86.240 Stunden im Dienst
Feuerwehr Stade zieht Bilanz nach intensivem Jahr
- Ausgezeichnet für 50 Jahre Dienst: Dietmar Risse (li.),
Reinhard Haak und Claus Deede - Foto: Feuerwehr Stade
- hochgeladen von Pauline Bellmann
Retten, löschen, bergen, schützen – Mit insgesamt 86.240 geleisteten Stunden und 868 Einsätzen liegt für die Feuerwehr Stade ein intensives 2024 zurück. Bei der Jahreshauptversammlung wurde das Jahr Revue passieren lassen und langjährige Mitglieder und Ehrenamtliche geehrt.
Großeinsätze und Hilfeleistungen forderten die Feuerwehr
Besonders herausfordernd war ein Großbrand in Wiepenkathen im April, als eine Scheune an der B73 in Flammen stand. Alle Ortsfeuerwehren der Hansestadt waren im Einsatz. Neben zahlreichen Löscharbeiten waren die Feuerwehrleute auch bei verschiedensten Hilfeleistungen, darunter Verkehrsunfälle, Suchaktionen und Unwetterhilfe, aktiv.
Ehrenamtliche und langjährige Mitglieder im Fokus
Stadtbrandmeister Klaus-Daniel Ney lobte das Engagement der Feuerwehrleute. Besonders die 90 Ehrenamtlichen, die rund um die Uhr bereitstehen, sind das Rückgrat der Feuerwehr. Auch die Jugend- und Kinderfeuerwehr spielt mit 8.141 Ausbildungsstunden eine große Rolle für den Nachwuchs.
Bei der Jahreshauptversammlung wurden langjährige Mitglieder geehrt, darunter Uwe Müller aus Stade für 60 Jahre Feuerwehrdienst und Siegfried Hartlef aus Bützfleth für 70 Jahre Engagement.
Herausforderungen bleiben
Um einsatzfähig zu bleiben, wurden 2024 neue Löschfahrzeuge für Bützfleth und Hagen sowie Einsatzleitwagen für Bützfleth und Stade in Dienst gestellt. Dennoch bleibt die Beschaffung neuer Ausrüstung eine Herausforderung.
Auch die Ausbildung wird erschwert, da die Vergabe von Lehrgängen oft stockt und die Personalplanung behindert. Trotzdem bleibt das Ziel klar: 2025 soll die Feuerwehr Stade, mithilfe von intensiver Ehrenamts- und Jugendarbeit weiterhin jederzeit einsatzbereit sein.
Feuerwehr Stade blickt nach vorn
Ob Brände, schwere Unfälle oder Katastrophenschutz – „Feuerwehr hilft – egal wann und wo.“ Mit diesem Motto blicken die Einsatzkräfte optimistisch auf das neue Jahr.
Redakteur:Pauline Bellmann aus Buxtehude |
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