Mächtig Betrieb in Winsen
Es wird gebaut und gebuddelt
- Das neue Riedels Eck: Hier finden bald vor allem Büros ihren Platz.
- Foto: ks
- hochgeladen von Karsten Schaar
Der Frühling erwacht und in Winsen damit auch die Baustellen, mit mehr oder weniger Einschränkungen für die Bürger. Ein Stein wird auf den anderen gesetzt oder Straßen saniert und es sind Fortschritte zu sehen.
Hier nur einige Projekte, neben der Sanierung der Innenstadt-Straßen: Das neue Riedels Eck ist auf der Zielgeraden. Die Gerüste an der Fassade sind mittlerweile verschwunden. Man bekommt einen Eindruck über die Wirkung des neuen Bürogebäudes. Dies wurde vom Itzehoer Projektentwickler May & Co realisiert. Die lange bestehende Verkehrslenkung auf der Lüneburger Straße ist damit ebenfalls verschwunden. Noch wird rund um und im Haus gewerkelt. Geplant war, dass die Arbeiten im Frühjahr 2026 abgeschlossen werden.
An der Alten Stadtschule tut sich ebenfalls einiges. Die alte Sporthalle wurde abgerissen und die Erdarbeiten für die Schulerweiterung laufen.
Hochbetrieb herrscht auch innenstadtnah auf der Baustelle zwischen Deichstraße und Rehrhöfe. Auf dem Gelände der ehemaligen Mühlenbau-Anstalt Pätzmann, entstehen durch die Firma Schröder Immobilien "Am Krummen Deich" 30 Eigentumswohnungen. Zurzeit wird die Tiefgarage gebaut.
In Borstel rollen die dicken Laster. Wie angekündigt richtet die Deutsche Bahn in dem Dreieck Heidlandsweg, Repmoor (beziehungsweise Sportplatz Borstel) und den Bahngleisen, eine Baustelleneinrichtungsfläche ein. Es soll der Dreh- und Angelpunkt für die Sanierung der Bahnstrecke Hamburg-Hannover, innerhalb der „Qualitätsoffensive 2026“ werden. Es müssen alleine 10.000 Tonnen Schotter angefahren werden, um die Fläche mit einer Tragschicht zu versehen (das Wochenblatt berichtete). Die schweren Laster rollen unter anderem von und zur Lüneburger Straße durch die 30er-Zone des Heidlandsweg. Weitere Lkw sollen den Weg über das Industriegebiet nehmen. Dort ist zur Sicherheit eine Ampelanlage aufgestellt. Die Bahn spricht zwischen 6 Uhr und 14 Uhr von drei bis vier Touren pro Stunde – von Montag bis Freitag.
Erschwert wird die Anfahrt hauptsächlich über das Industriegebiet allerdings durch ein weiteres großes Bauprojekt in der Kreisstadt: Der dritte Sanierungsabschnitt der Osttangente ist gestartet. Deshalb ist die Verkehrsführung geändert worden. Zwischen der Kreuzung Ilmer Moorweg/Max-Planck-Straße und der Kreuzung Ilmer Weg/Heidlandsweg, ist die Osttangente zurzeit nur als Einbahnstraße Richtung Stadt befahrbar. Eine Umleitung für die Gegenrichtung ist ausgeschildert. Gleichzeitig ist der Ilmer Moorweg etwa ab Höhe Kindergarten für die Durchfahrt komplett gesperrt. Die Einbahnstraße wird allerdings bereits ab Dienstag, 24. März, in die andere Richtung umgekehrt.
KREISZEITUNG WOCHENBLATT
Melde dich jetzt für unseren WhatsApp-Newsticker an und erhalte die wichtigsten Nachrichten direkt auf dein Handy.
Jetzt abonnieren
Redakteur:Karsten Schaar aus Winsen |
Sie möchten kommentieren?
Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.