"Eine einzige Schlaglochpiste: Anwohner der L212 zwischen Garlstorf und Egestorf fordern Sanierung

Ärgern sich über den Straßenzustand: Gerhard Putensen (li.) und Rolf Petersen an der L212 Foto: ce
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ce. Garlstorf. "Lastwagen und Pkw rasen hier vorbei auf der Straße, die man eigentlich gar nicht mehr so nennen darf. Wir sind oft unseres Lebens nicht mehr sicher, es muss dringend etwas passieren!" Das sagen Gerhard Putensen (68) und Rolf Petersen (78), die an der Egestorfer Landstraße (L212) in Garlstorf wohnen - und dringend deren Sanierung sowie eine Temporeduzierung fordern.
Rolf Petersen lebt seit 15 Jahren an der L212. "Seitdem wurde an der Straße nichts gemacht. Dabei ist unter den Löchern schon das Kopfsteinpflaster zu sehen, das hier ursprünglich mal lag", beklagt er sich. Verstärkt wurde die Problematik in den vergangenen Wochen durch erhöhtes Verkehrsaufkommen infolge der Autobahnbaustelle an der A7, wo die Auffahrt in Richtung Hannover gesperrt war. Daher wurden Auto- und Motorradfahrer sowie der Baustellenverkehr über die Egestorfer Landstraße umgeleitet. "Für die Schüler, die dort zur Bushaltestelle gehen müssen, ist eine gefahrlose Querung nahezu unmöglich", hat Rolf Petersen seinem Unmut auch gegenüber dem Landesstraßenbauamt in Lüneburg und der Gemeinde Garlstorf Luft gemacht. "Diese Straße ist inzwischen eine einzige Schlaglochpiste mit über 20 quer zur Straße verlaufenden Absenkungen", ergänzt der von Lärmbelästigungen und Hauserschütterungen als Folgeerscheinungen genervte Gerhard Putensen.
Die Beschwerden zeigten offenbar Wirkung, denn unterdessen fanden Gespräche zwischen Gemeinde und Straßenbaubehörde statt. "Die Sanierung der L212 in dem betreffenden Bereich ist vorgesehen, vorher muss aber noch die Frage der Oberflächenentwässerung geklärt werden", erklärt Bürgermeister Horst Günter Jagau auf WOCHENBLATT-Anfrage. "Eine Tempo-30-Regelung für Lkw soll zudem laut Landesstraßenbauamt in Kürze in der Straße realisiert werden. Gegen den Umleitungsverkehr lässt sich jedoch nichts machen, denn die L212 ist nun mal als Bedarfsroute für solche Fälle ausgewiesen."

Autor:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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