Gewässerschutz im Landkreis Harburg
Verband Untere Luhe prüft Zustand von Gräben und Deichen
- Hermann Jobmann (v. li.), Willi Helmke, Heiner Meyer, Fabian Krake und Andreas Rehbein trafen sich zur Gewässerschau
- Foto: Jan Jürgens
- hochgeladen von Anika Werner
Einmal im Jahr ist Gewässerschau. Dann geht der Wasser- und Bodenverband UNTERE LUHE gemeinsam mit Fachleuten und Ausschussmitgliedern die eigenen Anlagen ab. Im Fokus stehen Gräben, Deiche und der Zustand der Luhe. Bei der Begehung im Dezember diskutierten die Beteiligten über Maßnahmen zum Schutz vor Hochwasser und zur Pflege der Gewässer.
Mit dabei waren Verbandsvorsteher Heiner Meyer, Willi Helmke als Vorsitzender des Luheverbands, Fabian Krake vom Landkreis Harburg, Andreas Rehbein von der Stadt Winsen sowie die Ausschussmitglieder Hermann Jobmann und Jan Jürgens. Gemeinsam begutachteten sie den Zustand der Anlagen im rund 400 Hektar großen Verbandsgebiet – vom E-Werk in Luhdorf bis zur Brücke an der Deichstraße in Winsen.
Der Verband sorgt mit technischen Einrichtungen wie Gräben, Pumpstationen und Deichen dafür, dass die Flächen dauerhaft nutzbar bleiben. Denn das Gebiet wäre ohne diese Infrastruktur nicht sicher vor Überflutung. Alle, die hier siedeln, profitieren direkt davon und sind automatisch Mitglied im Verband.
„Die Bewirtschaftung des Wassers ist unabdingbar, da zu viel, aber auch zu wenig Wasser das Leben gefährden kann“, heißt es auf der Homepage des Kreisverbands der Wasser- und Bodenverbände Harburg. In diesem Sinne setzen sich Ehrenamtliche und Fachleute gemeinsam dafür ein, gut vorbereitet zu sein, falls das Wasser doch einmal kommt.
Redakteur:Anika Werner aus Winsen |
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