ce. Landkreis. Er kann im Landkreis Harburg und darüber hinaus auf ein beachtliches Lebenswerk zurückblicken: der ehemalige Oberkreisdirektor (OKD) Hans-Joachim Röhrs aus Seevetal, der am Mittwoch seinen 85. Geburtstag feierte.
Geboren wurde Röhrs 1932 - dem Gründungsjahr des Landkreises Harburg - in Hamburg. Nach dem Jura-Studium in Hamburg und Münster arbeitete er im Winsener Kreishaus und stieg dort zum Kreisverwaltungsdirektor auf. Auf Anregung des damaligen OKD Dr. Andreas Dehn übernahm Röhrs ab der Gebietsreform im Jahr 1972 bis 1978 das Amt des Gemeindedirektors in Seevetal. Dabei stellte er sich unter anderem der Herausforderung, zwischen den bislang eigenständigen, nun unter einem "Gemeindedach" vereinten und sich nicht durchweg wohlgesonnenen 19 Mitgliedsdörfern zu vermitteln.
Im Jahr 1978 trat Hans-Joachim Röhrs als OKD die Nachfolge von Andreas Dehn an und bekleidete diesen Posten 16 Jahre lang. Seine Amtsjahre waren unter anderem geprägt von Schulneubauten, Auseinandersetzungen um die Nutzung der Hanstedter Freizeit- und Bildungseinrichtung Haus Uhlenbusch sowie um die Kreisumlage und vom Bemühen um mehr Sicherheit an den Deichen in der Region.
Hans-Joachim Röhrs engagierte und engagiert sich darüber hinaus in der Lebenshilfe Lüneburg-Harburg, im Vorstand des Fördervereins des Freilichtmuseums am Ehestorfer Kiekeberg, des Vereins Naturschutzpark und von dessen Stiftung, für die Palliativstation am Krankenhaus Winsen und als Vorsitzender der Bürgerstiftung Hospiz Buchholz.

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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