Trauer

Beiträge zum Thema Trauer

Panorama

Wenn ein Sarg zum Treffpunkt wird
Offener Umgang mit Tod und Trauer kommt gut an

Mit Austausch, Kreativangeboten und ungewöhnlichen Denkanstößen hat die Trauermesse „Sehen wir uns an der Sa(r)gbar?“ viele Besucher auf den Alten Geidenhof nach Hanstedt gelockt. Trotz hochsommerlicher Temperaturen zog Initiatorin Silke Fiehn ein positives Fazit. Die Hanstedter Trauerbegleiterin hatte die Veranstaltung gemeinsam mit dem Ambulanten Hospizdienst im Kirchenkreis Winsen sowie den Bestattungsinstituten Peper und Rümpel-Corde organisiert. Ziel war es, den Tod aus der Tabuzone zu...

Panorama

Wie KI in der Trauerbewältigung helfen soll
Ein Leben nach dem Tod?

Der Tod gehört zum Leben dazu: Er begegnet uns bereits im Kindesalter, wenn das eigene Haustier stirbt oder wir Abschied von den geliebten Großeltern nehmen müssen. Dass Trauer schmerzhaft ist, erlebt früher oder später wohl jeder Mensch. Wie man damit umgeht, ist ganz individuell. Wie die ARD in der mehrteiligen Dokumentation "Mein Mann lebt als KI weiter - Lieben und Sterben mit Künstlicher Intelligenz" (www.ardmediathek.de, Stichwort "KI") berichtet, tun sich mit fortschreitender Technologie...

Service

Tostedt
Spaziergang für Trauernde

Die evangelisch-lutherische Johannes-Kirchengemeinde Tostedt und der Herbergsverein, Altenheim und Diakoniestation zu Tostedt laden am Sonntag, 25. Februar, zu einem Spaziergang für Trauernde ein. Der Sonntagsspaziergang beginnt um 15 Uhr am Rathaus in Tostedt, Schützenstraße 24, und wird ca. anderthalb Stunden dauern. Die Spaziergänge für Trauernde finden in der Regel an jedem vierten Sonntag im Monat statt. Während der gemeinsamen Bewegung in der Natur erhalten Trauernde die Gelegenheit,...

Panorama
Die ehrenamtlich Helfenden des Kriseninterventionsteams der Johanniter sind für Menschen da, die völlig unerwartet einen Angehörigen verloren haben | Foto: Johanniter
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Bilanz der Krisenintervention der Johanniter
Im Einsatz für Trauernde

Immer wenn das Kriseninterventionsteam der Johanniter im Einsatz ist, ist vorher etwas Schreckliches passiert: Dann hat jemand seinen Angehörigen völlig unerwartet verloren – bei einem Unfall, durch einen plötzlichen natürlichen Tod, durch Suizid oder ein Gewaltverbrechen. Im Jahr 2023 haben die Helfenden aus dem Regionalverband Harburg 163 Einsätze absolviert und damit rund zehn Prozent mehr als im Vorjahr (2022 waren es 143). Insgesamt betreute das Team 582 Personen, 13 Mal waren mehrere...

Service

Hanstedt
Silke Fiehn bietet ehrenamtlich Trauerhilfe für junge Erwachsene an

"Wie bei einem Mobile sind in einem Familiensystem alle miteinander verbunden. Alles gerät aus der Balance, wenn ein Familienmitglied stirbt", sagt Silke Fiehn (63). Als Kinder-, Jugend- und Familientrauerbegleiterin leitet sie in ihrem Heimatort Hanstedt ehrenamtlich unter anderem eine Trauergruppe für junge Erwachsene, die jetzt erweitert werden soll. Trauer ist oft noch ein Tabuthema "Trauer ist vielerorts immer noch ein Tabuthema. Menschen trauern länger um verstorbene geliebte Menschen,...

Service

Gesprächsabend in Buchholz
Hilfreiche Worte im Umgang mit Sterbenden

Der Nachbar, die Freundin oder der Kollege ist schwerkrank oder stirbt. Was kann gesagt werden, wenn einem die Worte fehlen. Viele fühlen sich hilflos, vermeiden vielleicht sogar die Begegnungen, weil sie nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen. Hilfreiche Worte im Umgang mit Schwerkranken und Sterbenden möchte Anne Rieck, Beauftragte für Hospiz- und Palliativseelsorge im Kirchenkreis Hittfeld und Pastorin am Krankenhaus Ginsterhof, in einem Gesprächsabend unter dem Titel „BeAchte mich!“...

Panorama
Sterbeamme Britta Schröder-Buttkewitz hat keine Berührungsängste mit dem Tod  Foto: tp
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Täglich leben mit dem Tod

Sterbeamme Britta Schröder-Buttkewitz (49) aus Kehdingen: "Verdrängte Trauer macht krank" tp. Drochtersen. Jetzt kommen die Stillen Tage, und viele von uns besuchen am Volkstrauertag und Totensonntag, 18. und 25. November, die Gräber ihrer geliebten Verstorbenen. Das Gedenken - zwischen Halloween und Advent - ist häufig nur flüchtig. Eine, für die die Vergänglichkeit das ganze Jahr über gegenwärtig ist, ist die Sterbeamme und Heilpraktikerin Britta Schröder-Buttkewitz (49) aus Drochtersen. In...

  • Stade
  • 13.11.18
  • 1.766× gelesen
Panorama
Solvey Wille schaut auf das Grab ihres verstorbenen Mannes. Unbekannte treten dort immer wieder Blumen kaputt
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„Mich macht das so traurig!“ - Vandalismus auf dem Hanstedter Friedhof: Solvey Wille leidet unter wiederholter Zerstörungswut Unbekannter

Solvey Wille (68) ist am Boden zerstört. Unbekannte verwüsten immer wieder die Gräber ihres verstorbenen Mannes sowie ihres Lebensgefährten auf dem Hanstedter Friedhof. Zuletzt wurden auch Blumen gestohlen. „Ich verstehe nicht, wie man zu so etwas fähig sein kann“, sagt die Seniorin. „Ich habe keine Feinde.“ mum. Hanstedt. „Ich bin so verzweifelt. Ich kann nicht verstehen, warum mich jemand so quält.“ Solvey Wille (68) trägt ein schweres Schicksal. Die Seniorin verlor sowohl ihren Ehemann Peter...

Blaulicht
Andrea G. zog kurz vor Weihnachten aus dem gemeinsamen Haus aus | Foto: oh
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Andrea G. ist gestorben: Schoss Adolf G. seiner Frau in den Kopf, weil sie einen anderen Mann liebte?

Jetzt ist es traurige Gewissheit: Andrea G. ist Sonntag verstorben. Das teilte die Polizei am Montagvormittag mit. Wie das WOCHENBLATT berichtet hatte, wurde der 40-Jährigen von ihrem Mann, dem bekannten Hamburger Frauenarzt Adolf G. (70), am Donnerstag auf dem Reiterhof "Ernst" in Marxen (Samtgemeinde Hanstedt) in den Kopf geschossen. Nach seiner Bluttat hatte sich der Gynäkologe selbst eine Kugel in den Kopf geschossen. Über die Hintergründe der Tat wird weiterhin spekuliert. An­drea G. soll...

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