Heinrich Helms

Beiträge zum Thema Heinrich Helms

Politik
In der Grundschule Trelde gibt es ab kommendem Schuljahr ein Platzproblem

Zu viele Anmeldungen
Drestedter Eltern fordern Anbau für Grundschule Trelde

bim. Trelde/Hollenstedt. Zwei Mütter machten das WOCHENBLATT auf eine "absolut empörende Entwicklung in Trelde/Drestedt" aufmerksam: Wegen zu vieler Anmeldungen für die Grundschule Trelde müssten die Drestedter Erstklässler demnächst in Hollenstedt beschult werden, weil kein Raum für eine zweite erste Klasse zur Verfügung stehe. Das alles sei "heimlich und still drei Monate vor der Einschulung beschlossen" worden. Die Mütter bemängeln den nach Hollenstedt rund fünf Kilometer längeren Schulweg...

  • Hollenstedt
  • 03.06.20
Politik
So sieht es auf dem Privatgrundstück in Buchholz aus: Vorne Rattenlöcher, hinten unter den Eimern sind 
bereits Fallen aufgestellt

Rattenplage wird immer schlimmer: Eigentümer müssen tätig werden
Kommunen greifen bei Rattenbekämpfung erst ein, wenn eine Gesundheitsgefährdung besteht

os. Buchholz. Falsch verstandene Tierliebe hat dazu geführt, dass die Stadt Buchholz und die Samtgemeinde Hanstedt auf Kosten der Allgemeinheit massiv gegen die große Population an Ratten vorgehen müssen. Vor allem Senioren hatten in der Buchholzer Innenstadt und im Bereich des Dorfteiches "Auewiesen" in Hanstedt durch die Fütterung von Tauben, Enten und Fischen dafür gesorgt, dass die Nager in Massen angelockt wurden. "Wir müssen unsere Maßnahmen gegen die Ratten verlängern", erklärt Buchholz'...

  • Buchholz
  • 13.08.19
Politik
Die Stadt Stade zahlt für Erzieher in der Ausbildung bis zu 1.000 Euro im Monat. Im Landkreis Harburg soll es keinen Alleingang einer einzelnen Kommune geben

Neue Wege für Erzieherausbildung

Nach Vorstoß aus Stade: Landkreis-Gemeinden plädieren für einen gemeinsamen Weg. (mum/tk). "An Stade sollten sich die Kommunen im Landkreis Harburg möglichst kein Beispiel nehmen", sagt Hanstedts Samtgemeinde-Bürgermeister Olaf Muus. Die Hansestadt ist die einzige Kommune im Landkreis Stade, die angehende Erzieherinnen und Erzieher bezahlt. Und das vergleichsweise gut mit mehr als 1.000 Euro im Monat. Zum Vergleich: Ein Azubi als Kauffrau oder -mann verdient etwa 900 Euro monatlich im...

  • Jesteburg
  • 27.11.18
Politik
Sprachförderung soll bald in Kitas stattfinden: Greift das Land Niedersachsen den Kommunen dafür mal wieder tief in die Tasche?

Änderung des Schulgesetzes - Kommunen befürchten neuen Kostenschock

mi. Landkreis. Die Kommunen haben den Schock über die (befürchtete) finanzielle Belastung durch die vom Land beschlossenen Kita-Beitragsfreiheit noch nicht verdaut, da kündigt sich schon die nächste Hiobsbotschaft an: Mittelfristig soll die Sprachförderung für die Erlangung der Schulreife von der Schule in den Kindergarten verlagert werden. In den Kämmereiabteilungen heulen die Alarmsirenen. Die Befürchtung: Mehraufwendungen für neues Kita-Personal. Auf den ersten Blick wirkt die Änderung...

  • Hollenstedt
  • 16.02.18
Politik
Im ersten Stock seines Unternehmens, hinter dem Balkon, im Buchholzer Gewerbegebiet Vaenser Heide II hat Kai Wedler einen Aufenthalts- und Partyraum eingerichtet
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Schwere Schlappe für die Stadt Buchholz

Keine Norm und keine Dezibelmessungen: Unternehmer klagt erfolgreich gegen Bußgeldbescheid der Stadt Buchholz wegen Ruhestörung os. Buchholz. „Wenn jemand in meiner Nachbarschaft feiert und es ist mir zu laut, gehe ich zu ihm rüber und bitte ihn, leiser zu sein“, sagt Kai Wedler. Eine Nachbarin des Dachdecker-Unternehmers aus Buchholz wählte stattdessen direkt den Weg über die Polizei und sorgte damit indirekt für ein Urteil des Amtsgerichts Tostedt, das die Stadt Buchholz nun unter Druck...

  • Buchholz
  • 23.01.18
Politik
Auf seiner umgepflügten Pferdeweide: Joachim Geiger will den Schaden nicht allein bezahlen
2 Bilder

Wehe, wenn die Wildsau wühlt

Bei Wildschäden schnell handeln, sonst kann es teuer werden: Fristen sind den meisten nicht bekannt / Rentner droht auf Schaden sitzen zu bleiben (os). Joachim Geiger (84) dachte, er macht alles richtig: Nachdem er entdeckt hatte, dass sein rund ein Hektar großes, gepachtetes Areal in Buchholz, das er für die Pferdehaltung nutzt, mehrfach von einer Wildschweinrotte heimgesucht und dabei großflächig umgepflügt worden war, wandte er sich an den für die Fläche zuständigen Jagdpächter und zeigte...

  • Buchholz
  • 13.10.17
Politik
Nur noch Brachland: Vom Pfeiler bis zur Baumreihe am Horizont zog sich früher  der Wanderweg

Darf man das? Bauer pflügte Wanderweg einfach unter

mi. Buchholz. Fragt man, welches der schönste Buchholzer Wanderweg ist, erhält man oft die Antwort: „Der Wanderweg 3“. Die 32 Kilometer lange Strecke, die sich einmal um die Stadt herum durch den Königsgrund sowie das alte Dibbersen und das malerische Buensen erstreckt, ist bei Wanderern sehr beliebt. Nun dürfte deren Freude allerdings getrübt sein, denn ein Teil des Weges ist kaum noch passierbar. Er wurde von einem ortsansässigen Bauern einfach umgepflügt. Plötzlich ist Schluss: Zieht sich...

  • Hollenstedt
  • 01.08.17
Politik
Geschlossen wegen Personalmangels? In den Verwaltungen werden in den kommenden Jahren zahlreiche Mitarbeiter in Pension gehen

Babyboomer gehen in Rente

Auch in vielen Kommunalverwaltungen im Landkreis Harburg droht in naher Zukunft ein deutlicher Mitarbeitermangel bim/ce/kb/os/mum/thl. Landkreis. Die „Babyboomer“ gehen in Kürze in Rente, auch in den Verwaltungen. Kommunen leiden inzwischen genauso unter dem demographischen Wandel und dem Fachkräftemangel wie Arbeitgeber aus der Wirtschaft. Das WOCHENBLATT fragte nach: Was tun die Kommunen im Landkreis Harburg, damit ihre Stellen dauerhaft besetzt werden können? • „Die Stellenbesetzungen in...

  • Buchholz
  • 28.04.17
Politik
Es hat sich ausgespielt: Eine Gesetzesänderung sorgt für Kahlschlag unter den Automatenspielhallen
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„Rien ne va plus“: Die Hälfte aller Spielhallen muss schließen

(mi). „Rien ne va plus“ - nichts geht mehr. Der bekannte Satz aus dem Roulette könnte bald für diverse Automatenspielhallen auch in den Landkreisen Harburg und Stade gelten. Sie müssen schließen. Der Grund ist eine Änderung des Glücksspielstaatsvertrags aus dem Jahr 2012, die ab Juli diesen Jahres Anwendung findet. Karenzzeit endet: In Buchholz müssen sechs von neun Hallen schließen Die Gesetzesänderung legt fest, dass zwischen zwei Spielhallen ein Mindestabstand von 100 Metern liegen...

  • Hollenstedt
  • 10.03.17
Politik

Schlag ins Kontor - Steuersteigerung bei Kommunen fällt mau aus

(mi). Die Steuern sprudeln, in Hannover feiert man die „schwarze Null“. Auch Städte und Gemeinden profitieren von diesem Boom. Mit einer Einnahmensteigerung aus der Einkommensteuerzuweisung um rund fünf Prozent sollten die Kommunen deswegen bei ihren Haushaltsplanungen rechnen, so empfahl es eine Schätzung des Landes Niedersachsen noch im Mai. Am Ende nun die böse Überraschung: In Niedersachsen gibt es nach neuesten Zahlen nur 2,3 Prozent mehr. Gerade für kleine Gemeinden kann das einen echten...

  • Rosengarten
  • 30.12.16
Panorama
Da kassiert Bendestorfs Bürgermeister Hans-Peter Brink gern ab: Anette Randt, stellvertretende Landrätin, war der erste Fahrgast, der die neue Buslinie zwischen Bendestorf und Buchholz nutzte. Künftig pendelt die Linie 4208 täglich siebenmal zwischen den Kommunen und macht - das wird viele Buchholzer freuen - auch Halt am Sportzentrum Holzweg
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Ein Bus und ganz viele Gewinner!

mum. Bendestorf/Buchholz. „Das ist ein echter Mehrwert für die Menschen in Buchholz und Bendestorf, die auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sind“, freut sich Bendestorfs Bürgermeister Hans-Peter Brink. „Wir schaffen ein attraktives Angebot für Jung und Alt.“ Am Samstagvormittag wurde die neue Buslinie „4208“, die zwischen Bendestorf und Buchholz pendelt - und dazu 16 Minuten benötigt - offiziell eingeweiht. Zum Fahrplanwechsel am Montag, 12. Dezember, nimmt die neue Verbindung ihren...

  • Jesteburg
  • 06.12.16
Panorama
Lydia und Harald Reinke auf der von Wildschweinen verwüsteten Fläche in ihrem Garten
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Dauernd ungebetener Besuch: Wildschweine wühlen wieder im Steinbachtal

bim. Buchholz. Lydia und Harald Reinke pflegen ihr Waldgrundstück an der Lohbergenstraße in Buchholz mit viel Hingabe, soweit ihnen das möglich ist. Sie genießen den Blick in die Natur, die in den Bäumen herumturnenden Eichhörnchen und im Gartenteich badende Drosseln. Jetzt blicken sie traurig auf ihren Garten. Denn der wurde zum wiederholten Male von ungebetenen nächtlichen Gästen, von Wildschweinen heimgesucht und verwüstet. Das Paar fühlt sich von der Stadt mit dem Problem allein gelassen....

  • Tostedt
  • 25.10.16
Politik
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Schwerpunktthema "TTIP"

TTIP geht uns alle an (mi). TTIP, das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA ist hoch umstritten. Wachstumsmotor sagen die einen, von einer Amerikanisierung der europäischen Wirtschaft sprechen die anderen. Im Rahmen der Kampagne des Bundesverbands Deutscher Anzeigenblätter (BVDA) greift das WOCHENBLATT dieses Thema auf. Denn TTIP betrifft nicht nur die hohe Politik, sondern auch die Kommunen, die Bürger und die kleinen Betriebe vor Ort. TTIP - das geht uns alle...

  • Rosengarten
  • 05.02.16
Panorama
Kaputter Asphalt (li.): So sah der Eichenweg in Rosengarten vor einem Jahr aus. Heute ist alles schick (r.) - bezahlt hat es die Allgemeinheit. In Buchholz wären die Anlieger in der Pflicht gewesen

Sollten Anlieger weiter für den Straßenausbau zur Kasse gebten werden?

mi. Landkreis. Wohl kaum eine Satzung ist in den Kommunen so umstritten wie die „Straßenausbaubeitragssatzung“. Hinter diesem juristischen Kunstwort verbirgt sich die Praxis, bei der Straßensanierung anliegende Grundstückseigentümer an den Kosten zu beteiligen. Laut eines aktuellen Berichts des NDR verfahren rund zwei Drittel aller Kommunen in Niedersachsen so. Dabei entstehen allerdings für den einzelnen Haushalt schnell Kosten bis in den fünfstelligen Bereich. „Unzumutbar für die Eigentümer“,...

  • Rosengarten
  • 31.07.15
Politik

Sorgenfalten bei Kämmerern - Wie sich Kommunen und Landkreise auf die Tariferhöhungen eingestellt haben

(red). Nach dem teuren Tarifabschluss im öffentlichen Dienst herrscht bei der Gewerkschaft Ver.di Sektlaune, bei den kommunalen Spitzenverbänden aber Katerstimmung. Das dicke Gehaltsplus von drei Prozent in diesem Jahr und weiteren 2,4 Prozent im Folgejahr für die rund 2,1 Millionen Beschäftigen, die beim Bund sowie bei Städten und Gemeinden angestellt sind, führt vielerorts zu Sorgenfalten bei den Kämmerern. Angesichts klammer Kassen muss in etlichen Kommunen der Rotstift angesetzt werden. Und...

  • Tostedt
  • 07.04.14
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