Erlebbare Dorfgeschichte - Arbeitsgruppe des Heimatvereins Ashausen hat neues, vorbildliches Projekt angestoßen

Der alte Steinhage-Kiesturm galt lange als Wahrzeichen von Ashausen. Jetzt will ihn der Heimatverein wieder "erlebbar" machen
  • Der alte Steinhage-Kiesturm galt lange als Wahrzeichen von Ashausen. Jetzt will ihn der Heimatverein wieder "erlebbar" machen
  • Foto: archiv/thl
  • hochgeladen von Thomas Lipinski

thl. Ashausen. Der Ort Ashausen hat eine vielschichtige interessante Dorfgeschichte aufzuweisen. Das steht für den örtlichen Heimatverein fest. "Das ist aber Besuchern, Neubürgern und vor allem jüngeren Bewohnern nicht bewusst oder bekannt", sagt Vereinsvorsitzender Reinhard Behr. Deshalb hat sich eine Arbeitsgruppe des Vereins zusammengesetzt und ein Konzept ausgearbeitet, um die Dorfgeschichte erlebbar zu machen und "verschwundene" Orte und Objekte wieder "sichtbar" zu machen. Diese sollen entsprechend beschildert werden. Das Konzept hat der Heimatverein im zuständigen Kulturausschuss vorgestellt.
Der Arbeitskreis hat sich auf drei Schwerpunkte konzentriert:
• Eine große Dorfbesichtigungstour in Anlehnung an einen Flyer "Ashausen am Mühlenbach"
• Eine Besichtigungstour im Dorfzentrum
• Standortbestimmung für etwa drei bis vier große Übersichtstafeln an zentraler Dorfstelle
Inhaltlich hat sich die Gruppe zunächst mit der großen Tour befasst. Diese beinhaltet unter anderem den alten Steinhage-Kiesturm, die Finnensiedlung (Mühlenbachsiedlung), Hinweise auf die Schachtöfen sowie den Autobahnbau und das Wohnhaus Heckel.
Auf Schildern in DIN A3-Größe sollen die einzelnen Orte erklärt werden. Die Kosten je Schild betragen zwischen 200 und 300 Euro und werden vom Heimatmuseum übernommen. Für die weitere Tour und die zentrale Übersichtstafel werde man sich um Zuschüsse bemühen, hieß es. Und weiter: Die Umsetzung des ersten Projektes hoffe man im November 2017 abschließen zu können. In der Jahreshauptversammlung Anfang 2018 werde man dann die weitere Vorgehensweise festlegen.
Bei der Politik kamen die Pläne gut an. Sie gab ihre Zustimmung für die Durchführung. Bürgermeister Robert Isernhagen lobte das "vorbildliche Projekt" und wünschte sich, dass so etwas auch für "Stelle und Fliegenberg angegangen wird".

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