Stade plant grüne Zukunft
- Die Stader Schwingewiesen sollen im Rahmen der Entwicklungskonzepte u.a. neue Wegeverbindungen entstehen
- Foto: Martin Elsen / nord-luftbilder.de
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Naturschutz und Stadtentwicklung: Stade plant ökologische Aufwertung mehrerer Gebiete
Wie lässt sich Naturschutz mit Stadtentwicklung verbinden? Die Stade hat dazu konkrete und ambitionierte Pläne vorgelegt. In der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Klima und Umwelt am Donnerstag, 5. Februar, sollen mehrere Entwicklungskonzepte vorgestellt werden, die ökologische Aufwertung, Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung miteinander verknüpfen.
Im Fokus der Planungen stehen das Schwingetal Nord, Mitte und Süd, die Heidbeckniederung, die Schwingewiesen sowie der Wöhrdener Außendeich. Ziel ist es, wertvolle Natur- und Landschaftsräume langfristig zu sichern und durch gezielte Maßnahmen ökologisch weiterzuentwickeln.
Gleichzeitig möchte die Stadt Flächen bereitstellen, die als Ausgleichs- und Kompensationsflächen für Bauvorhaben dienen können. Dazu zählen unter anderem geplante neue Gewerbe- oder Wohngebiete wie Riensförde 2.0.
Um diese Ziele umsetzen zu können, plant die Hansestadt den Erlass von Vorkaufsrechtssatzungen in den genannten Bereichen. „Nur so können wir gezielt Grundstücke erwerben und ökologisch hochwertige, zusammenhängende Entwicklungsräume schaffen“, heißt es aus der Verwaltung.
Die vorgesehenen Maßnahmen sind vielfältig. Sie reichen von extensiver Grünlandpflege über die Entwicklung von Bruch- und Auwäldern bis hin zur Renaturierung von Mooren und Fließgewässern. Auch der Aufbau von Biotopverbundsystemen sowie der Schutz seltener Arten, etwa von Offenlandvögeln, spielen eine zentrale Rolle.
Neben dem Naturschutz haben die Flächen auch für die Bevölkerung eine hohe Bedeutung. In den Schwingewiesen sollen neue Wegeverbindungen entstehen, um die Naherholungsqualität weiter zu verbessern. Im Gebiet des Wöhrdener Außendeichs sind zudem gemeinsam mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) Maßnahmen zur Entwicklung von Tide-Auwald und Wattflächen geplant. Damit leistet die Stadt einen Beitrag zur ökologischen Vielfalt im Ästuarraum von Schwinge und Elbe.
Häufige Fragen zu Naturschutz und Stadtentwicklung in Stade
Worum geht es bei den aktuellen Planungen der Hansestadt Stade?
Die Stadt Stade plant mehrere Entwicklungskonzepte, um Naturschutz, Klimaanpassung und nachhaltige Stadtentwicklung miteinander zu verbinden.
Welche Gebiete stehen im Fokus?
Im Mittelpunkt stehen das Schwingetal Nord, Mitte und Süd, die Heidbeckniederung, die Schwingewiesen sowie der Wöhrdener Außendeich.
Welches Ziel verfolgt die Stadt mit diesen Maßnahmen?
Ziel ist es, Natur- und Landschaftsräume dauerhaft zu sichern, ökologisch aufzuwerten und gleichzeitig Flächen für Ausgleichsmaßnahmen bei Bauvorhaben bereitzustellen.
Warum sollen Vorkaufsrechtssatzungen eingeführt werden?
Mit Vorkaufsrechtssatzungen kann die Stadt gezielt Grundstücke erwerben und zusammenhängende ökologische Entwicklungsräume schaffen.
Welche konkreten Maßnahmen sind geplant?
Geplant sind unter anderem extensive Grünlandpflege, die Entwicklung von Bruch- und Auwäldern, die Renaturierung von Mooren und Fließgewässern sowie der Aufbau von Biotopverbundsystemen.
Was bedeutet das für die Bevölkerung?
Neben dem Naturschutz soll die Naherholungsqualität verbessert werden, etwa durch neue Wegeverbindungen in den Schwingewiesen und ökologische Maßnahmen im Wöhrdener Außendeichgebiet.
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