Drogenhandel in Stade und Harburg
Polizei nimmt zwei Verdächtige fest
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Sechs Objekte, mehrere Einsatzorte und zwei Festnahmen: Mit einer groß angelegten Durchsuchungsaktion sind Polizei und Staatsanwaltschaft gegen mutmaßlichen bandenmäßigen Drogenhandel vorgegangen. Einsatzkräfte durchsuchten Objekte in Buxtehude, Dollern, Hamburg und Appel. Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen sechs Männer und Frauen, die im Verdacht stehen, gemeinsam mit Kokain in nicht geringen Mengen gehandelt zu haben. Gegen einen der Beschuldigten wurde inzwischen Haftbefehl erlassen.
Seit Februar führen die Polizeiinspektion Stade und die Staatsanwaltschaft Stade ein Ermittlungsverfahren wegen des Handels mit Betäubungsmitteln in nicht geringen Mengen.
Die Ermittlungen richten sich gegen vier Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 27 und 44 Jahren aus den Landkreisen Stade und Harburg. Sie stehen im Verdacht, gemeinschaftlich als Bande Kokain in nicht geringen Mengen in den beiden Landkreisen verkauft zu haben.
Durchsuchungen in Buxtehude, Dollern, Hamburg und Appel
Für die umfangreiche Durchsuchungsaktion waren Einsatzkräfte der Polizei aus Stade, Buxtehude und Hamburg sowie der Bereitschaftspolizei aus Lüneburg im Einsatz. Unterstützt wurden sie von Diensthundeführern der Polizeidirektion Lüneburg.
Insgesamt wurden sechs Objekte in Buxtehude, Dollern, Hamburg und Appel durchsucht.
Dabei nahmen das Mobile Einsatzkommando und Fahndungskräfte der Polizeiinspektion Stade zwei mutmaßliche Bandenmitglieder fest.
Rund 10.000 Euro Bargeld sichergestellt
Bei den Durchsuchungen von Personen, Objekten und Fahrzeugen stießen die Ermittler nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft auf verschiedene Beweismittel. Zudem wurden rund 10.000 Euro Bargeld gefunden und sichergestellt.
Eine der beiden festgenommenen Personen wurde zwischenzeitlich wieder aus dem Polizeigewahrsam entlassen.
Haftbefehl gegen mutmaßliches Bandenoberhaupt
Für den zweiten Festgenommenen hatte die Aktion weitere Konsequenzen. Der Mann, den die Ermittler als mutmaßliches Bandenoberhaupt einstufen, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft Stade einer Haftrichterin beim Amtsgericht Stade vorgeführt.
Die Richterin erließ einen Haftbefehl. Anschließend wurde der Beschuldigte in eine niedersächsische Justizvollzugsanstalt gebracht.
Der Einsatz bedeutet allerdings noch nicht das Ende des Verfahrens: Die Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft dauern weiter an.
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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