"Das war der bisher schlechteste Weihnachtsmarkt gewesen"

Viele Bürger fanden den Winsener Weihnachtsmarkt 2013 einfach nur peinlich
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thl. Winsen. "Nörgler sollen sich einbringen" titelte das WOCHENBLATT kürzlich und berichtete über Kritik am Winsener Weihnachtsmarkt und die Stellungnahme von City Marketing-Geschäftsführer als Organisator.
Jetzt meldet sich WOCHENBLATT-Leserin Cora Becker zu Wort. "Mein Mann und ich wohnen seit 17 Jahren in Winsen und gehen jedes Jahr auf den Weihnachtsmarkt. Der jetzige war der schlechteste, den wir je erlebt haben", sagt sie. "Kaum was Neues, Kreatives oder Liebevolles zu entdecken. Das alles auf den Orkan 'Xaver' zu schieben, wie Matthias Wiegleb es getan hat, ist wenig hilfreich und wirkt, als ob das Wetter schuld an der Minderqualität des Marktes wäre."
Cora Becker vermutet, dass es für Wiegleb und sein Team schwierig sei, Verantwortung für die negative Bilanz des Marktes zu übernehmen: "Stattdessen werden nun laut Wiegleb die 'Nörgler' aufgefordert, sich in die Planung für 2014 einzubringen. Dabei werden er und seine Mannschaft doch für ihre Tätigkeit bezahlt." Trotzdem wolle sie gerne ein paar "kostenlose" Anregungen offerieren. Becker: "Der Weihnachtsmarkt muss mindestens eine Woche laufen, damit er auch für Standbetreiber einen Anreiz bietet." Zudem gebe es immer die gleichen Angebote an Lebensmitteln. Hier solle man versuchen, andere Verkäufer ins Boot zu holen, wie z.B. einen Stand mit Quarkprodukten oder Käsespießen. Auch den Standort des Marktes hält Cora Becker für falsch: "Der Schlossplatz ist viel zu groß. Auf dem Kirchvorplatz wäre eine bessere Atmosphäre."

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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