"Wir lassen uns nicht verkohlen": Hunderte demonstrierten in Stade gegen Kohlekraft

Rund 650 Menschen zogen am Samstag durch die Stader Innenstadt und protestierten gegen das
auf dem Gelände der Dow geplante Kohlekraftwerk Fotos: lt
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    auf dem Gelände der Dow geplante Kohlekraftwerk Fotos: lt
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Panorama

Traurige Nachrichten aus dem Landkreis Harburg
Corona: Fünf Tote an einem Tag!

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Blaulicht
Das Amts- und Landgericht in Stade

Corona-Hilfe abgezockt
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Blaulicht
Das Jugendzentrum Tostedt war zwischen Dezember 2015 und September 2016 Schauplatz der mutmaßlichen Übergriffe

Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung
Abgründe im Tostedter Jugendzentrum

bim. Tostedt. Der Tatvorwurf liest sich laut Aktenlage recht "nüchtern": sexuelle Nötigung und Vergewaltigung zwischen Dezember 2015 und September 2016. Doch die jetzige Verhandlung am Amtsgericht Tostedt offenbarte Abgründe im Tostedter Jugendzentrum (JUZ) - egal, was sich damals wirklich zugetragen hat. Ein ehemaliger JUZ-Leiter (40) soll eine pädagogische Kraft (46) bei zwei Gelegenheiten gewaltsam an die Wand gedrückt, sie an Brust und Scheide angefasst und vor ihr onaniert haben und ein...

lt. Stade. Unter dem Motto "Wir lassen uns nicht verkohlen" gingen am Samstagvormittag rund 650 Menschen auf die Straße und demonstrierten in der Stader Innenstadt gegen den vom Chemiekonzern Dow geplanten Bau eines Kohlekraftwerks in der Hansestadt (das WOCHENBLATT berichtete mehrfach).
Die Protestaktion, an der sowohl Aktivisten verschiedener Umweltverbände als auch zahlreiche Stader aller Generationen teilnahmen, fand im Rahmen des globalen Aktionstags „Rise For Climate“ (Steh auf fürs Klima) statt. 
Der Stader Heiner Baumgarten, Vorsitzender des BUND Niedersachsen, wünschte sich u.a. mehr mutige Politiker, die sich gegen das Kohlekraftwerk und somit für den Klimaschutz einsetzen. Die Demonstration richte sich im Übrigen nicht nur gegen das geplante Kohlekraftwerk in Stade, sondern generell gegen alle Kohlekraftwerke. Insbesondere alle Kraftwerke, die vor 1990 in Betrieb gegangen seien, müssten abgeschaltet und überhaupt keine neuen mehr gebaut werden.
Baumgarten wies zudem darauf hin, dass für den Betrieb von Kohlekraftwerken Kohle aus dem Ausland exportiert und dass diese teilweise unter ausbeuterischen Bedingungen gewonnen werde.
Anstatt neue Kohlekraftwerke zu bauen, sollten lieber Techniken zum Zwischenspeichern von Energie weiter ausgebaut werden. Es gebe längst eine Überproduktion an Energie, die nur leider nicht genutzt werden könne, so der BUND-Vorsitzende.
Man werde weiter versuchen, den Bau des Kohlekraftwerks in Stade zu verhindern, so Baumgarten. Derzeit laufe ein Normkontrollverfahren vor dem Bundesverwaltungsgericht, mit dem der Bau des Dow-Kraftwerks womöglich noch gestoppt werden könnte.
Baumgarten erklärte sich auch solidarisch mit den Aktivsten, die sich gegen den geplanten Bau einer Müllverbrennungsanlage in Bützfleth einsetzen. Schlechter als in Stade könne es in puncto Klimaschutz gar nicht laufen, so Baumgarten.
Bei der Abschlusskundgebung vor dem Schwedenspeicher in Stade nannte die Stader Lungenärztin und Allergologin, Dr. Gabriele Brockhausen, diverse medizinische Gründe für den Ausstieg aus der Kohlekraft. Kohle sei die schmutzigste Energieform, die Klima, Umwelt und Gesundheit gefährde. Durch Feinstaub würden Lunge, Herz und Blutgefäße geschädigt, Allergien würden zunehmen und das Sterberisiko erhöhe sich.
Bei insgesamt fünf Mio. Tonnen geplantem Kohlenstoffdioxid-Ausstoß im Jahr durch das Kohlekraftwerk in Stade sollte die Dow endlich mit ihrer "Vernebelungstaktik" Schluss machen und aufhören, von einem hochmodernen Industriekraftwerk zu sprechen, so Dr. Gabriele Brockhausen.
• Neben dem breiten Bündnis an Umweltorganisationen protestierte auch die GRÜNE JUGEND Kreis Stade gegen das geplante Kohlekraftwerk von DOW Chemical und sammelte 200 Unterschriften von Kraftwerksgegnern. Nach der Demonstration fuhren Mitglieder der GRÜNEN JUGEND zum Werksgelände des Chemiekonzernes und übergaben die 200 Protestbriefe.

Service

Maskenpflicht!!! Inzidenzwert liegt am 27.11. bei 71,4
Landkreis Stade: 1.000er-Marke bei Corona-Infizierten überschritten

jd. Stade. Die Gesamtzahl der Corona-Infizierten im Landkreis Stade hat am Freitag, 27. November, die 1.000er-Marke überschritten. Seit Beginn der Pandemie sind kreisweit bisher 1.007 Personen positiv auf das Coronavirus getestet worden. Damit kommt laut der offiziellen Statistik auf etwas mehr als 200 Landkreis-Bewohner ein Corona-Infizierter. Die Dunkelziffer der Corona-Infizierten dürfte um einiges höher liegen, da viele Fälle gar nicht erkannt werden. Mit dem Verhältnis von 200 zu 1...

Politik
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MEINUNGSARTIKEL:  Wer sich auf der Homepage des Landkreises Stade zum Thema Coronavirus informieren will, fand dort bislang die tagesaktuellen Zahlen zum Infektionsgeschehen. Seit Anfang dieser Woche ist das anders: Unter der Überschrift "Aktuelle Lage im Landkreis Stade" steht dort - abgesehen vom Inzidenzwert - das pure Nichts. Doch warum stellt der Landkreis keine eigenen Corona-Daten mehr online und auch nicht der Presse zur Verfügung? Grund soll das Wirrwarr um die Statistik sein:...

Blaulicht
Marie Bremer mit dem angeschossenen "Addi", der 
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bim. Regesbostel. Wie gestört muss jemand sein, der so etwas macht? Jack-Russell-Terrier "Addi" wurde am Freitag der Vorwoche (20. November) auf dem umzäunten Grundstück seiner Halter Marie und Norman Bremer in Regesbostel (Samtgemeinde Hollenstedt) ins Auge geschossen. Der zweijährige Rüde spielte gerade mit seiner Jack-Russell-Freundin "Motte" (4) fröhlich im Garten. Die junge Familie ist total geschockt und bangt jetzt um das Augenlicht ihres Lieblings. Für Hinweise, die zur Ergreifung des...

Panorama
Im Ramelsloher Ortskern dreht das Filmteam eine bedrohliche Szene mit Paula Conrad Hugenschmidt
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ts. Ramelsloh. Das Seevetaler Dorf Ramelsloh war in der vergangenen Woche an zwei Tagen die Kulisse für Dreharbeiten zu dem Pilotfilm einer neuen Reihe mit dem Arbeitstitel "Der Beschützer". Auftraggeber ist die Degeto Film GmbH, das ist die gemeinsame Filmeinkaufsgesellschaft der ARD. Die Produktionsfirma hält Angaben zur Handlung und beteiligten Schauspielern noch geheim. Nur so viel verrät sie: Es handelt sich um einen Thriller, der im "Ersten" zu sehen sein wird. Die Hauptrolle spielt...

Service
Apotheker Alexander Stüwe zeigt die Qualitätsmaske, die mit CE und  vierstelliger Zahl zertifiziert ist

Eilgesetz zur Maske auf Rezept / Apotheken sollen die Verteilung übernehmen
Kommt der große Ansturm auf Gratis-Masken?

(sla). In Bremen wurden kürzlich viele Apotheken wegen der kostenlosen Verteilaktion von FFP2-Schutzmasken regelrecht überrannt. Auch der Buxtehuder Apotheker Alexander Stüwe rechnete jetzt mit einem Ansturm. Denn am 19. November wurde das "dritte Bevölkerungsschutzgesetz" verabschiedet, das unter anderem vorsieht, dass Apotheken eine weitere wichtige Rolle in der Pandemie bekommen: Sie sollen Masken kostenlos an Risikogruppen verteilen. "Dies wird über ein Rezept des Hausarztes geschehen",...

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