Rund 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz
Drei Schwerverletzte bei Explosion in Lauenbrück
- hochgeladen von Pauline Bellmann
Eine gewaltige Explosion, meterweit verstreute Trümmer und ein Mobilheim in Flammen: Im Mobilheimpark „Aukamp“ in Lauenbrück (Samtgemeinde Fintel) ist es am Dienstagnachmittag gegen 17.30 Uhr zu einem folgenschweren Unglück gekommen. Drei Menschen wurden schwer verletzt. Rund 100 Feuerwehrkräfte kämpften gegen den Brand und verhinderten, dass die Flammen auf weitere Mobilheime übergriffen.
Bewohnerin bemerkt Gasgeruch
Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatte die 77-jährige Bewohnerin des Mobilheims plötzlich Gasgeruch wahrgenommen. Sie holte daraufhin ihre 71-jährige Nachbarin und den 46-jährigen Hausmeister des Mobilheimparks hinzu. Kurz darauf kam es zu einer heftigen Explosion.
Das Mobilheim wurde vollständig zerstört und geriet in Brand. Alle drei Personen befanden sich zu diesem Zeitpunkt im Mobilheim beziehungsweise auf dem Grundstück. Sie erlitten schwerste Verletzungen und wurden nach der Erstversorgung in Krankenhäuser gebracht. Fünf Rettungswagen und zwei Notarzteinsatzfahrzeuge waren vor Ort.
Trümmer fliegen mehrere Meter weit
Als die ersten Feuerwehrkräfte eintrafen, stand das Mobilheim bereits lichterloh in Flammen. Das Ausmaß der Zerstörung war erheblich: Teile der Außenwände lagen mehrere Meter vom Gebäude entfernt.
Auch benachbarte Mobilheime und Fahrzeuge wurden beschädigt. An einem angrenzenden Mobilheim zerplatzte durch die Hitze eine Fensterscheibe. Den Einsatzkräften gelang es jedoch, ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäude zu verhindern.
Rund 100 Feuerwehrkräfte im Einsatz
Eine besondere Herausforderung war die Wasserversorgung. Der Mobilheimpark liegt abgelegen in einem Waldgebiet. Um ausreichend Löschwasser an die Brandstelle zu bringen, mussten die Feuerwehrkräfte zahlreiche Schläuche über eine lange Strecke verlegen.
Insgesamt waren nach ersten Schätzungen rund 100 Einsatzkräfte mehrerer Ortsfeuerwehren mit den Löscharbeiten beschäftigt.
Polizei ermittelt zur Ursache
Die Polizei schätzt den entstandenen Gesamtschaden auf rund 125.000 Euro. Der Brandort wurde beschlagnahmt, die Ermittlungen laufen.
Ob der von der Bewohnerin bemerkte Gasgeruch mit der Explosion zusammenhängt, ist bislang ungeklärt. Die genaue Ursache des Unglücks muss nun ermittelt werden.
Redakteur:Pauline Bellmann aus Buxtehude |
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