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Für Tiere sind Weihnachten und Jahreswechsel oft unangenehm aufregend
Stressfreie Feiertage

Für Haustiere bedeuten die Feiertage oft Stress pur
  • Für Haustiere bedeuten die Feiertage oft Stress pur
  • Foto: ZZF/Ulrike Schanz
  • hochgeladen von Stephanie Bargmann

(sb). Das Fest der Liebe und der Jahreswechsel stehen vor der Tür. Für unsere Zweibeiner eine mal besinnliche, mal hektische Zeit, die im Familien- und Freundeskreis meist ausgiebig gefeiert wird. Bei unseren Tieren stoßen die aufregenden Feiertage allerdings nicht immer auf Begeisterung.

Zum festlichen Ambiente gehört in den meisten Haushalten die entsprechende Dekoration, zu Silvester das Feuerwerk. Schon die Vorbereitungen können einen Haushalt mit Tier komplett auf den Kopf stellen: Feste und Feiern bedeuten für unsere Haustiere meist ungewohnten Stress. Deshalb sollten dem tierischen Familienmitglied während des fidelen Treibens Rückzugsmöglichkeiten gegeben und der gewohnte Tagesablauf mit Füttern, Freigang und Spaziergängen möglichst eingehalten werden.

Mistelzweige und Weihnachtssterne sorgen zwar für weihnachtliches Flair im Haus, sind aber für Katzen und Hunde giftig. Also besser auf andere Deko ausweichen. Auch Weihnachtskugeln bergen gewisse Risiken: Nicht jeder Vierbeiner erkennt den Unterschied zu einem Ball. Ein herzhafter Biss in die zerbrechliche Glaskugeln oder begeistertes Spielen mit der Pfote lassen die Deko schnell zerbrechen. Plastikkugeln sind etwas resistenter gegen spielerische Angriffe, sollten aber trotzdem höher hängen. Auch Bänder und Lametta verführen manch muntere Fellnase zum Spielen und sollten außerhalb der Reichweite von Hund und Katze bleiben.

Der Tannenbaum kann vorwitzige Stubentiger zum Klettern einladen. Wer auf Nummer sicher geht, sollte den Baum durch ein Band an Decke oder Wand gut sichern. Elektrische Kerzen bergen für Tiere deutlich weniger Gefahren als brennende Exemplare - solange die Kabel anknabber- und spielsicher verborgen sind.
Wenn die ganze Familie an Weihnachten genüsslich speist, fühlen sich auch Hund und Katze vom verführerischen Duft des Festmahls angezogen. Doch Weihnachtsgans und Fonduefleisch haben im Napf nichts verloren. Zu fett, zu stark gewürzt, zu ungewohnt – da sind Bauchschmerzen und Verdauungsprobleme programmiert. Wer seinem Liebling einen Extraschmaus nicht verwehren möchte, sollte besser auf das speziell fürs Tier hergestellte Leckerchen zurückgreifen.

Der Jahreswechsel ist eine echte Herausforderung für unsere tierischen Mitbewohner, da diese ein wesentlich feineres und empfindlicheres Gehör als wir Menschen haben. Auf Raketen, Böller und Heuler reagieren die meisten Haustiere gestresst und panisch. Am sichersten fühlen sich Hund, Katz, Kaninchen und Co. in ihrer vertrauten Umgebung, mit den geliebten Bezugspersonen an ihrer Seite.

Auf keinen Fall sollten Hund oder Katze während der großen Knallerei draußen sein. Eventuell noch zu erledigende kleine und große Geschäfte sollten idealerweise auch bereits im Vorfeld verrichtet sein.
Besonders ängstliche Hunde sollten während des mitternächtlichen Tohuwabohus abgelenkt, aber nicht getröstet werden. Denn der Vierbeiner könnte diese besonders intensive Zuwendung als positive Bestätigung seines Verhaltens deuten und sich in sein Angstgebaren noch weiter hineinsteigern.

Autor:

Stephanie Bargmann aus Stade

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