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Klares Signal gegen Gewalt in Stade

Demonstrationen mit rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern Fotos: Michael Hensel

Frauendemo mit 350 Teilnehmern / Unterschriftensammlung zur Übergabe an den Rat

tp. Stade. Mehr als 350 Frauen und Männer aller Generationen und vieler Kulturen zogen am Samstag  zum Auftakt der landkreisweiten 16-Tage-Kampagne "Frauenrechte sind Menschenrechte" durch die Stader Innenstadt. Alle setzten damit ein lautstarkes und klares Zeichen gegen Gewalt an Frauen. Dazu aufgerufen hatten das Stader Frauenhaus, die Beratungs-und Interventionsstelle bei häuslicher Gewalt (BISS), die Stader Gleichstellungsbeauftragte und ein breites Aktionsbündnis aus Institutionen und Vereinen aus allen gesellschaftlichen Bereichen.

Begleitet von bunten Transparenten "Nein ist Nein", "Her mit der Gleichberechtigung", "Frauen sind keine Ware", Trillerpfeifen, lauten Trommeln der Stader Sambagruppe Banda Loca, der Akrobatik Gruppe "Young Diamonds", den "stolzen Stelzenfrauen" verfolgten viele die kraftvollen Forderungen zur Abschlusskundgebung.

"Wir leben in einer Welt, in der niemand aufgrund seines Geschlechts benachteiligt wird, sondern in der Frauen, Männer und Kinder frei von Gewalt leben!", sagte Helena Rohne von der BISS-Beratungsstelle in einer Kundgebung.

Alle gesammelten Unterschriften für die Schaffung von Beratungsangeboten für Männer in Stade, Schutzwohnungen für geflüchtete Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, mehr Beratung für Frauen in Notsituationen und für die Befreiung des öffentlichen Raums von sexistischer Werbung sollen zur Ratssitzung am Montag, 17. Dezember 18 Uhr im Stader Rathaus an die Bürgermeisterin der Hansestadt Stade überreicht und an das Land Niedersachsen geschickt werden.