Mehrheit möchte böllern
Ergebnis der WOCHENBLATT-Umfrage: 54 Prozent der Teilnehmer halten Böllerverbot an Silvester für überzogen

Vom Silvesterfeuerwerk verdreckte Straßen wird es in diesem Jahr nicht geben: Zu Silvester gilt ein Böllerverbot
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Wirtschaft
Die Beluga XL soll die Beluga ST ersetzen
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Die Beluga-Reihe
Airbus gründet kommerzielle Airline für XXL-Fracht

(sv). Sie ist zu einem gewohnten Anblick am Himmel über Stade geworden: Die Beluga im Anflug auf Finkenwerder. Vor fast 30 Jahren absolvierte die Airbus-Beluga-Reihe ihren Erstflug mit XXL-Frachten, nun sollen die bisher eingesetzten Beluga ST bis 2023 durch sechs größere Beluga XL ersetzt werden, die statt einem gleich zwei A350-Flügel transportieren können. Am Boden sollen die ausgemusterten ST-Flugzeuge jedoch nicht bleiben: Angesichts des wachsenden Nischenmarkts hat Airbus jetzt einen...

Service
Rund 85 bis 90 Prozent der Fragen zu Corona werden direkt bei der Hotline beantwortet
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Corona-Update vom 28. Januar
Große Nachfrage: Corona-Hotline des Landkreises Stade ist ab 31. Januar auch nachmittags besetzt

jd. Stade. Das WOCHENBLATT hatte es im Corona-Update vom gestrigen Donnerstag bereits angekündigt (siehe unten): Der Landkreis Stade wird seine Corona-Hotline (Tel. 04141 – 123456) ab dem kommenden Montag, 31. Januar, auch nachmittags freischalten. Die Hotline wird ab dann nicht nur montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt sein, sondern zusätzlich auch montags bis donnerstags von 14 bis 16 Uhr. „Mit den steigenden Fallzahlen wird das Informationsbedürfnis der Bürgerinnen und Bürger noch...

Blaulicht
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Horneburg: 68-Jähriger stirbt an Unfallstelle
Toter nach schwerem Verkehrsunfall

sv/nw. Horneburg. Ein 68-jähriger Fahrer ist am frühen Donnerstagnachmittag bei einem schweren Verkehrsunfall in Horneburg ums Leben gekommen. Gegen 13.30 Uhr war der VW-Tiguan-Fahrer aus Friedrichskoog auf der Landesstraße 124 zwischen Issendorf und Horneburg unterwegs, als er in einer leichten Rechtskurve aus bisher ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn abkam und dort frontal gegen einen Straßenbaum prallte. Durch die Wucht des Aufpralls stürzte der Pkw auf die Beifahrerseite, der...

Service
Zahlreiche mobile Impfteams sind im Landkreis Harburg unterwegs

Wo wird momentan geimpft?
Aktuelle Impfangebote im Landkreis Harburg

(lm). Wo wird im Landkreis Harburg aktuell geimpft? In zahlreichen Einrichtungen nehmen mobile Impfteams des DRK und der Johanniter derzeit den Kampf gegen das Coronavirus auf.  Diese Veranstaltungen wurden im Landkreis Harburg wegen Corona abgesagt Freitag, 28. Januar:  Buchholz, Buchholzer Höfe, 10 bis 17 UhrNeu Wulmstorf, Impfstützpunkt Am Marktplatz 24, 11 bis 18 UhrWinsen, Impfstützpunkt, 10 bis 17 UhrStelle, DRK Ortsverein, 15 bis 18 Uhr Samstag, 29. Januar: Buchholz, Buchholzer Höfe, 9...

Panorama
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Corona-Zahlen am 27. Januar im Landkreis Harburg
1.290,2: Sieben-Tage-Inzidenz wieder leicht gestiegen

(lm). Der Landkreis Harburg hat am gestrigen Donnerstag, 27. Januar, 589 neue Corona-Fälle registriert. 3.303 Fälle waren es in den vergangenen sieben Tagen. Die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis ist leicht angestiegen und lag bei 1.290,2 (1.263,6 am Vortag). Ebenfalls angestiegen sind die Werte der landesweiten Hospitalisierungsinzidenz (7,3 auf 7,4) und der Intensivbettenbelegung (5,2 Prozent auf 5,4 Prozent). Seit Ausbruch der Corona-Pandemie sind im Landkreis Harburg insgesamt 20.969...

Politik
So sieht das Grobkonzept für das Eingangsgebäude für Gastronomie undden Eingangs-/Kassenbereich aus   Foto: Polyplan GmbH und Planungsbüro Kreikenbaum + Heinemann, Bremen

Baubeginn im August
Im August beginnt der Bau des Naturbades in Winsen

thl. Winsen. Im Mai 2024 soll das Naturbad im Eckermannpark fertig sein und kurz danach eröffnet werden. Diesen Fahrplan gab jetzt Angelina Gastvogel von der Stadtverwaltung in der Sitzung des des Ausschusses für Kultur, Freizeit, Tourismus und Partnerschaften vor, die am Dienstagabend im Marstall stattfand. Gastvogel stellte dabei die Entwurfsplanung für das Bad vor, die nahezu komplett abgeschlossen ist. "Der Förderantrag beim Bund ist fristgerecht eingereicht worden, jetzt sind wir im...

Wirtschaft
Beim umstrittenen Thema Surfpark hielten sich die Stimmen von Befürwortern und Gegnern die Waage

Online-Voting im WOCHENBLATT
Leser-Umfrage zum Surfpark Stade: Fast ein Patt

jd. Stade. Dieses Bauprojekt bietet offenbar reichlich Diskussionsstoff: Beim geplanten Surfpark in Stade gehen die Meinungen auseinander. Das WOCHENBLATT wollte ein Stimmungsbild bei den Leserinnen und Lesern einfangen und richtete daher ein Online-Voting aus. Das brachte folgendes Ergebnis: 49 Prozent sprechen sich für einen Surfpark aus, 46 Prozent positionieren sich ganz klar dagegen. Der Aussage, dass der Surfpark nur gebaut werden soll, wenn bestimmte ökologische Kriterien eingehalten...

Blaulicht
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Nächtlicher Großeinsatz in Agathenburg
Feuer in Motorradwerkstatt: 400.000 Euro Schaden

tk. Agathenburg. Ein Feuer in einer Motorradwerkstatt im Gewerbegebiet in Agathenburg hat in der Nacht zu Freitag einen Schaden von rund 400.000 Euro verursacht.  Der Brand wurde gegen 4.45 Uhr von einem Wachdienst entdeckt. Das Sicherheitsunternehmen hatte zuvor eine Alarmmeldung bekommen und vor Ort kontrolliert. Der Mitarbeiter bemerkte den Brand ind er werkstatt und alarmierte Feuerwehr und Polizei. Die Ortswehren Agathenburg und Dollern fuhren zum Brandort entsandt. Es schlugen bereits...

(jd). Das kam angesichts der steigenden Corona-Zahlen nicht unbedingt überraschend: Auch in diesem Jahr wird es wieder ein Böllerverbot an Silvester geben. Der Verkauf von Feuerwerkskörpern und Raketen wird untersagt. Das wurde in der vergangenen Woche beim Bund-Länder-Gipfel beschlossen. Das erneute Aus für die Knallerei stößt auf ein geteiltes Echo: Mediziner und Polizeigewerkschaften begrüßen das Verbot, die Hersteller von Pyrotechnik halten die Maßnahme für überzogen. Das WOCHENBLATT hat seine Leser befragt, wie diese zu dem Thema stehen. Das Ergebnis der Online-Umfrage: Eine Mehrheit findet das Böllerverbot nicht richtig.

"Am Silvestertag und Neujahrstag wird bundesweit ein An- und Versammlungsverbot umgesetzt. Der Verkauf von Pyrotechnik vor Silvester wird in diesem Jahr generell verboten und vom Zünden von Silvesterfeuerwerk generell dringend abgeraten, auch vor dem Hintergrund der hohen Verletzungsgefahr und der bereits enormen Belastung des Gesundheitssystems." - So steht es wörtlich im Beschluss der Länderchef-Konferenz.

Der Corona-Knaller-Beschluss: Böllerverbot auch zu Silvester 2021 - Nehmen sie an der Spontan-Umfrage teil

Die Polizeigewerkschaften begrüßen die Entscheidung: Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Rainer Wendt, erklärte, dass damit eine Forderung seiner Organisation umgesetzt werde. Häufig werde in größeren Personengruppen geböllert, die Menschen stünden dicht an dicht nebeneinander. Auch Oliver Malchow, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP), meint, dass wegen der hohen Belegungszahlen auf den Intensivstationen und der Belastung der Notaufnahmen ein Böllerverbot sinnvoll sei.

Beim Verband der pyrotechnischen Industrie (VPI) herrscht hingegen Kopfschütteln. Laut VPI-Geschäftsführer Klaus Gotzen könnte das für viele Mitgliedsunternehmen den Todesstoß bedeuten. Er bezeichnete die Begründung für das Verbot als "völlig haltlos". Dass so Kliniken entlastet werden könnten, sei nicht belegt. Aus der Branche heißt es, hunderte Beschäftigte müssten nun um ihre Jobs fürchten.
Doch wie sehen die Bürger das? Halten Sie das Böllerverbot für sinnvoll oder gelten die Politiker in ihren Augen als "Spaßbremse"? Um sich ein Bild von der Stimmungslage in Sachen Silvesterknallerei zu machen, hatte das WOCHENBLATT eine spontane Online-Befragung gestartet. Dabei wurde deutlich, dass zwei absolut gegensätzliche Meinungen aufeinanderstoßen. Das Thema Silvesterknallerei polarisiert - auch ohne Corona.

Die Lage am 8. Dezember: Corona-Fälle an 16 Schulen im Landkreis Stade

Immerhin mehr als 37 Prozent der rund 3.000 Umfrage-Teilnehmer sprachen sich für ein grundsätzliches Feuerwerksverbot aus, ganz unabhängig von der Pandemie. Lediglich zwei Prozent waren der Meinung, dass nur aufgrund der aktuellen Corona-Situation nicht geböllert werden dürfe. Auf der anderen Seite waren ebenfalls die moderaten Positionen in der Minderheit: Nur etwas mehr als sechs Prozent vertraten die Ansicht, das Verbot sein "ein wenig" übertrieben. Eine Mehrheit von fast 54 Prozent hingegen findet dieses Verbot "völlig überzogen".

Das ist natürlich nur ein spontanes Meinungsbild und keine repräsentative Umfrage. Bemerkenswert war dabei, dass es während der zweieinhalbtägigen Laufzeit der Umfrage zweimal einen kompletten Umschwung gab: Zunächst zeichnete sich eine Mehrheit bei den Böller-Befürwortern ab, dann gingen innerhalb kürzester Zeit die Gegner in Führung. Am Ende errangen dann aber doch die Kritiker eines Böllerverbots die Oberhand.

Autor:

Jörg Dammann aus Stade

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