Vorbereitende Arbeiten starten jetzt
Mehrgenerationentreffpunkt in Roydorf nimmt Gestalt an

Freuen sich auf den Baustart (v. li.): Annika Paulini (LEADER-Region "Achtern-Elbe-Diek"), Beate Westphal (Ortsvorsteherin Roydorf) Anika Förster und Oliver Gert (beide Stadt Winsen) | Foto: Stadt Winsen
  • Freuen sich auf den Baustart (v. li.): Annika Paulini (LEADER-Region "Achtern-Elbe-Diek"), Beate Westphal (Ortsvorsteherin Roydorf) Anika Förster und Oliver Gert (beide Stadt Winsen)
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Am Schlehenweg in Roydorf entsteht ein neuer Mehrgenerationentreffpunkt. Die Planungen für das Projekt laufen seit 2024 und wurden von verschiedenen Beteiligungsmöglichkeiten für Bürger begleitet. Nun rückt die Umsetzung näher. Erste vorbereitende Arbeiten sollen im September beginnen. Der eigentliche Baubeginn ist für den 1. Oktober vorgesehen. Wenn die Witterungsverhältnisse es zulassen, soll der neue Treffpunkt bereits im Dezember fertiggestellt werden. Das teilt die Stadt Winsen mit.
 
Ziel der Stadt ist es, am Schlehenweg einen inklusiven, möglichst barrierearmen Begegnungs- und Spielort für Menschen aller Altersgruppen zu schaffen. Bei der Gestaltung wurde besonderer Wert auf eine möglichst barrierearme Nutzung gelegt. Menschen mit Mobilitätseinschränkungen sollen die Angebote ebenso nutzen können wie Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren.

„Mit dem Mehrgenerationentreffpunkt investieren wir in den gemeinschaftlichen Zusammenhalt in Roydorf und schaffen einen Ort, an dem Menschen unterschiedlicher Generationen zusammenkommen können“, sagt Bürgermeister André Wiese.

Der neue Treffpunkt bietet vielfältige Möglichkeiten zum Spielen, Bewegen und gemeinsamen Erleben. Vorgesehen sind unter anderem ein rollstuhltaugliches Karussell, eine Stehwippe mit Haltebügel und ein Sandspieltisch. Hinzu kommen verschiedene Schaukeln, eine Vier-Turm-Spielkombination, ein Triple-Reck und eine Tischtennisplatte. Das Angebot richtet sich damit bewusst an unterschiedliche Altersgruppen. Neben dem gemeinsamen Spielen sollen insbesondere Bewegung, Begegnung und das Miteinander der Generationen gefördert werden.

Das Gesamtbudget für die Maßnahme beträgt rund 250.000 Euro. Davon stammen rund 164.000 Euro aus Fördermitteln der LEADER-Region "Achtern-Elbe-Diek". Die Winsener Milde Stiftung St. Georg unterstützt das Projekt zudem mit 7.500 Euro für die Anschaffung eines rollstuhlgeeigneten Karussells.

Mit der Planung des Mehrgenerationentreffpunktes wurde das Büro Bunk & Münch Landschaftsarchitekten beauftragt. Die Garten- und Landschaftsbauarbeiten übernimmt die Mund Garten- und Landschaftsgestaltung GmbH. Für die Lieferung und Montage der Spielgeräte ist die Hoppe Garten- und Landschaftsbau GmbH & Co. KG zuständig.

Bei den jetzt startenden vorbereitenden Arbeiten werden die geltenden naturschutzrechtlichen Vorgaben berücksichtigt, nach denen größere Rückschnitte nach dem 30. September eines Jahres nicht mehr zulässig sind.

Redakteur:

Christoph Ehlermann aus Salzhausen

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