Elf Teams traten an
Roboterwettbewerbe in Stade. Ein Bulli fährt allen davon – und „Flo“ gewinnt die Herzen

Schnelle Legende: Das Team „Split Second“ der Selma-Lagerlöf-Oberschule Harsefeld mit Roboter „SLO-Bulli““ freut sich über den ersten Platz beim Roboterwettbewerb 2026 | Foto: Landkreis Stade
  • Schnelle Legende: Das Team „Split Second“ der Selma-Lagerlöf-Oberschule Harsefeld mit Roboter „SLO-Bulli““ freut sich über den ersten Platz beim Roboterwettbewerb 2026
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In der Solarhalle in Stade-Ottenbeck drehte sich einen Nachmittag lang alles um Geschwindigkeit, clevere Programmierung und jede Menge Tüftlergeist. Beim fünften regionalen Roboterwettbewerb gingen die selbst gebauten Fahrzeuge auf die Strecke – und sorgten für spannende Rennen und staunende Gesichter.

Elf Teams aus dem Landkreis Stade schickten ihre Roboter ins Rennen. Wochenlang hatten Kinder und Jugendliche aus Schulen, der Kreisjugendfeuerwehr Stade und der Stadtjugendpflege Buxtehude getüftelt, gebaut und programmiert. Dann wurde es ernst: Auf einem Hindernisparcours mussten die Fahrzeuge möglichst schnell und fehlerfrei ihre Runden drehen. Nicht das direkte Duell zählte, sondern die beste Zeit.

Den Sieg sicherte sich das Team „Split Second“ von der Selma-Lagerlöf-Oberschule Harsefeld. Sein „SLO-Bulli“, angelehnt an den legendären VW Bulli, meisterte den Parcours am schnellsten. Auf den weiteren Plätzen folgten die Kreisjugendfeuerwehr Stade mit dem „Löschfahrzeug“ sowie das Team „Stackoverflow“ der BBS I Stade.

Florian Wirtz als Publikumsliebling

Nicht nur Tempo war gefragt. Auch Kreativität und Nachhaltigkeit wurden ausgezeichnet. Den Umweltpreis erhielt das Team „Pro MINT 3“ der Realschule ProMint. Die Jury überzeugte vor allem der sparsame Materialeinsatz des Roboters „OTTO“.

Über den Designpreis entschieden die Besucherinnen und Besucher selbst – mit einem denkbar knappen Ergebnis. Mit nur einer Stimme Vorsprung setzte sich der Roboter „Flo“ des Athenaeums durch. Das Modell, das Fußball-Nationalspieler Florian Wirtz nachempfunden ist, traf pünktlich zur WM-Stimmung den Geschmack des Publikums.

Mehr als nur ein Wettbewerb

Organisiert wurde die Veranstaltung im Rahmen des Projekts „Jugend macht MI(N)T!“ vom Bildungsbüro des Landkreises Stade gemeinsam mit Composites United und der hochschule 21. Studierende unterstützten die Nachwuchsentwickler mit ihrem Know-how. Ergänzt wurde der Wettbewerb durch Technik zum Anfassen, Mitmachangebote und – sehr zur Freude der jungen Gäste – kostenloses Eis. Am Ende waren sich Organisatoren, Teilnehmende und Zuschauer einig: Der Wettbewerb hat einmal mehr gezeigt, wie viel Ideenreichtum und Begeisterung für Technik im Landkreis steckt.

Redakteur:

Jörg Dammann aus Stade

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