Winsen
Schüler der Johann-Peter-Eckermann Realschule setzen auf kritischen Verbraucherblick

Kritischen Konsum kann man lernen – so wie Schülerinnen und Schüler des WPKs Lebenswelten an der Eckermann-Realschule | Foto: Neises
  • Kritischen Konsum kann man lernen – so wie Schülerinnen und Schüler des WPKs Lebenswelten an der Eckermann-Realschule
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Die renommierte Stiftung Warentest läutet erneut eine Runde ihres erfolgreichen Nachwuchswettbewerbs „Jugend testet“ ein. Seit der Gründung im Jahr 1979 haben sich jährlich etwa 2.000 Schüler deutschlandweit beteiligt, um Produkte und Dienstleistungen unter die Lupe zu nehmen.

Die Johann-Peter-Eckermann Realschule aus Winsen ist in diesem Schuljahr erstmals mit ihrem Wahlpflichtkurs „Lebenswelten“ des Jahrgangs zehn mit insgesamt neun spannenden Projekten vertreten.
Unter der fachkundigen Betreuung von Lehrerin Judith Höfler setzen die Schüler ihre kritischen Blicke auf eine Vielzahl von Produkten - von Internetbrowsern über Inlineskates bis hin zu veganen Schnitzeln und Volleybällen.

Dabei steht nicht nur der persönliche Nutzen im Vordergrund, sondern vor allem auch das Bewusstsein für nachhaltige und umweltfreundliche Konsumentscheidungen. Judith Höfler betont die Vielfältigkeit der Projekte: „Getestet werden darf alles, auch Tiefkühlpizza, solange die Tests angemessen sind und die Dokumentation ausführlich ist. Die Schüler werden dadurch in ihrer Eigenverantwortung gestärkt und setzen sich mit Qualitätskriterien auseinander. Eines der primären Ziele des neu gegründeten Wahlpflichtkurses.“

Auch Schulleiter Andreas Neises zeigt sich begeistert von dem Engagement der Schüler, so schule der Wettbewerb "Jugend testet" junge Verbraucher dabei, kritisch mit Produkten und Dienstleistungen umzugehen und somit bewusste und im besten Fall umweltschonende Kaufentscheidungen treffen zu können. Dass Testen außerdem Spaß mache, sei den Beiträgen deutlich anzumerken.

Die Schüler haben bis Ende Januar Zeit, ihre Projekte einzureichen. Bis dahin wird weiterhin intensiv getestet, geschrieben und verglichen. Insgesamt werden sechs Geldpreise im Gesamtwert von 12.000 Euro bei den Produkt- und Dienstleistungstests vergeben. Darüber hinaus warten auch Sach- und Sonderpreise auf die talentierten Nachwuchstester.

Der Wettbewerb „Jugend testet“ ist nicht nur eine Gelegenheit für Schüler, ihre Fähigkeiten im kritischen Denken und Bewertung von Produkten zu schärfen, sondern auch eine Plattform, um ihre Stimmen als Verbraucher zu erheben.

Leserreporter:

Thomas Lipinski aus Winsen

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