Feuerwehr Rottorf: Fortbildung
Vegetationsbrandbekämpfung - Neue wichtige Erkenntnisse gewonnen

Der Einsatz von Löschrucksäcken wird geübt | Foto: gi
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  • Der Einsatz von Löschrucksäcken wird geübt
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Einen Sonderdienst zum Thema Vegetationsbrandbekämpfung führte die Freiwillige Feuerwehr Rottorf durch. Für diese besondere Fortbildung konnten Sebastian Schröder und Hendrik Düffert gewonnen werden. Beide bringen Erfahrungen bei Bränden, nicht nur bei Heide und Waldbränden in Deutschland, sondern auch Portugal mit. Sie sind auch Weltweit mit Experten zum Thema Vegetationsbränden vernetzt. Außerdem sind sie auch in ihren heimischen Feuerwehren im Landkreis Lüneburg aktiv.

Die Fortbildung begann mit einem gut einstündigen theoretischen Teil, bei dem die Grundlagen für die Bekämpfung für die von Bränden in Wäldern, sowie Feldern näher gebracht wurden. Dabei ging es um Beobachtungspunkte, wo der Löschangriff begonnen wird, die Kommunikation, den Rückzugweg bei Gefahr und die Sicherheitszone für die Einsatzkräfte. Angesprochen wurden auch die Typen von Bränden in der Vegetation, wie Bodenfeuer, Untergrundfeuer bei Mooren und Kronen- oder Vollfeuer. Dazu gehörte auch die Orientierung an der Brandfläche.

Weiterhin ging es um die Kontrollierbarkeit bei den Bränden und die Flammenlänge, sowie die Flammenhöhe bei der Einsatz von Handwerkzeugen möglich ist. Im praktischen Teil wurden zunächst die Geräte der Wehr Rottorf, die auf dem Löschfahrzeug verlastet sind, mit ihren Einsatzmöglichkeiten durchgesprochen. Dann stellten Schröder und Düffert verschiedene Handwerkzeuge, die sie mitgebracht hatten, für die Vegetationsbrandbekämpfung mit ihren Einsatzmöglichkeiten vor. Dann mussten auf einem abgemähten Stoppelfeld am Roddauweg die Rottorfer Feuerwehrleute mit Hacken, Schaufeln und Äxten unter fachlicher Anleitung der Ausbilder Schröder und Düffert eine Bewuchsunterbrechung herstellen um bei Bränden das Feuer aufzuhalten.

Zu der Fortbildung gehörten auch die Einsatzmöglichkeiten von Löschrucksäcken. Die extra von den Ausbildern mitgebracht worden sind. Die Einsatzkräfte aus Rottorf konnten mit den Löschrucksäcken, sowie dessen Einsatzmöglichkeiten ausprobieren. Auch der Waldrandeinsatzkorb der Feuerwehr Rottorf kam zum Einsatz. Bestückt ist der Korb mit D-Schläuchen und mit Wasserführenden Armaturen für die Vegetationsbrandbekämpfung. Hier ging es vor allem darum, die Schlauchleitung zu verlängern ohne dass die Schläuche auseinander gekuppelt werden mussten. Hier zeigten die Ausbilder wie das ohne großen Aufwand funktioniert. Zum Schluss kamen auch verschiedene Arten von Feuerpatschen zum Einsatz. Dabei wurde die richtige Handhabung vermittelt. Nach gut drei Stunden ging ein lehrreicher und interessanter Vormittag zu Ende, bei dem neue Erkenntnisse für die Bekämpfung von Vegetationsbränden gewonnen wurden. Rottorfs Ortsbrandmeister Thomas Apel bedankte sich bei Sebastian Schröder, sowie Hendrik Düffert das ihre Fachkenntnisse an die Mitglieder der Rottorfer Wehr weitergegeben haben. Beide Ausbilder freuten sich über das große Interesse von den Einsatzkräften der Wehr Rottorf.

Der Einsatz von Löschrucksäcken wird geübt | Foto: gi
Der  Einsatz von Handwerkzeugen bei der Bewuchsunterbrechung um ein Feuer aufzuhalten, wurde auch geübt | Foto: gi
Redakteur:

Axel-Holger Haase aus Buchholz

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