Gewalt gegen Frauen

Beiträge zum Thema Gewalt gegen Frauen

Panorama

Besonderes Schutzprogramm in Buxtehude
StoP und Sofia gegen häusliche Gewalt

"Warum bist du denn nicht sofort gegangen", "das würde ich ja nicht mit mir machen lassen", "es gehören immer zwei dazu"- das sind nur einige der klischeehaltigen Reaktionen, die von häuslicher Gewalt betroffene Frauen befürchten und auch tatsächlich zu hören bekommen. "Das ist leicht gesagt, aber unglaublich schwer umzusetzen",  weiß Andrea Jülisch von Sofia (Sicherer Ort für Frauen) in Buxtehude. "Solche Vorstellungen erhöhen nur die Scham der betroffenen Frauen und verhindern, dass sie sich...

Service

Orange Days 2025 Buxtehude
Gemeinsam gegen Gewalt

Auch in diesem Jahr beteiligt sich die Hansestadt Buxtehude an der internationalen UN-Kampagne „Orange Days“, die weltweit ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzt. Vom 25. November bis 10. Dezember 2025 wird mit verschiedenen Aktionen im Stadtgebiet auf das Thema aufmerksam gemacht – sichtbar, kreativ und eindringlich. Start am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen Die Orange Days starten am Dienstag, 25. November, dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen, mit einem deutlichen...

Service

Gegen Gewalt
Soroptimistinnen Buxtehude unterstützen Frauen und Mädchen

Mit großem Engagement setzt sich der Soroptimist International Club Buxtehude (SI) für den Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt ein – direkt vor Ort in Buxtehude und Umgebung. Um betroffenen Frauen konkrete Hilfe zu leisten und Präventionsprojekte zu fördern, verkauft der Club eigens gestaltete Artikel: darunter SI-Tee, SI-Honig, Geschenkpapier und den beliebten Buxtehuder SI-Becher. Die hochwertigen Produkte sind an mehreren Verkaufsstellen in der Stadt erhältlich, unter anderem in der ...

Politik

Frauen vor Übergriffen schützen
Buxtehuder CDU-Politikerin fordert Fußfessel für Gewalttäter

Dieser Fall extremer häuslicher Gewalt in Buxtehude hat im November vergangenen Jahres die Menschen im Landkreis Stade erschüttert: Ein Mann überschüttete seine Ex-Partnerin und sich selbst mit einer brennbaren Flüssigkeit und steckte diese in Brand. Beide starben. Der Täter hätte das Opfer gar nicht aufsuchen dürfen. Es bestand ein Annäherungsverbot. Diese Schreckenstat hätte verhindert werden können, meint die Buxtehuder CDU-Landtagsabgeordnete Birgit Butter. Sie fordert die rot-grüne...

Service

Soroptimist International Club Buxtehude
Honig-Aktion gegen Gewalt an Frauen

Der Soroptimist International (SI) Club Buxtehude möchte mit einem neuen Projekt die Prävention von Gewalt gegen Frauen vor Ort unterstützen und bietet daher in Kooperation mit dem Immenhus aus Dollern einen SI Honig zum Verkauf an. Ein Glas von 250 Gramm kostet 5,50, zwei Gläser kosten 10 Euro.  Innerhalb weniger Tage waren die ersten 100 Gläser bereits verkauft, sodass SI einige hunderte neu geordert hat, die erworben werden können bei: - Altstadtbuchhandlung, Lange Straße 49, 21614...

Panorama

Viele Frauen werden abgelehnt
Die Plätze in unseren Frauenhäusern reichen nicht

(sv). Wenn es in der Partnerschaft zu häuslicher Gewalt kommt und betroffene Frauen sich zuhause nicht mehr sicher fühlen, sollen sie Schutz und Unterkunft im Frauenhaus finden. Dafür müsste es laut Istanbul-Konvention in jedem Landkreis einen Frauenhausplatz pro 10.000 Einwohnern geben. Doch in der Realität sind es deutlich weniger. Berechnet auf die Einwohnerzahl im Landkreis Harburg sollten es 25 Plätze sein, es sind aber nur acht. Im Landkreis Stade sogar nur fünf Plätze. Im Sozialausschuss...

Panorama
Über verbale sexuelle Belästigung sprechen nur wenige Frauen - viele schämen sich | Foto: Trinity Kubassek/Pexels
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Catcalling
Das ist verbale sexuelle Belästigung, kein Kompliment

Eigentlich bin ich, Svenja Adamski, WOCHENBLATT-Redaktionsvolontärin, überzeugte Kapuzenpulli-Trägerin, ziehe mich lieber warm als hübsch an und gebe nichts auf Make-up. Jetzt habe ich mir aber doch mal eine richtig schicke schwarze Lederjacke mit warmem Teddyfell aus Baumwolle gekauft, weil ich sie absolut fantastisch fand. Kaum dass ich mein neues Lieblingsstück trug, durfte ich mir allerdings eine Menge niedere Anmachsprüche und Gepfeife auf offener Straße anhören, so wie ich es bisher...

Panorama
Endlich hält Angela Löding aus Harmstorf die rund 400 Jahre alte Akte in der Hand. Es handelt sich dabei um die Orginal-Unterlagen zu den Gerichtsprozessen um ihre Vorfahrin Lucia Reichmann, die 1630 im Zuge der Hexenprozesse in Bad Laasphe gestorben ist. 
Heimatforscher Klaus Homrighausen überreichte ihr das historische Dokument in der Rentkammer des Schlosses Wittgenstein, dem Ort, an dem Lucia Reichmann vermutlich verurteilt und gefoltert wurde. Löding setzt sich jetzt dafür ein, ihre unschuldig als Hexen verurteilten Vorfahrinnen zu rehabilitieren | Foto: Löding
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Verleumdet und unschuldig verbrannt
Angela Löding aus Harmstorf kämpft für die Rehabilitation ihrer als Hexen verurteilten Vorfahrinnen

as. Harmstorf. Eine Kuh stirbt, die Milch wird sauer - ist nicht gestern erst die Nachbarin am Stall vorbeigegangen? Da muss Hexerei im Spiel sein. Etwa 25.000 Menschen, überwiegend Frauen, wurden zwischen 1400 und 1800 in Deutschland wegen Hexerei angeklagt, gefoltert und verbrannt. Angela Löding aus Harmstorf (Landkreis Harburg) ist die Nachfahrin einiger verurteilter "Hexen" und setzt sich für deren Rehabilitierung ein. "Bei den vermeintlichen Hexen hat es sich nicht 'nur' um Kräuterfrauen...

Panorama

Diskussion um Femizid
"Morde in Beziehungen nicht bagatellisieren"

(bim). Ein 57-jähriger Mann aus Drage ersticht am 2. Februar seine 56-jährige Frau und nimmt sich anschließend selbst das Leben. Taten wie diese kommen leider häufig vor. Laut der frauenpolitischen Sprecherin der Grünen-Landtagsfraktion, Nadja Weippert (38) aus Tostedt, handelt es sich nicht um eine Beziehungstat oder ein Familiendrama. Im WOCHENBLATT-Interview erläutert sie, warum, und was sich gesellschaftlich ändern muss. WOCHENBLATT: Warum bezeichnen Sie den Mord in Drage als "Femizid" und...

Panorama

Am 25. November ist Internationaler Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen
Die Opfer werden nicht allein gelassen

(as). Gewalt gegen Frauen passiert überall und zu jeder Zeit. Frauen werden bedroht, belästigt, geschlagen, zum Sex gezwungen oder eingesperrt. Betroffen sind Frauen aller sozialen Schichten. Allein im Landkreis Stade sind in diesem Jahr drei Frauen an den Folgen häuslicher Gewalt gestorben. Etwa jede vierte Frau in Deutschland erlebt laut Kriminalstatistik 2018 einmal in ihrem Leben körperliche oder sexualisierte Gewalt. Doch vielfach bleiben die Vorgänge im Verborgenen. "Die Dunkelziffer ist...

Panorama

Ein diskretes Hilfsangebot

Kalender mit Telefonnummer für den Notfall bei Gewalt gegen Frauen sb. Stade. Im Landkreis Stade wurden bei der Polizei in 2017 fast 400 Fälle von häuslicher Gewalt gemeldet, in diesem Jahr werden wohl ähnliche Zahlen erreicht. Bundesweit wird jeden dritten Tag eine Frau von ihrem Partner ermordet, statistisch erfährt jede dritte Frau in Deutschland in ihrem Leben Gewalt durch ihren Partner. "Und die Dunkelziffer ist deutlich höher", sagt Svenja Wigger, Beauftragte für Kriminalprävention bei...

  • Stade
  • 17.12.18
  • 1.693× gelesen
Panorama
Andauernde Gewalt gegen Frauen ließe sich durch ein besseres 
Netzwerk verhindern Fotos: Adobe Stock BlueSkyImages/archiv: bc
2 Bilder

Leiterin des Stader Frauenhaus: "Wir sind für Frauen so etwas wie eine Feuerwehr"

Neue Statistik zur häuslichen Gewalt: Gespräch mit der Stader Frauenhaus-Leiterin tk. Stade. Jeden dritten Tag wird eine Frau in Deutschland von einem Partner oder Ex-Partner getötet. Im vergangenen Jahr waren das 147 Tötungsdelikte. Diese Zahl steht in der aktuellen Statistik des BKA (Bundeskriminalamt) zur häuslichen Gewalt, die am Dienstag vorgestellt wurde. Fast 140.000 Fälle von häuslicher Gewalt sind 2017 angezeigt geworden. Diese Zahlen überraschen Silvia Steffens nicht. "Die...

Panorama

Noch sind Frauen benachteiligt: Die Harsefelder Gleichstellungsbeauftragte Andrea Jülisch im WOCHENBLATT-Interview

Seit einem Dreivierteljahr ist Andrea Jülisch (44) als Gleichstellungsbeauftragte in der Samtgemeinde Harsefeld für die Bürgerinnen und Bürger da. Jülisch ist in der benachbarten Samtgemeinde Apensen aufgewachsen, hat in Hamburg Soziologie studiert, war Projektleiterin (international) in einem großen Unternehmen und hat sich in der Flüchtlingsarbeit engagiert, bevor sie sich für die Stelle der Gleichstellungsbeauftragten (19,5 Wochenstunden) bewarb. Das WOCHENBLATT hat sie in Harsefeld in ihrem...

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