Regeln an der Schule
Klassengemeinschaft der IGS Stade hat von Corona profitiert

Gestärkte Klassengemeinschaft (v.li.): Die Schüler Marie, Viktoria, Lia, Lina, Josy, Greta, Leni und Luke finden die Corona-Regeln der IGS gar nicht so schlimm
  • Gestärkte Klassengemeinschaft (v.li.): Die Schüler Marie, Viktoria, Lia, Lina, Josy, Greta, Leni und Luke finden die Corona-Regeln der IGS gar nicht so schlimm
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jab. Stade. Rund vier Wochen gehen die Kinder und Jugendlichen wieder einem fast normalen Unterricht nach. Das WOCHENBLATT fragte kürzlich bei Grundschülern nach, wie es mit den Corona-Regeln läuft. Doch wie sieht es mit den älteren Schülern aus? Läuft alles rund oder zeigt sich hier die jugendliche Rebellion? Das WOCHENBLATT sprach mit Schulleiter Jörg Moser-Kollenda sowie Siebtklässlern der Integrierten Gesamtschule Stade (IGS).

"Wir befinden uns derzeit dicht an der Normalität", sagt Moser-Kollenda zum Schulalltag an der IGS. Man habe versucht, viele Bereiche mit wenigen einfachen Regeln zu regulieren. Die Schüler seien wie überall in Kohorten eingeteilt, jeder Jahrgang bildet eine Kohorte. In diesen Gruppen fällt die Abstandsregel weg und ermöglicht so einen fast normalen Unterricht. Auch die Pausen werden in den Kohorten verbracht. Dazu wurde der Schulhof in fünf Pausenbereiche eingeteilt, die Pausenzeiten werden versetzt durchgeführt und von Lehrkräften beaufsichtigt.

Auffällig sei derzeit, dass der Schulalltag sehr ruhig abläuft. Auseinandersetzungen zwischen neuen Schülern und den älteren seien bisher nicht wie gewohnt vorgekommen. "Die Schüler benehmen sich tatsächlich gesitteter." Die Maske scheint zu bremsen, alle seien vorsichtiger. Bisher habe es noch keine groben Verstöße gegen die Corona-Regeln gegeben, so der Schulleiter.

Das bestätigen auch Schüler der Klasse 7d. Alle achten untereinander darauf, dass die Regeln eingehalten werden. "Wenn einer beim Aufstehen die Maske nicht trägt, weisen einen direkt 26 Schüler darauf hin", so die Schüler. Doch Corona hat nicht nur Einfluss auf die Klasse, wenn es um die Vorschriften geht. "Unsere Klasse ist mehr zusammengewachsen", erklären die Jugendlichen. Vor den Ferien durften sie Pausen nur innerhalb ihrer Klassengemeinschaft machen, zuvor verteilten sie sich überall auf dem Schulhof. Inzwischen dürften sie sich wieder innerhalb ihrer Kohorte mischen. Trotzdem blieben sie immer noch auf einem Haufen. "Wir sind froh, dass wir nach dem Homeschooling und getrennten Unterricht jetzt wieder alle zusammen in der Klasse sitzen."

Um dem Gedränge auf dem Schulweg auszuweichen, sind einige der Siebtklässler schon aufs Fahrrad umgestiegen.

Bisher ist die IGS von einer Corona-Infektion verschont geblieben, was auch den Schulleiter überrascht. Denn er macht sich nichts vor: Irgendwann wird es einen Fall geben. Die kalte Jahreszeit stehe zudem vor der Tür, die Schüler werden sich mehr drinnen aufhalten. Die Schule sei aber auch darauf vorbereitet, so Moser-Kollenda.

Autor:

Jaana Bollmann aus Stade

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