Stade: Busse in die Stockhausstraße

Die Stockhausstraße soll ausgebaut werden. Anlieger müssten sich an den Kosten beteiligen
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Panorama

Traurige Nachrichten aus dem Landkreis Harburg
Corona: Fünf Tote an einem Tag!

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Blaulicht
Das Jugendzentrum Tostedt war zwischen Dezember 2015 und September 2016 Schauplatz der mutmaßlichen Übergriffe

Sexuelle Belästigung und Vergewaltigung
Abgründe im Tostedter Jugendzentrum

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Blaulicht
Das Amts- und Landgericht in Stade

Corona-Hilfe abgezockt
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bc. Stade. Die Stader Innenstadt steckt mitten im Wandel. Ein neues Einkaufszentrum mitsamt neuem Parkhaus entsteht. Genau dazwischen liegt die Stockhausstraße, über deren Ausbau am morgigen Donnerstag, 1. Dezember, der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (16 Uhr, historisches Rathaus) in öffentlicher Sitzung sprechen wird. Die Diskussion verspricht spannend zu werden, gibt es doch in der Politik kein klares Meinungsbild, was genau mit der wichtigen Innenstadt-Straße geschehen soll.
Die Stadtverwaltung möchte gerne jetzt die Grundvoraussetzungen dafür schaffen, später mal die Bushaltestellen vom Pferdemarkt in die Stockhaus- bzw. Inselstraße verlegen zu können. Eine Idee, die nicht alle für sinnvoll erachten. Wie berichtet, halten es einige Geschäftsleute, aber vor allem auch Senioren- und Behindertenverbände grundsätzlich für einen Fehler, den Pferdemarkt als Haltestelle aufzugeben, weil der Weg von der Stockhausstraße in die Innenstadt für alte Leute zu weit und zu steil sei. Andere Stimmen sagen wiederum, dass sich bei einer Verlegung die Situation für gehbehinderte Menschen verbessern könnte, weil sie von dort den Fahrstuhl des neuen Einkaufszentrums besser erreichen können.
Das plant die Stadt: Vier barrierefreie Haltestellen sollen nach dem Wunsch von Stadtbaurat Lars Kolk an der Stockhausstraße entstehen. Das war schon seit Langem die Forderung vieler Busfahrer, da keine vernünftige Ersatz-Haltestellen existieren, falls Sonderveranstaltungen wie der Wochenmarkt oder andere Festivitäten auf dem Pferdemarkt stattfinden und die Busse ausweichen müssen. Außerdem fehlt den Busfahrern eine Park-Gelegenheit in der Innenstadt für den Fall, dass sie eine Pause machen wollen.
Der nun geplante Umbau der Stockhausstraße bietet sich an, weil die Regen- und Schmutzwasser-Kanäle ohnehin erneuert werden müssen. Die Fahrbahn soll nach der Sanierung eine Breite von sieben Meter aufweisen. Geplant ist, die Straße zu asphaltieren und die alten Granitsteine zu entfernen. „Aus Lärmschutzgründen und wegen der Barrierefreiheit“, heißt es in der Sitzungsvorlage. Dafür sollen die Gehwege geklinkert werden.
Die Bauarbeiten sollen - vorausgesetzt die Politik spielt mit - Ende Januar 2017 ausgeschrieben werden und bestenfalls Ende März beginnen. Der erste Bauabschnitt umfasst den Ausbau im Bereich vom Schwingekanal bis zur Einmündung Inselstraße, der zweite Abschnitt vom Kanal bis zur Kreuzung Wallstraße/Schiffertorsstraße, wo später ein Kreisverkehr gebaut werden soll. Während der Bauzeit wird die Straße abschnittsweise voll gesperrt.
Die Zeit drängt. Ende 2017 soll das neue Einkaufszentrum fertig gestellt sein, bis dahin sollten möglichst auch die Arbeiten an der Stockhausstraße beendet sein. Die geplanten Baukosten betragen 760.000 Euro. Die Anlieger werden im Rahmen der städtischen Ausbaubeitragssatzung mit einem gewissen Prozentsatz an den Kosten beteiligt.
Nähere Informationen erhalten Anlieger auf einer Infoveranstaltung am Donnerstag, 8. Dezember.

Die Stockhausstraße soll ausgebaut werden. Anlieger müssten sich an den Kosten beteiligen
Autor:

Björn Carstens aus Buxtehude

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