Lost Place

Beiträge zum Thema Lost Place

Politik
Der Stavenort: malerisch, aber tot

Der Stavenort in Buxtehude: Abgehängt und abgehakt

Keiner macht sich mehr Gedanken über den Stavenort Mitten in Buxtehudes Altstadt gibt es einen malerischen Lost Place: den Stavenort. Dienstagnachmittag gegen 15 Uhr ist die Stadt belebt wie an einem normalen Nachmittag. Ich habe noch Zeit bis zu einem Termin und setze mich auf eine Bank neben dem ehemaligen Haupteingang des Museums - mit Blick auf den Stavenort. Dort ist kein Mensch zu sehen. Ich könnte meditieren oder damit anfangen, die Pflastersteine zu zählen. Ich entscheide mich...

  • Buxtehude
  • 11.07.17
Panorama
Hans-Jürgen Haase, Leiter der Landesbehörde für Straßenbau in Stade, ist einer der Nachfolger von Baurat Gravenhorst, der als Erster normierte Granitsteine verlegen ließ
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"Lost Place": Kleinpflaster als Pioniertat

bc. Stade. Wenige Leute, die sich auf dieser gepflasterten Straße bewegen, wissen tatsächlich, welche Geschichte hinter den kleinen Steinen steckt. Ein alter, kurzer und holpriger Weg parallel zur B74 in Stade, kurz hinter der Kreuzung mit der B73, ist eines der letzten Relikte des wohl größten Straßenbau-Pioniers der Hansestadt. Ein "Lost Place" für unsere Serie, wie er im Buche steht. Heinrich Ludwig Dietrich Friedrich Gravenhorst heißt der Pionier, der als Erster überhaupt im Straßenbau...

  • Stade
  • 19.04.16
Panorama
Durch den alten Bahntunnel fließt gleichzeitig die Heidbeck
3 Bilder

Ein geheimnisvoller Tunnel abseits aller Wege - Teil 9 der WOCHENBLATT-Serie "Lost Place"

jd. Stade. Segelflieger, die in weit gezogenen Bahnen am Himmel kreisen, und Propeller-Maschinen, die mit lautem Dröhnen abheben: Wie das WOCHENBLATT in seiner Mittwochs-Ausgabe berichtete, hat beim Flugplatz Stade-Ottenbeck die Saison begonnen. In dem Artikel ging es auch um die politische Diskussion, die kürzlich um die kleine Start- und Landebahn geführt wurde: Die Grünen halten einen Ausbau der Flugpiste zu einem Verkehrslandeplatz für unrealistisch. Eine entsprechende Option im Regionalen...

  • Stade
  • 08.04.16
Panorama
Ulrich Reinecke mit dem kultigen "Schmecke-Fuchs"- Logo auf einem T-Shirt
18 Bilder

WOCHENBLATT-Serie "Lost Place", Teil 8: Als Kehdinger Milch zum Kultgetränk wurde - die alte Molkerei in Assel

(jd). Molkereien gehörten einst zum typischen Dorfbild. Heute sind fast alle verschwunden. Milchlaster karren jetzt ihre flüssige Fracht quer durch die Region zu Großbetrieben. Manche Molkereigebäude werden heute anderweitig genutzt, einige sind waschechte "Lost Places" - wie in Assel. Zerschlagene Fensterscheiben, marodes Mauerwerk und im Inneren überall Spuren des jahrzehntelangen Verfalls: Nur noch die riesige Buttermaschine und ein paar alte Kessel stehen in den sonst kahlen Räumen der...

  • Drochtersen
  • 11.03.16
Panorama
Günter Kachmann zeigt, wo einst die Rennstrecke verlief
8 Bilder

Harsefelds „kleiner Nürburgring“ - Serie „Lost Place“ - Teil 5: Die Rennstrecke in der Tonkuhle / Geestflecken war Hochburg des Moto-Cross-Sports

jd. Harsefeld. Wenn im Landkreis Stade vom Motorsport die Rede ist, denken die meisten an den Buxtehuder Estering. Doch es gab eine weitere Rennstrecke ganz in der Nähe: In Harsefeld wurden ebenfalls Rennen gefahren - mit Motorrädern. Der Geestflecken war eine Zeitlang ein Mekka der Moto-Cross-Fahrer. Sogar Rennen um die Deutsche Meisterschaft wurden dort ausgetragen. Das ist allerdings mehr als 60 Jahre her. Der Verlauf des ehemaligen Rundkurses am Harsefelder Mühlenberg ist aber noch immer...

  • Harsefeld
  • 15.12.15
Panorama
Die gleiche Perspektive - heute (re.) und vor 50 Jahren: Damals warteten am alten Anleger die Autofahrer auf die Fähre, jetzt haben dort die Segler ihr Domizil
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WOCHENBLATT-Serie "Lost Place", Teil 3: Segler, Schlick und frische Seeluft - Der ehemalige Anleger der Elbfähre Wischhafen-Glückstadt

(jd). Es gibt Orte, die aus der öffentlichen Wahrnehmung fast verschwunden sind. Solche Plätze werden als „Lost Places“ bezeichnet: Das WOCHENBLATT hat einige „Lost Places“ im Kreis Stade aufgespürt und stellt sie im Rahmen einer Serie vor. Für Teil 3 begab sich Redakteur Jörg Dammann nach Wischhafen: Ein wunderschöner Herbsttag: Ideales Wetter für eine Tour an die Elbe. Ein beliebtes Ausflugsziel für „Seh-Leute“ ist der Anleger der Elbfähre bei Wischhafen. Dort herrscht immer Trubel: Die...

  • Nordkehdingen
  • 06.11.15
Panorama
Hobby-Historiker Dietrich Alsdorf begutachtet die Reste einer der Flakstellungen
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WOCHENBLATT-Serie "Lost Place", Teil 2: Relikte des 2. Weltkrieges - Die alte Flakstellung bei Stade-Hagen

(jd). Es gibt Bauwerke, die nicht gleich spurlos verschwinden, sondern langsam verfallen. Solche Plätze werden als „Lost Places“ bezeichnet: Vergessene Orte, die aus der öffentlichen Wahrnehmung ausgelöscht sind. Das WOCHENBLATT hat einige „Lost Places“ im Kreis Stade aufgespürt und stellt sie im Rahmen einer Serie vor. Teil 2 führt Redakteur Jörg Dammann nach Stade-Hagen: 70 Jahre sind seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vergangen. Seitdem erfüllt der „Lost Place“, den ich dieses Mal...

  • 24.10.15
Panorama
Die Reste der Harsefelder Ziegelei: Brennofen und Gebäudereste (li.) sowie Trockenschuppen und Laderampe (re.). In Dänemark spürte WOCHENBLATT-Redakteur Jörg Dammann eine intakte Ziegelei auf - inklusive Dränrohre (Fotos Mitte)
21 Bilder

Vergessene Orte: Das WOCHENBLATT startet mit der Serie "Lost Place" / Teil 1: Die "Tonwerke Günther & Co." in Harsefeld

(jd). Welkende Blumen, fallende Blätter - gerade im Herbst wird uns wieder vor Augen geführt, wie vergänglich alles Sein ist. Auch was von Menschenhand erschaffen wird, ist nicht von Ewigkeit. Viele Bauwerke verschwinden nicht gleich spurlos, sondern verfallen nach und nach. Manche liegen abseits der Wege, an anderen fährt man täglich vorbei. Diese Plätze werden als "Lost Places" bezeichnet: Vergessene Orte, für die sich kein Historiker interessiert, weil sie zu unbedeutend sein. Das...

  • Harsefeld
  • 09.10.15
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