Eine "ausgezeichnete" Schule - Luhe-Gymnasium Roydorf feierte zehnjähriges Bestehen

Freuten sich über das Jubiläum (hinten v. li): André Wiese, Michael Kiselowa und Uwe Harden sowie die beiden Schülervertreterinnen Jule Kleinschmidt (li.) und Mai Bui
  • Freuten sich über das Jubiläum (hinten v. li): André Wiese, Michael Kiselowa und Uwe Harden sowie die beiden Schülervertreterinnen Jule Kleinschmidt (li.) und Mai Bui
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

thl. Roydorf. Im Rahmen einer Feierstunde mit zahlreichen geladenen Gästen wurde jetzt das zehnjährige Bestehen des Luhe-Gymnasiums in Roydorf begangen. Neben Grußworten von Winsens Bürgermeister André Wiese (CDU) und Vize-Landrat Uwe Harden (SPD) sowie einigen Vorführungen, stand vor allem die Festrede von Schulleiter Michael Kiselowa im Mittelpunkt der Veranstaltung.
Launig ließ Kiselowa die Entstehungsgeschichte des Luhe-Gymnasiums Revue passieren. Allein vom politischen Beschluss 2002 für ein weiteres Gymnasium in Winsen bis zur Eröffnung 2004, sei es ein weiter Weg gewesen, der von vielen Diskussionen begleitet war. "Die Klassenraumgrößen wurden in Anlehnung an Legebatterien auf zwei Quadratmeter pro Schüler berechnet", so Kiselowa. "Die Forderung der Planungsgruppe nach größeren Räumen bzw. nach Gruppenräumen wurde sinngemäß mit den Worten 'Wozu? Es soll doch nur ein Gymnasium werden.' abgelehnt."
Sei das Gymnasium zunächst für die Klassen sieben bis 13 gebaut worden, habe es zur Eröffnung eine Überraschung gegeben, blickte Kiselowa zurück. Denn mit der Auflösung der Orientierungsstufe kamen mit den Fünft- und Sechstklässlern gleich acht weitere Klassen an die Schule. Kiselowa: "Statt der geplanten 270 Schüler, mussten jetzt etwa 540 von den 30 Lehrkräften betreut werden."
Dem Erfolg der Schule tat das aber keinen Abbruch. Bereits mehrfach wurde das Gymnasium als "sportfreundliche Schule" ausgezeichnet. Seit 2013 ist es mitarbeitende UNESCO-Projektschule, hat eine Partnerschule in Indien und organisiert für seine Schüler zahlreiche Sprach- und Studienfahrten. "Wir haben hier ein friedliches Zusammenleben miteinander, um voneinander zu lernen und die Schüler bestmöglich auf die globalen Anforderungen der Zukunft vorzubereiten", so Kiselowa.

Leserreporter:

Thomas Lipinski aus Winsen

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