Havarie auf der Elbe
Frachtschiff kollidiert bei Stadersand mit Industriebrücke
- Mit einem DLRG Boot wurde der Verletzte an Land gebrach
- Foto: Stefan Braun / Feuerwehr Landkreis Stade
- hochgeladen von Nicola Dultz
Frachtschiff-Unfall auf der Elbe bei Stadersand: Kollision mit Industriebrücke, Schiffsführer verletzt, Großeinsatz von Feuerwehr, DLRG und Rettungsdienst.
Ein Schiffsunfall gestern Nacht auf der Elbe vor Stadersand: Ein Binnenfrachtschiff kollidierte mit einer Industriebrücke. Dabei wurde der Schiffsführer verletzt, während der zweite Mann an Bord unverletzt blieb.
Um 02.37 Uhr wurden der Zug I der Stader Feuerwehr, die DLRG, das Feuerwehrboot aus Dornbusch sowie der Rettungsdienst alarmiert. Die Einsatzkräfte sammelten sich in Stadersand in Sichtweite der Unfallstelle. Parallel dazu machten sich zwei Schlepper aus dem nahegelegenen Bützflether Hafen sowie ein Lotsenboot aus der Schwinge auf den Weg zum Havaristen.
Rettung des verletzten Schiffsführers auf der Elbe
Mit einem Boot der DLRG wurde das Rettungsdienstpersonal zu dem Frachtschiff gebracht, um den verletzten Schiffsführer medizinisch zu versorgen. Anschließend transportierten die Einsatzkräfte den Verletzten nach Stadersand. Von dort aus wurde er ins Elbe-Klinikum Stade gebracht.
Schäden am Frachtschiff bleiben über der Wasserlinie
Vor Ort stellten die Einsatzkräfte erhebliche Beschädigungen am Bug des Frachtschiffs fest. Diese befanden sich jedoch oberhalb der Wasserlinie, sodass kein Wasser in das Schiff eindrang. Eine unmittelbare Gefahr des Sinkens bestand somit nicht.
Schlepper sichern Havaristen und bringen ihn in den Hafen
Die eingesetzten Schlepper zogen das beschädigte Frachtschiff von der Industriebrücke weg. Gemeinsam mit Booten der Feuerwehr und der DLRG wurde der Havarist anschließend in den Bützflether Hafen gebracht. Dort machte das Schiff an einem freien Liegeplatz fest.
Wasserschutzpolizei Hamburg ermittelt Unfallursache
Nach Abschluss der Bergungsmaßnahmen nahm die zuständige Wasserschutzpolizei Hamburg die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Ursache der Kollision auf.
Rund 50 Einsatzkräfte vor Ort
Im Einsatz waren neben den Feuerwehren aus Stade und Dornbusch auch der Fernmeldezug der Kreisfeuerwehr, der Rettungsdienst mit Notarzt sowie Einheiten der DLRG aus Stade, Buxtehude und Drochtersen. Insgesamt waren etwa 50 Einsatzkräfte beteiligt.
Was ist bei dem Schiffsunfall vor Stadersand passiert?
Gab es Verletzte bei der Kollision?
Wie wurde der verletzte Schiffsführer versorgt?
Welche Schäden entstanden am Frachtschiff?
Wer ermittelt zur Unfallursache?
Redakteur:Nicola Dultz aus Buxtehude |
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