Stader Stadtmauer ausgegraben

An der Grabungsstelle: Archäologin Ulrike Ek legte Feldsteine frei
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  • An der Grabungsstelle: Archäologin Ulrike Ek legte Feldsteine frei
  • Foto: Stadtarchäologie Stade
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Archäologen in Stade nahmen erstmals Feldsteinfundament mit Ziegel-Aufbau in Augenschein

tp. Stade. Zu buchstäblich "alten Gemäuern" drangen jetzt die Forscher der Stadtarchäologie Stade vor. Beim Kanalbau am Salztorswall am Rand der Altstadt legten Arbeiter Reste der mittelalterlichen Stadtmauer frei. Erstmals erfuhr das Expertenteam um Grabungsleiterin Archäologin Andrea Finck und den Stadtarchäologen Dr. Andreas Schäfer Einzelheiten über die Gestalt der Mauer. Denn bislang war nur die Lage bekannt, aber nicht ihr Aussehen.

Nun konnten die Altertumsforscher an dem in drei bis vier Metern Tiefe liegenden Bauwerk auf 21 Metern Länge deutlich ein Feldsteinfundament mit Backsteinaufbau erkennen. Noch offen ist, ob es sich bei einer besonderen Konstruktion, die die Fachleute nahe der kleinen Straße "Reeperbahn" entdeckten, um Reste eines ehemaligen Turmes der Stadtmauer handelt.

Zwischenzeitlich wurde die Grabungsstelle wieder zugeschüttet. Für weitere Forschungen haben die Stadtarchäologen die Fundstelle zuvor vermessen und fotografiert.

Die Stadtmauer ist schon lange Geschichte. Sie wurde bereits im Jahr 1645 durch die Wallanlagen ersetzt.

An der Grabungsstelle: Archäologin Ulrike Ek legte Feldsteine frei
Ziegelreste der ehemaligen Stadtmauer
Autor:

Thorsten Penz aus Stade

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