Neue Buslinien eingerichtet
Fahrplanwechsel im Landkreis Stade

Sind stolz auf die Verbesserungen im ÖPNV (v. re.): Landrat Michael Roesberg, Michael Fastert (KVG) und Karsten Leist von der Planungsgesellschaft VNO Foto: Chr. Schmidt / LK Stade
  • Sind stolz auf die Verbesserungen im ÖPNV (v. re.): Landrat Michael Roesberg, Michael Fastert (KVG) und Karsten Leist von der Planungsgesellschaft VNO Foto: Chr. Schmidt / LK Stade
  • hochgeladen von Jörg Dammann

(jd). Für den Busverkehr im Landkreis Stade trat am Sonntag, 1. Dezember, ein neuer Fahrplan in Kraft. Mit dem Fahrplanwechsel beim ÖPNV wurden einige Veränderungen bei den Buslinien vorgenommen. Betroffen sind vor allem die Bereiche Fredenbeck und Harsefeld, wo es zum Teil komplett neue Streckenführungen und Taktungen gibt. Dieses neue Fahrplankonzept, die lückenlose Vernetzung der Busverbindungen im Alten Land mit Hamburg sowie die Ausdehnung des HVV-Tarifs auf die Nachbarlandkreise ab dem 15. Dezember bezeichnet Landrat Michael Roesberg als "deutliche Verbesserungen im öffentlichen Nahverkehr".
Eine solche Verbesserung stellt die Verlängerung der Buslinie 2040 dar. Diese Linie endete aus Buxtehude kommend bislang im Jorker Ortsteil Kohlenhusen und damit nur wenige Kilometer von der Hamburger Stadtgrenze entfernt. Ab dem 1. Dezember wird diese Lücke in Richtung Hamburg geschlossen, indem die Busse künftig bis zur Haltestelle "Cranzer Elbdeich" weiterfahren.
Dort bestehen Anschlüsse zur Weiterfahrt in die Hamburger Innenstadt. Die Busse der Linie 2040 fahren künftig werktags mindestens im Stundentakt, zum morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr sogar halbstündlich. Neu sind auch vier Fahrten an Sonn- und Feiertagen, die das bereits bestehende Fahrtenangebot der Linie 257 von und nach Neugraben so ergänzen, dass auch sonntags annähernd stündliche Verbindungen zwischen Jork und Hamburg bestehen.
Die Altländer sollten ohnehin einen Blick auf die neuen Fahrpläne werfen, da es auf anderen Linien (2043, 2044, 2045, 2050) zu kleineren Veränderungen kommt. Der Landkreis unterstützt die verbesserte Anbindung an Hamburg und die Erweiterung der Taktzeiten jährlich mit 150.000 Euro. Nach einem Probezeitraum von zwei Jahren soll geprüft werden, ob die Nachfrage für eine weitere Finanzierung groß genug ist. Eine schmerzliche Lücke besteht weiterhin mit der fehlenden Verbindung von Jork nach Finkenwerder und Altona, die seit Jahren gefordert wird.
Zum Fahrplanwechsel, der im Busverkehr in diesem Jahr auf den 1. Dezember vorgezogen wurde, übernimmt in den Samtgemeinden Harsefeld und Fredenbeck die KVG den bislang vom Harsefelder Omnibusunternehmen Reese-Reisen betriebenen Linienverkehr und ersetzt diesen durch ein neues Fahrplankonzept, bei dem auch zahlreiche, zum Teil schon langjährige Wünsche der Fahrgäste berücksichtigt werden.
Grundpfeiler des Konzepts sind die zwei neue Buslinien. Die neue Linie 2365 fährt künftig vom Stader Bahnhof über Schwinge, Fredenbeck und Bargstedt nach Harsefeld. Die neue Linie 2370 nimmt vom Stader Bahnhof kommend den Weg über Deinste nach Fredenbeck, fährt von dort aus weiter über Mulsum nach Kutenholz. Dort konnte die Verknüpfung mit den EVB-Zügen von und nach Bremervörde erzielt werden.
Beide Linien sollen laut Auskunft des Landkreises vor allem für Fredenbeck erhebliche Verbesserungen mit sich bringen. So werden samstags statt bisher einer Fahrt sogar sieben Fahrten angeboten. Die zwei neuen Linien sollen sich zudem durch übersichtlichere Fahrpläne auszeichnen. Im Gegenzug werden die bisherigen Linien 2322, 2331 und 2332 eingestellt.
Allerdings weist der Landkreis darauf hin, dass einige dieser Verbesserungen im Fahrplan erst nach dem Abschluss der Bauarbeiten an der Ortsdurchfahrt Fredenbeck (K 1) wirksam werden. Hier gelten zunächst noch die Baustellenfahrpläne.
• Infos zu den Fahrplänen beim HVV (www.hvv.de; ( 040 - 19449) oder bei der KVG (www.kvg-bus.de; ( 04141 - 525225).

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