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"Nächstes Jahr bitte wieder!" - Erstes Stader Seniorensportfest in Ottenbeck ein Erfolg

"Drums Alive" mit Kathrin Almeida (vom FvL Stade

Ziel: Länger ein bewegtes Leben führen


tp. Stade
. Die Trommelstöcke knallen im Rhythmus der Discomusik, die aus dem Ghettoblaster dröhnt, auf die Gymnastikbälle.Trainerin Kathrin Almeida heizt die Teilnehmer aus der "Generation Silberlocke" an - auch im Alter geht noch was! Superstimmung herrschte beim ersten Seniorensportfest, zu dem die Initiatoren vom Sportverein VfL Stade, dem Seniorenheim Katharinenhof und der Sportfördergemeinschaft Stade 21 am Mittwoch ins Sportzentrum im Stadtteil Ottenbeck einluden.

An Kathrin Almeidas (VfL) Angebot "Drums Alive" nahm eine große Gruppe von Bewohnern des Stader Johannisheims mit Begeisterung teil. Der älteste Trommler war laut der Leiterin Soziale Dienste, Mandy Nitzsche "mitte 90". Andere Bewohner probierten mit Unterstützung von Kampfsport-Trainern Karate aus. Nitsche weiß aus ihrer Berufserfahrung mit alten Menschen: "Sport kann lebensverlängernd wirken."

Weitwurf "mal anders" testete Ingrid Barschke (89), Bewohnerin des DRK-Heims, und räumte beim sportlichen Dosenwerfen ab. Kein Wunder: Die Mutter von sieben erwachsenen Kindern war in jungen Jahren begeisterte Handballerin.

Ilka Wagner (75), die im Johannisheim lebt, ließ auf dem Kunstrasenplatz die Ringe durch die Luft fliegen. Die Rollstuhlfahrerin spielte früher gerne Tennis.

Auch die Mitglieder des Besuchshunde-Dienstes brachten Stades Senioren in Bewegung: Die Gäste traten im Weitwurf in den Wettstreit, Hunde apportierten Bälle und Stöckchen. Sieglind Gerlach (83), Turnerin des VfL Agathenburg, und Sonja Gröning (51) von der beruflichen Bildungseinrichtung SBB schlossen beim gemeinsamen Hundesport Bekanntschaft mit Pudel Karlson, der munter kläffend über den Parcours tobte.

Tenor der Teilnehmer: "Tolle Veranstaltung. Nächstes Jahr bitte wieder."