Kommentar

Beiträge zum Thema Kommentar

Politik

Kleine Kinder kennen keine Hygieneregeln
Kita-Öffnung: Wieso redet niemand über das Personal?

Der Ruf nach offenen Kitas wird immer lauter / Wertschätzung für Mitarbeiter scheint zu fehlen Der Ruf nach einer schnellen Wiedereröffnung von Krippen und Kitas wird immer lauter. Verständlich, wenn Eltern oder Alleinerziehende Job, Homeoffice und Kinderbetreuung unter einen Hut bringen müssen. Bund und Land wollen die Rückkehr zur Normalität in einem Vier-Phasen-Modell schaffen. Von der erweiterten Notbetreuung bis hin zum Regelbetrieb. Letzterer mutmaßlich aber erst, wenn es einen Impfstoff...

  • Buxtehude
  • 15.05.20
Panorama

Ist Religionsfreiheit mehr wert als andere Grundrechte?
Warum ich Klagen gegen Gottesdienst-Verbot falsch finde

Ist Religionsfreiheit ein höherwertigeres Recht als andere Grundrechte? Ich rege mich über diejenigen auf, die allen für mich verständlichen Einschränkungen zum Trotz noch Party machen. Die ihr vermeintliches Recht auf Freizeitvergnügen über den notwendigen Schutz aller anderen vor einer Infektion mit Covid-19 stellen. Doch genauso ärgerlich werde ich, wenn ich lese, dass es Klagen gegen das Verbot von Gottesdiensten gibt. Das wird unter anderem damit begründet, dass dies ein Verstoß gegen die...

  • Buxtehude
  • 07.04.20
Politik

Die widersprüchlichen Positionen in Corona-Zeiten
Besser Ausgangssperren oder zurück zur Normalität?

Wer sich informiert, stößt auf sehr widersprüchliche Positionen Als bekennender Nachrichten-Junkie stehe ich mitunter vor einem Dilemma: Will ich es wirklich wissen? Mehrfach täglich schaue ich bei wichtigen Nachrichtenportalen vorbei und stelle mir manchmal die Frage, ob ich tatächlich lesen will, dass wir vielleicht erst am Anfang der Pandemie stehen könnten, welche Szenarien an Infizierten und fehlenden Krankenhauskapazitäten manche Experten prognostizieren. Ja, ich lese das trotzdem, denn...

  • Buxtehude
  • 01.04.20
Politik

Kommentar zur Entscheidung von SPD und CDU, Katja Oldenburg-Schmidt zu unterstützen
Zweiter Wahlkampf wird härter als der erste

Warum die Entscheidung von SPD und CDU durchaus Risiken für die Bürgermeisterin birgt Sehr gut möglich, dass Katja Oldenburg-Schmidt 2021 erneut zur Buxtehuder Bürgermeisterin gewählt wird. Selbst Kritiker können ihr nicht vorwerfen, dass sie die Stadt nicht voranbringt, und an Ideen für die Zukunft mangelt es der Amtsinhaberin ebenfalls nicht. Die Entscheidung von SPD und CDU, Katja Oldenburg-Schmidt offiziell zu unterstützen, kann aber womöglich stärker zu ihrer Abwahl beitragen, als es die...

  • Buxtehude
  • 17.09.19
Politik

KOMMENTAR: Es spricht mehr für als gegen die "Buxtehuder Kulturinsel"

Lorenz Hünnemeyer kann dicke Bretter bohren. Daran habe ich keine Zweifel. Und einer der Gründe dafür, dass er jetzt das Kulturforum führen will, dürfte der Wunsch aus dem Trägerverein sein, die Malerschule zu übernehmen. Eine Idee, über die es sich nachzudenken lohnt. Was in dem stadteigenen Gebäude bislang grob geplant wurde, ist nicht mehr als eine Ideenskizze. Ein überdachter Touri-Spaß rund um die Themen Hafen und Hanse. Und ganz ehrlich: So groß wie das Gebäude auch ist - eine Art...

  • Buxtehude
  • 30.05.17
Politik

Politik in Buxtehude: Neue Liebe und "Groko" unter Druck?

"Michael Lemke hat recht." Dieser schlichte Satz hat mein festgefügtes Bild der Buxtehuder Politik kräftig durcheinander gewirbelt. Denn er kam während der jüngsten Buxtehuder Ratssitzungvon Astrid Bade. Bislang hatte die SPD-Fraktionschefin keinen einzigen Satz Lemkes, Fraktionschef der Grünen, auch nur annähernd richtig gefunden. Hat der gemeinsame Antrag von SPD, Grünen und Linken zum Ende der Straßenausbau-Beitragssatzung eine neue rot-rot-grüne Liebe hervorgebracht? Ist die inoffizielle...

  • Buxtehude
  • 23.05.17
Panorama
Telekom und Inkassobüro schreiben konsequent an eine Tote

Telekom-Inkasso bei einer Toten

/p>Für den Telefon-Giganten ist meine verstorbene Mutter offenbar unsterblich Mit der Anrede "Sehr geehrte Frau Meyer" beginnt das Schreiben des Inkassobüros, das knapp 60 Euro kassieren will. Frau Meyer ist meine Mutter, die Ende Dezember gestorben ist. Alle Verträge - von Konto bis Versicherung - konnte ich problemlos und immer mit Kulanz kündigen. Nur mit der Telekom habe ich noch immer zu tun. Beim "Magenta-Riesen" ist der Tod von Kunden offenbar nicht vorgesehen. Seit Wochen schreibt...

  • Buxtehude
  • 13.05.16
Politik
Selbermachen oder ein externes Gutachten bestellen - das ist hier die Frage

Kommentar: Der externe Gutachter ist auch ein guter Verkäufer in eigener Sache

Buxtehude. Buxtehude bezahlt 65.000 Euro für ein externes Gutachten zur Sportentwicklungsplanung. Die Verwaltungsspitze warb intensiv darum, die Politik stimmte schlussendlich zu (das WOCHENBLATT berichtete). Es gibt Argumente für und gegen diese Entscheidung. Manche Sätze, die während der Debatte im Schul- und Sportausschuss fielen, stimmten mich jedoch nachdenklich. So wurde gleich mehrfach lobend hervorgehoben, dass der externe Experte persönlich den weiten Weg von Stuttgart an die Este...

  • Buxtehude
  • 11.11.15
Politik
Dynamisch, kompetent und wortgewandt: immer häufiger müssen professionelle Moderatoren ran, um Verwaltungen und Bürger miteinander ins Gespräch zu bringen

Viel Steuergeld für Kommunikation: Wenn Kommunen mit Bürgern reden wollen, wird es oft teuer

Wenn Verwaltungen und Bürger miteinander reden wollen, werden immer öfter Moderationsexperten engagiert Wenn sich Behörden und Bürger streiten oder nur miteinander ins Gespräch kommen wollen, freut sich der professionelle Moderator. Das ist nicht verwunderlich. Die Profis in Sachen Kommunikation und Konfliktlösung sind teuer. Aktuell lässt sich die Landesbehörde für Verkehr in Stade die Moderation des Konflikts um den A26-Verkehr im Alten Land 90.000 Euro kosten. Wer schon einmal bei...

  • Buxtehude
  • 09.10.15
Politik
Schwierige Kommunikation mit der Stadtverwaltung

KOMMENTAR: "In Buxtehude geht mehr"... zumindest in Sachen Kommunikation mit der Stadt

... auf jeden Fall in Sachen Informationspolitik der Stadtverwaltung Buxtehude. Buxtehude war bislang immer vorbildlich, anders als viele andere Kommunen, wenn es um eine offene Informationspolitik der Stadtverwaltung geht. Sitzungsvorlagen sind lange vor den Sitzungen zugänglich und sehr viele Mitarbeiter im Stadthaus dürfen der Presse Auskunft geben. Zudem leistet sich die Stadt mit Kerstin Geresser noch eine Sprecherin. Doch inzwischen bemerke ich einen Wandel. Kalkül oder Zufall?...

  • Buxtehude
  • 15.09.15
Politik
Andreas Schmidt vom "Europe Direct Informationszentrum" aus Lüneburg

Netzwerk aus Flyer-Ständern? Kommentar zum "EU-Infopoint" in Buxtehude

Wie die Buxtehuder Wanderwege wurde auch ein "EU-Infopoint" im Rathaus mit EU-Geld finanziert und am selben Tage feierlich "eingeweiht". EU-Infopoint, das hört sich bedeutsam an. Dabei handelt es sich allerdings nur um einen Ständer mit Flyern. Auf geradezu beeindruckend deprimierende Weise wurde einmal mehr deutlich, auf welch hilflose Art und Weise versucht wird, den Europa-Gedanken in den Köpfen der Menschen zu etablieren - und warum das nicht funktioniert. Andreas Schmidt vom "Europe...

  • Buxtehude
  • 22.07.15
Politik

Kommentar zu "Waldschnepfe contra Windrad"

Wenn das so weitergeht, sollte der Bundestag seinen Beschluss von 2011 zum Ausstieg aus der Atomkraft aufheben. Neue Marschrichtung: Wir bauen wieder Atomkraftwerke in deutscher Wertarbeit. Über die lästige Frage der Endlagerung der radioaktiven Abfälle kann die nächste Generationen entscheiden. Um jedes Windrad wird gefeilscht. Windkraft ist prima, aber nicht vor der eigenen Haustür. Bald hat jedes Dorf seine Windkraft-Debatte. Und wenn es nicht die Abstände zu den Windrädern sind, kommt...

  • Buxtehude
  • 10.07.15
Politik

Kommentar zu "Tagesticket für die Buxtehuder Altstadt"

Ein Tagesticket für den Altstadtparkplatz ist gut. Allerdings sollte das nicht der letzte Schritt einer notwendigen Überarbeitung der Parkgebühren sein. Was fehlt, ist ein mindestens kostengünstiges - am besten kostenloses - Kurzzeitticket. Wer in Buxtehude mal eben anhält, um fix in ein Geschäft zu sprinten, muss mindestens 50 Cent für 20 Minuten berappen. Alternativ riskiert der Sünder ein Knöllchen. Das ist so oder so zu viel. Wenigstens eine Regelung wie in Buchholz sollte her:...

  • Buxtehude
  • 07.07.15
Politik

Kommentar: Die barschen Herren in den Deichverbänden...

Oder: Es lebe der "Deichkaiser" "Herr Detje kommt mit dem, was er will nicht durch." Das hat Oberdeichrichter Hans-Uwe Hampe, wortkarg wie meist, dem Horneburger Bürgerrmeister auf durchaus berechtigte Forderungen geantwortet. Detje wollte, dass ein Zaun rings ums neue Überflutungsgebiet in Horneburg geöffnet wird, damit die Menschen auf dem Deich spazieren gehen können (das WOCHENBLATT berichtete). Was so barsch gemeint war, wie es sich anhört, lässt sich als Frage auch umdrehen: Wie lange...

  • Buxtehude
  • 19.06.15
Panorama

Kommentar zu Rockfan wider Willen: Für Positiv-Schlagzeilen in der Musikwelt sorgen

Dass sich Menschen durch Bandproben gestört fühlen, die weder auf Rock noch Rock'n'Roll oder andere etwas härtere Gangarten stehen, kann ich nachvollziehen. Aber: Es gibt keine Probenräume. Wo sollen Bands dann üben? Wie wäre es damit? Buxtehude schafft Probenräume. Und zwar so schallisoliert, das sich niemand gestört fühlt. Die werden, vor allem an Nachwuchsgruppen, gegen kleines Geld vermietet. Das wäre ein Leuchttumprojekt, mit dem die Estestadt für Positiv-Schlagzeilen in der Musikwelt...

  • Buxtehude
  • 20.05.15
Politik

Kommentar: So hebelt Naturschutzrecht das Verständnis für Naturschutz aus

Ein strenges Naturschutzrecht ist wichtig. Vom Aussterben bedrohte Arten müssen geschützt werden. Nicht nur das Nashorn in Afrika, sondern auch der kleine Vogel Wachtelkönig vor unserer Haustür. Unstrittig ist auch, dass nicht einfach so am Zuschnitt eines Naturschutzgebietes geknabbert werden darf. Ein laxer Umgang damit würde den Schutzgedanken ad absurdum führen. Genau das aber geschieht auch im konkreten Planungskonflikt Radweg versus Wachtelkönig. Es wäre ja noch verständlich, dass eine...

  • Buxtehude
  • 15.05.15
Politik

Kommentar zu neuen "Arena-Projekt": Das Motto "Halle für alle!"

Streng genommen ist es inzwischen der dritte Anlauf, eine neue Halle zu bauen, die für die BSV-Bundesliga-Handballerinnen eine besseres Zuhause als die Halle Nord ist und gleichzeitig Platz für sehr viel mehr bietet: Es gab schon Gedankenspiele für einen Neubau auf städtischem Grund anstelle der maroden Festhalle, dann wollten private Investoren mit Bürgerspenden die "Arena" an der Apensener Straße bauen und jetzt startet die nächste Planungs- und Diskussionsrunde. Alle guten Dinge sind drei...

  • Buxtehude
  • 29.04.15
Politik
Wie viel Demokratie verträgt Hochwasserschutz? Nach Kritik am Deichverband meldet sich Ex-Kreisbaurat Friedrich Tönjes zu Wort: Es ist gut, wie es ist, sagt er

Kritik am Deichverband: Danke für diese "fachlichen Grundlagen"

Buxtehude "Mehr Demokratie wagen", war die Überschrift eines WOCHENBLATT-Artikels in der vergangenen Ausgabe. Michael Lemke, Fraktionschef der Grünen im Buxtehuder Rat, mahnte darin mehr Transparenz im Deichverband der II. Meile Alten Landes an. "Eine bewusste Falschdarstellung", meint dazu Dipl.-Ing. Friedrich Tönjes, der als Sprecher der BI Küsten- und Hochwasserschutz Stade einen Leserbrief schreibt (den sehr langen Brief lesen Sie online hier). Dass er als Berater für den Deichverband...

  • Buxtehude
  • 16.12.14
Blaulicht

Sittensen-Urteil: Keine amerikanischen Verhältnisse

(tk). Der Rentner (81) aus Sittensen, der vor mehr als vier Jahren einen Einbrecher (16) auf der Flucht getötet hat, ist zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten verurteilt worden. Ins Gefängnis muss der Senior nicht. Die Strafe wird zur Bewährung ausgesetzt. Ob das Urteil des Landgerichts Stade vom vergangenen Montag jedoch Bestand hat, ist unklar. Die Verteidigung hat Revision beim Bundesgerichtshof (BGH) beantragt. Ich bin kein Jurist. Aber mit dem betrachtet, was gemeinhin als gesunder...

  • Buxtehude
  • 01.11.14
Politik

Zum Abschied von Jürgen Badur: Ihre Bilanz ist gut

Dass Bürgermeister Jürgen Badur und ich als WOCHENBLATT-Redakteur Freunde geworden wären, wird wohl niemand sagen. Das ist auch gut so, denn kritische Distanz ist immer besser als kumpelhafte Nähe. Als ich in einem Kommentar gefordert hatte, dass er der Stadt einen Gefallen tun und bitteschön nicht mehr zur nächsten Wahl antreten möge, war Jürgen Badur richtig sauer. Manchmal, verehrter Herr Bürgermeister, fand ich Sie einfach zu dünnhäutig. Überflüssig, denn unterm Strich ist Ihre Bilanz...

  • Buxtehude
  • 31.10.14
Panorama

Kommentar zum Hochschul-Zoff: Miteinander reden!

Betrachten wir den Konflikt an der Hochschule 21 ganz nüchtern und werfen einen Blick zurück: Ohne die Professoren, die sich jetzt durch die Kienbaum-Studie attackiert fühlen, gebe es die Hochschule in Buxtehude nicht mehr. Ohne die Gesellschafter und aus ihren Reihen den Aufsichtsrat, wäre die Hochschule ebenfalls schon lange abgewickelt. Gemeinsam haben alle ein Konzept entwickelt, das die HS21 zur Erfolgsgeschichte macht. Die Gemeinsamkeiten aus der Vergangenheit sind eine gute Basis, um...

  • Buxtehude
  • 14.03.14
Politik

Kommentar zum Moschee-Streit: Mit seinem Namen zur Kritik stehen!

Es gibt in unserer Redaktion einen guten und festen Grundsatz: Anonyme Schreiben und Leserbriefe finden keine Berücksichtigung. Auch nicht ausschnittweise als Zitat. Ausnahme: Wir wahren immer die Anonymität von Informanten, wenn diese einen guten Grund dafür haben. Den haben die Verfasser der "besorgten Bürger Buxtehudes" nicht. Niemand wird im WOCHENBLATT kriminalisiert oder mundtot gemacht. Sich über ein Thema auch kontrovers auseinanderzusetzen, ist nur mit einem echten Gegenüber und...

  • Buxtehude
  • 25.02.14
Politik
Unleserlich aber nicht zu übersehen: Die erste Schmierei gegen die Moschee-Pläne

Hetzer vermengen Moscheebau und Vergewaltigung

"Die Moschee sollte nach dem Vergewaltiger der 14-Jährigen benannt werden." Das steht in einer E-Mail an die Stadtverwaltung Buxtehude. Zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben, werden in einen Zusammenhang gebracht. So als handele es sich um Ursache und Wirkung. Da ist zum einen der geplante Bau einer Moschee in Buxtehude durch die Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde (AMJ). Zum anderen die Vergewaltigung einer Buxtehuder Schülerin (14), die eventuell von einem jungen Mann mit...

  • Buxtehude
  • 14.02.14
Politik

KOMMENTAR: Wenn Staatsdiener das Augenmaß verlieren

Dass ein Einzelner wie Udo Paschedag mit mutmaßlichen Luxus-Versorgungsansprüchen als "Raffke" dasteht, regt mich nicht auf. Schließlich steht auch Ex-Bundespräsident Christian Wulff bald vor Gericht - wegen Vorteilsnahme im Amt. Dass jetzt auch die Grünen mit der Causa Paschedag einen handfesten Skandal um eventuell überhöhte Bezüge, Klimaanlage im Büro und eine Oberklasselimousine als Dienstwagen haben, könnte ich sogar noch ins Positive wenden: Die einstige Turnschuh-Partei ist politisch so...

  • Buxtehude
  • 06.09.13
  • 1
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