Winsen: Millioneninvestitionen für Kitas und Schulen

Die Kita im Baugebiet Norderbülte soll Ende August bezugsfertig sein. Drei Elementar- und drei Krippengruppen sollen dort einziehen   Foto: thl
  • Die Kita im Baugebiet Norderbülte soll Ende August bezugsfertig sein. Drei Elementar- und drei Krippengruppen sollen dort einziehen Foto: thl
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thl. Winsen. Die Stadt Winsen plant in diesem und den kommenden Jahren eine Vielzahl an Neubauten und Sanierungen im Bereich Schulen und Kindertagesstätten. Einen Überblick über die Maßnahmen gab gestern Abend Dipl.-Ing. Stefan Schmitt-Wenzel im zuständigen Fachausschuss des Stadtrates.
Derzeit im Bau befindet sich die Kindertagesstätte im Baugebiet Norderbülte, die Ende August bezugsfertig sein soll. Die Stadt investiert rund 5,35 Millionen Euro, damit dort drei Elementar- und drei Krippengruppen eine neue Heimat finden. Die Einrichtung steht unter der Trägerschaft der evangelischen Kirche.
Im Juli soll die Komplettsanierung der Kindertagesstätte in Borstel beginnen. Für rund 1,68 Millionen Euro werden bis Mitte 2022 eine Außentreppenanlage gebaut sowie die Fassadendämmung, die Fenster, das Dach, die Heizungsanlage, die Sanitärräume und die Decken- und Bodenbeläge erneuert.
Von August bis März 2022 soll für rund 465.000 Euro die Kindertagesstätte Rottorf um 116 Quadratmeter Nutzfläche erweitert werden.
Die Kita Pusteblume an der Fuhlentwiete soll nach Ende der Hortnutzung auf rund 650 Quadratmeter Nutzfläche ausgebaut werden. Kosten: 180.000 Euro. Bauzeit: August bis März 2022.
Von März 2022 bis März 2023 soll die Kita Tönnhausen neu gebaut werden. Dafür investiert die Stadt etwa 2,6 Millionen Euro.
Die Kita Luhdorf soll zwischen Oktober 2022 und Oktober 2023 für rund 2,5 Millionen Euro um ein Gebäude für eine Krippen- und zwei Elementargruppen erweitert werden.
Daneben sollen in den Kitas Luhdorf, Rote-Kreuz-Straße und Pattensen energetische Maßnahmen für rund 100.000 Euro pro Jahr durchgführt werden.
Für die städtischen Schulen sieht der Bauplan wie folgt aus:
An der Alten Stadtschule wird von 2022 bis Ende 2023 eine Zweifeld-Sporthalle mit Mehrzweckraum errichtet. Die Baukosten betragen rund 7,67 Millionen Euro. Bund und Land fördern die Maßnahme mit 3,1 Millionen Euro. Derzeit läuft gerade das EU-Verfahren für die Vergabe der Architekten- und Ingenieurleistungen.
In der Alten Stadtschule selbst sollen von 2022 bis 2024 die Bauabschnitte zwei bis vier bei der Brandschutz- und Innenraumsanierung durchgeführt werden. Insgesamt zahlt die Stadt dafür rund 1,68 Millionen Euro.
Ab 2024 steht dann der Erweiterungsbau für die Alte Stadtschule auf dem Plan. Für etwa 7,5 Millionen Euro sollen Unterrichts-, Fach- und Differenzierungsräume sowie Räume für die Nachmittagsbetreuung entstehen.
Noch in diesem Jahr soll dagegen der Erweiterungsbau der Grundschule am Borsteler Grund geplant werden. Für rund 480.000 Euro entstehen dort ab 2022 neue Lehrerzimmer, Lehrerarbeitsplätze und Besprechungsräume.
Im kommenden Jahr will die Stadt den Neubau einer zweieinhalbzügigen Grundschule und einer Zweifeld-Sporthalle in Stöckte planen. Die Umsetzung soll in Abhängigkeit von der Verfügbarkeit eines Baugrundstückes in den Jahren 2023 und 2024 erfolgen. Die Investitionssumme beträgt nach derzeitigem Stand rund 12,2 Millionen Euro.
Und schließlich sollen in der Schule am Ilmer Barg für rund 2,56 Millionen Euro Innenraumsanierungen durchgeführt werden. Die Planung soll 2022 erfolgen, die Umsetzung von 2023 bis 2027.

Autor:

Thomas Lipinski aus Winsen

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