Neue Praxis in Stade
Erster Sehtest ab zwei Jahren: So wichtig ist frühe Augenvorsorge bei Kindern
- Die beiden Augenärzte Dr. med. Frank Hoffmann und Dr. med. Kirsten Wiechmann (4. und 5. v. li.) mit einem Teil des kompetenten Praxisteams
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Unsere Augen schenken uns täglich tausend Eindrücke – und doch nehmen wir ihre Gesundheit oft als selbstverständlich hin. Dabei ist regelmäßige Vorsorge entscheidend – und das in jedem Alter. Viele Augenerkrankungen entwickeln sich schleichend und bleiben lange unbemerkt. Das gilt auch für Kinder, deren Sehfehler oft erst erkannt werden, wenn sie eingeschult werden. "Dann ist es häufig schon zu spät, um die Sehschwäche rückgängig zu machen", sagt der Stader Augenarzt Dr. med. Frank Hoffmann. "Wir empfehlen deshalb erste Sehtests bei uns ab dem zweiten Lebensjahr."
- Dr. Frank Hoffmann nimmt in seiner Praxis auch kleine Eingriffe am Auge vor
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Seit Anfang des Jahres betreibt Dr. Hoffmann seine neue Praxis an der Bremervörder Straße 42 in Stade, gemeinsam mit der angestellten Augenärztin Dr. med. Kirsten Wiechmann. Unterstützt werden beide von einem engagierten Team aus neun Fachangestellten – darunter die Orthoptistinnen Rieke Brokmeier, Astrid Hackert und Meike Arndt, die in der Sehschule der Praxis junge Patientinnen und Patienten betreuen.
Erster Sehtest ab zwei Jahren
Typische Sehfehler bei Kindern sind neben Kurz- oder Weitsichtigkeit auch kaum erkennbare Schielformen wie das versteckte Schielen (Heterophorie) oder das Mikroschielen (Mikrotropie). Dabei weichen die Augen nur minimal von der Idealstellung ab, was zu Konzentrationsproblemen oder einer einseitigen Sehschwäche führen kann. Früh erkannt, lassen sich diese Sehfehler gut therapieren.
- Die Orthoptistinnen Meike Arndt (li.) und Astrid Hackert in der Sehschule der Praxis
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"Mit speziellen Untersuchungen in unserer Sehschule können wir diese Störungen zuverlässig aufdecken", erklärt Dr. Wiechmann. "Richtiges Sehen wird hier nicht gelernt, sondern gezielt geprüft und optimiert."
Grauer Star ist gut behandelbar
Im Erwachsenenalter zählen der Graue Star (Katarakt) und der Grüne Star (Glaukom) zu den häufigsten Augenerkrankungen. "Der Graue Star wird häufig erkannt, wenn beim Optiker eine neue Brille angepasst werden soll", sagt Dr. Hoffmann. Ursache ist eine altersbedingte Eintrübung der Augenlinse, die das Sehen zunehmend verschwommen erscheinen lässt. Die Behandlung erfolgt durch eine schmerzfreie, ambulante Operation, bei der die getrübte Linse durch eine Kunstlinse ersetzt wird. Dieser Eingriff wird von Dr. Hoffmann im MVZ Hohenwedeler Weg durchgeführt.
Glaukom und Makuladegeneration
Noch heimtückischer verläuft der Grüne Star, bei dem beispielsweise ein erhöhter Augeninnendruck den Sehnerv schädigt – meist ohne frühzeitige Symptome. Auch die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), bei der die Netzhautmitte betroffen ist, entwickelt sich oft unbemerkt. Sie kann in eine trockene oder eine feuchte Form übergehen, wobei Letztere schneller zu einem Sehverlust führt.
- Die neuen Praxisräume an der Bremervörder Straße 42
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Entscheidend ist daher die frühzeitige Diagnostik, z. B. mittels optischer Kohärenztomografie (OCT) – ein bildgebendes Verfahren, das Veränderungen an Sehnerv und Netzhaut sichtbar macht, bevor das Sehvermögen eingeschränkt ist.
Die Behandlungsmöglichkeiten sindbegrenzt, können aber das Fortschreiten bremsen: Beim Grünen Star helfen Stents oder Medikamente zur Drucksenkung, bei der trockenen AMD Tabletten und bei der feuchten Form gezielte Injektionen, um Gefäßneubildungen zu hemmen.
Vorsorge schützt das Sehvermögen
Wer seine Augen regelmäßig kontrollieren lässt, kann viele Risiken frühzeitig erkennen und behandeln – oft noch bevor bleibende Schäden entstehen. Besonders im höheren Alter oder bei familiärer Vorbelastung sind regelmäßige augenärztliche Kontrollen wichtig. „Je früher wir Veränderungen am Auge feststellen, desto besser können wir das Sehvermögen erhalten“, betont Dr. Frank Hoffmann.
Wenn das Auge trocken wird
Brennen, Jucken, Druckgefühl – oder paradoxerweise tränende Augen: Viele Menschen leiden unter dem trockenen Auge und holen sich Rat bei den Stader Augenärzten Dr. Hoffmann und Dr. Wiechmann. „Gerade Bildschirmarbeit, trockene Heizungsluft und das Alter spielen eine große Rolle“, erklärt Dr. med. Kirsten Wiechmann. Mit den Jahren verändert sich die Zusammensetzung der Tränenflüssigkeit, hormonelle Umstellungen können zusätzlich Einfluss nehmen.
„In der Apotheke gibt es zahlreiche befeuchtende Augentropfen, die die Beschwerden lindern – angepasst an die individuellen Bedürfnisse“, so Dr. Wiechmann.
Augenarztpraxis
Dr. med. Frank Hoffmann
Bremervörder Straße 42 in Stade
Tel. 04141-49 69 60
www.augen-stade.de
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