Seit 80 Jahren Mitglied
Ein Herz für die Laßrönner Feuerwehr

Geehrter und Gratulanten (v. li.): Ortsbrandmeisterin Manuela Spende, Pastorin
Simone Uhlemeyer-Junghans, Vize-Ortsbrandmeister Udo Jarck, Stadtbrandmeister Uwe Ehlers, Heino Franke, Vize-Bürgermeister André Bock und Volker Bellmann   Foto: Lutz Wreide
  • Geehrter und Gratulanten (v. li.): Ortsbrandmeisterin Manuela Spende, Pastorin
    Simone Uhlemeyer-Junghans, Vize-Ortsbrandmeister Udo Jarck, Stadtbrandmeister Uwe Ehlers, Heino Franke, Vize-Bürgermeister André Bock und Volker Bellmann Foto: Lutz Wreide
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

thl. Laßrönne. Eine außergewöhnliche Ehrung fand jetzt im Rahmen einer kleinen Feierstunde bei der Feuerwehr Laßrönne statt. Heino Franke wurde für 80-jährige (!) Mitgliedschaft in der Wehr ausgezeichnet.
Kreisbrandmeister Volker Bellmann, der die Ehrung vornahm, ließ Frankes Lebenslauf und Wirken Revue passieren. 1924 wurde der Jubilar geboren - drei Jahre, bevor die Feuerwehr Laßrönnne gegründet wurde. Während Franke zu einem jungen Mann heranwuchs, diente sein Opa bereits in der noch jungen Wehr. Zu dieser Zeit alarmierten noch Hornisten die Mitglieder bei einem Brand. Er wisse es noch wie heute, wie es sich anhörte, wenn die Pferdegespanne der Feuerwehr dann über das Pflaster rasten, warf Heino Franke ein.
Im Kriegsjahr 1940 erging der Befehl, dass jeder 16-Jährige, in der Heimat verbliebene, Dienst bei der Feuerwehr zu tun habe. Frankes Großvater brachte ihn zum Dienst. Im Verlaufe des Krieges blieb aber auch Heino Franke nicht von den dunklen Seiten dieser Zeit verschont. Doch er kehrte nach Laßrönne zurück. Der Feuerwehr blieb er auch nach dem Krieg treu.
"Heino Franke blickt auf ein bewegtes Feuerwehrleben zurück. Angefangen mit den schwierigen Nachkriegsjahren, über Wirtschaftskrisen und Währungsverfall", resümierte Volker Bellmann. "Die Arbeit in der Feuerwehr stand stets im Vordergrund. Im Laufe der Jahre absolvierte Heino Franke viele schwere Einsätze. Seine daraus gewonnene Erfahrung gab er stets an die jüngeren Kameraden weiter."
Großbrände und andere schwere Einsätze prägten und bestimmten Frankes Feuerwehrleben, ebenso wie die Einführung der ersten elektrischen Sirenen und die Entwicklung vom Pferdegespann zum modernen Tragkraftspritzenfahrzeug. Der Jubilar nahm sich immer den Innovationen und neuen Techniken mit großer Begeisterung an.
Bis zum heutigen Tage schlägt Heino Frankes Herz für die Feuerwehr. Mit inzwischen 96 Jahren begleitet er noch heute die Wehr Laßrönne, wo es seine Gesundheit zulässt.
Nun erhielt Heino Franke seine verdiente Ehrung für sein überdurchschnittliches Engagement. Kreisbrandmeister Volker Bellmann dankte Heino Franke für eine beispiellose Treue, die vielen Feuerwehrmitgliedern, nicht nur in Laßrönne, als Vorbild dient.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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