". Das war schließlich auch des Rätsels Lösung.

Laut Stades Pressesprecherin Miriam Kappelhoff löst "HS" nach und nach die Kombination "NE" ab, die für Niederelbe steht. Künftig werden also alle Autos im Stader Fuhrpark ein Nummernschild mit der Buchstabenreihe "STD-HS..." haben. Allerdings mit einer Ausnahme: Bürgermeister Sönke Hartlef erhält eine "Extrawurst" - das aber ungewollt.

Sein neuer Dienstwagen ist da. Wieder ein schwarzer Audi A6, aber diesmal in der Variante als Plug-in Hybrid. Der Vorteil: Mit dem Wagen kann der Bürgermeister in Stade und Umgebung elektrisch und somit umweltfreundlich unterwegs sein.

Doch nun das Problem: Hinten am Kennzeichen muss ein "E" für elektrisch stehen. Das schränkt die verfügbaren Buchstabenkombinationen drastisch ein. Denn vor dem "E" sind maximal vier Zeichen erlaubt. Doch ein "HS" mit zwei Ziffern dahinter war bei der Zulassungsstelle nicht mehr verfügbar. Hartlef sollte daher die Kombi "BM" für Bürgermeister erhalten. Doch auch hier winkte der Landkreis ab. Alle zweistelligen zahlen waren auch hier bereits vergeben.

Am Ende ist ein "BG" dabei herausgekommen. Hartlef nimmt es gelassen: "Ich persönlich finde das Kennzeichen nicht so wichtig." Viel wichtiger sei ihm, künftig emissionsfrei unterwegs zu sein.
Außerdem bleibt zu hoffen, dass der neue Dienst-Audi diesmal technisch einwandfrei ist. Seinen alten Dienstwagen musste Hartlef zuletzt draußen parken: In der Modellserie war ein fehlerhaftes Teil verbaut. Es bestand die Gefahr, dass der Audi in Brand gerät.

Rätsel um Stader Autokennzeichen: Wofür stehen die Buchstaben "NE"?
Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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